Europas größter Bergpark mitten in Deutschland - Der Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel
Kassel Marketing GmbH
Obere Königsstraße 15
34117 Kassel
Tel. 0561 - 7077-07
Fax 0561 - 7077-169
Kassel
Der Bergpark Wilhelmshöhe ist einmalig in der Geschichte der europäischen Gartenkunst. Entstanden ist er ab 1696 zunächst in barocker Form unter Landgraf Karl und seinem italienischen Architekten Giovanni Francesco Guerniero. Nach dem Siebenjährigen Krieg wurde er zum Landschaftspark umgestaltet und eine weitläufige, idealisierte Naturlandschaft mit Wasserfällen, Aquädukt und Fontäne wurde geschaffen. Der am Hang des Habichtswaldes gelegene Bergpark ist der größte Europas und stellt ein bedeutendes Kulturdenkmal dar. Die Herkules-Statue als Kasseler Wahrzeichen zählt neben dem Schloss Wilhelmshöhe zu den besonderen Attraktionen des Parks. Der Bergpark ist in seiner Gestaltung einzigartig und zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an. 2012 soll für das Herkules-Monument und die Wasserkünste das UNESCO Welterbe beantragt werden, die Entscheidung darüber wird 2013 erwartet.
Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe
Die große Wasserkunst im Bergpark, die unter Landgraf Karl (reg. 1677- 1730) entstanden ist, war eine architektonische und ingenieurtechnische Ausnahmeleistung ihrer Zeit und ist in ihrer Bedeutung ein Meilenstein der Kunst- und Gartengeschichte. Die barocken Anlagen mit Oktogon, Wassertheater und Kaskade sind durch ihre symmetrische und axiale Gestaltung als ideales Bild einer gewollten Künstlichkeit und sichtbaren Kunstfertigkeit zu verstehen. Das Wasser wird nach den Regeln der formalen Gartenkunst in geometrische Formen gegossen und wandelt als fließende Substanz über Fontänen, Becken und Treppen kontinuierlich seine „Form“.
Das zu späterer Zeit, Ende des 18./ Anfang des 19. Jahrhunderts, im Bergpark angestrebte englische Landschaftsbild verlangte das Wasser in seinen natürlichen Erscheinungen und integrierte es in den nach dem Vorbild der Natur gestalteten Landschaf tspark. Landgraf Wilhelm IX., der spätere Kurfürst Wilhelm I., ließ über den gesamten Park verteilt mehrere Wasserfälle und Teiche, Bäche und Wassersprünge, Seen und ein Aquädukt mit tosendem Wasserfall erschaffen. Die barocke Anlage wurde dabei jedoch nicht, wie in vielen anderen, ursprünglich barocken Gärten und Parks, überformt oder gar zerstört.
Der heutige Park- und Wasserkünstebesucher kann sonntags, mittwochs und feiertags dem Lauf des Wassers durch den Bergpark von einer Station zur anderen, von oben nach unten folgen. Den krönenden Höhepunkt dieser vom Wasser geführten Bergparkwanderung bildet die große Fontäne im Teich oberhalb des Schlosses Wilhelmshöhe. Es bietet sich dem Besucher auf diese Weise nicht nur ein einzigartiges Natur-, Park- und Freizeiterlebnis, sondern er kann an Garten-, Kunst- und Geistesgeschichte „live und in Farbe“ teilnehmen.
Museumsnacht in Kassel
Neues entdecken, Bekanntes wieder sehen und die Vielfalt der Kasseler Kulturlandschaft zu ungewöhnlicher Stunde gemeinsam erleben, all das ermöglicht die Kasseler Museumsnacht am 3. September 2011 nun schon zum 11. Mal. Für die 40 beteiligten Museen und die Kassel Marketing GmbH ist es ein besonderer Ansporn, mit einem attraktiven Programm und neuen Perspektiven die Lebendigkeit der Museumslandschaft zu unterstreichen. Die Begegnung mit Originalen, Kunstprojekten im Stadtraum, illuminierten Fassaden und Live- Musik machen die Nacht zu einem besonderen Kulturerlebnis. Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Kasseler Museumsgebäude illuminiert. In drei Lichtquartiere zusammengefasst erstrahlen sie in dieser Nacht in den Farben Blau, Weiß und Gelb – den Farben der Museumsnacht.
Museumslandschaft Hessen Kassel
Tel. 0561 - 31680-123
besucherdienst@museum-kassel.de
www.museum-kassel.de
