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Belgien

Belgien
Foto: Brügges Herz schlägt für Schokolade © Tourismus Flandern - Brüssel

Belgien ist ein Land der Unterschiede. Belgiern wird nachgesagt, sich gut mit ihrer Region, jedoch weniger mit Belgien als Land identifizieren zu können, was unter anderem an der sprachlichen Dreiteilung des Landes liegen mag. Die Teilung des Landes in den niederländischen Norden und den französischen Süden geht zeitlich sehr weit zurück. Während bei der Staatsgründung 1831 französisch als einzige offizielle Sprache festgelegt wurde, entstand ein langwieriger Gleichberechtigungskampf der niederländisch-sprachigen Bevölkerung. Die völlige Gleichstellung der Sprachen fand erst Mitte des 20. Jahrhunderts statt. Mit der Festlegung der föderativen Staatsform im Jahre 1993 bekamen schließlich die verschiedenen Regionen mehr Autonomie.

Bei einem Besuch in Belgien ist die sprachliche Teilung allgegenwärtig. Die Beschilderung ist oft zweisprachig. Innerhalb des Landes hat die Bevölkerung also teilweise auch mit Sprachbarrieren zu kämpfen.

Durch die unterschiedliche Prägung der Landesteile durch die niederländische und französische Küche besteht eine große Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten, auf die wir im Kapitel Essen und Trinken näher eingehen. 

Der Süden Belgiens, die Wallonie, ist entscheidend von den Ardennen geprägt. Durch Wälder, Hügelland sowie das bekannte Moorgebiet des Hohen Venn und viele zu besichtigende Grotten bietet Belgien somit eine naturräumliche Vielfalt, die sie als Urlaubsziel für die unterschiedlichsten Besuchergruppen attraktiv macht.









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