Ausstellungen im Mudam Luxembourg
Attila Csörgős
Archimedean Point
bis 23. Januar 2011
In der Arbeit Attila Csörgős werden die Schnittstellen zwischen Kunst und Wissenschaft untersucht. Dazu stellt er Experimente an, die er mit selbst erschaffenen und präzise justierten Vorrichtungen umsetzt. Dank den verschiedenen illusionistisch virtuellen Gegenständen und Formen, die diese außergewöhnlichen Maschinen darstellen, veranschaulicht er auf eine völlig neue Art und Weise, eine Realität die Routine und oberflächlicher Blick uns oft hindern zu erkennen.
Illogical thoughts
bis 30. Januar 2011
Diagonales : son, vibration et musique dans la collection du Centre national des arts plastiques ist eine Veranstaltung des französischen CNAP, in Zusammenarbeit mit zwanzig Kunstinstitutionen aus Frankreich, Belgien und Luxemburg. Die Ausstellung Illogical thoughts... präsentiert Toninstallationen von drei Künstlern, die sich mit dem Wort und den oft von diesem hervorgerufenen unlogischen Gedankengängen beschäftigen.
Daniel Buren
“Architecture, Contre-Architecture:Transposition” Travail in Situ.
bis 22. Mai 2011
Daniel Burens Ausstellung im Mudam findet parallel zu seinem Projekt im neu eröffneten Centre Pompidou-Metz statt, für das er ebenfalls eine auf den Ort zugeschnittene Installation konzipiert. Hier wie dort greift Buren in seiner unverkennbaren Art die vorgefundenen „Rahmenbedingungen”, denen ausgestellte Kunst unterliegt, auf und macht sie durch seinen künstlerischen Eingriff sichtbarer und somit bewusster, als dies sonst oft der Fall ist.
Just Love me
Regard sur une collection privée
bis 30. Januar 2011
Just Love me ist die erste in einer geplanten Reihe zukünftiger Ausstellungen rund um die große Vielfalt, die man immer wieder in den verschiedenen Sammlungen zeitgenössischer Kunst in und um das Großherzogtum Luxemburg finden kann. Bei jeder dieser Ausstellungen wird ein persönlicher Blick, von einem oder mehreren Kuratoren des Mudam Luxembourg, auf eine private Sammlung geworfen werden.
Nina Beier und Marie Lund
The Object Lessons
bis 30. Januar 2011
Ausgangspunkt der Ausstellung der beiden dänischen Künstlerinnen Nina Beier und Marie Lund ist eine Kurzgeschichte des Kunstkritikers Francesco Pedraglio, die durch ihre Ausstellung in De Vleeshal in Middelburg inspiriert wurde. Diese Geschichte beschreibt zwei Künstler beim Herstellen neuer Werke. Für die Ausstellung im Mudam schaffen beide eine neue Serie von Arbeiten, die sich an den Beschreibungen in Pedraglios Text orientieren.
Premier étage- Secand degré
´Mudam Collection
bis 10. April 2011
In vielen Werken der Mudam Sammlung spiegelt sich eine Geisteshaltung, die seit dem Schaffen Marcel Duchamps im zeitgenössischen Kunstgeschehen spürbar ist. Die Methoden des „Détournement”, d.h. der Umdeutung, und der Ironie verleihen der kritischen Haltung der Künstler die nötige Distanz und dienen ihnen als Filter für den spielerischen Teil ihrer ernsthaften Auseinandersetzungen.
Les paradoxes du temps
vom 17. Februar bis 22. Mai 2011
Les paradoxes du temps zeigt Kunstwerke, die unterschiedliche Zeitebenen miteinander kombinieren und so einen oftmals paradoxen Bezug zur Zeit herstellen. Die Ausstellung untersucht die Bedeutung des Schlüsselbegriffs der Zeit sowohl bei Künstlern, deren Karriere Ende der sechziger Jahre begann, wie z.B. Bruce Nauman, Dan Graham und Valie Export, als auch bei Künstlern der Gegenwart, wie Manon de Boer, Laurent Montaron und Anri Sala.
Weitere Informationen und Öffnungszeiten zu den Ausstellungen sind erhältlich bei Mudam Luxembourg; Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean; 3, Park Dräi Eechelen; L-1499 Luxembourg; Accueil: +352 45 37 85-960; Standard administratif +352 45 37 85-1; E-mail: info@mudam.lu; Internet: www.mudam.lu.






