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Tambiente
21.01.2011

Blitzschnelles Schlittschuhlaufen auf dem einzig echten Berg der Niederlande

Am 5. Februar 2011 auf dem Cauberg in Valkenburg

Die Niederlande sind das Eislaufland Nummer 1, denn Eislaufen, das können wir! Aber sind wir auch im Stande mit 70 km/h einen Hang voller S-Kurven und Hindernissen hinunterzufahren? Das ist es nämlich worum es bei Ice cross Downhill geht; eine total neue Sportart von Red Bull erfunden, wobei Regeln über Bord geworfen wurden und reichlich Raum für Schlittschuhläufer mit Talent, Durchsetzungsvermögen und Mut gegeben wird. Samstag, den 5. Februar reist der Red Bull Crashed Ice Wettkampf ins limburgsche Valkenburg für den zweiten Stopp der Weltmeisterschaft. Beweisen sich die niederländischen Eisläufer unter der internationalen Elite, wenn sie Schulter an Schulter den fast 400 Meter langen Eisparcours auf dem Cauberg hinunterrasen?

Die Geburt eines total neuen Sports, Ice cross Downhill, war die Tatsache, dass Red Bull am 20 Januar 2000 Skicross, Eishokey und Downhill miteinander kombinierte. Seit dem Eröffnungswettstreit in der schwedischen Hauptstadt Stockholm reiste der Red Bull Crashed Ice Wettkampf in 10 verschiedene Länder für 16 Rennen, wo der steile Eisparcours variierte von Skipiste in den Bergen bis hin zu Abfahrten in Tälern mitten im Stadtzentrum. In der Wintersportsaison 2011 sollen die abgehärtesten Eisläufer der Welt gegeneinander antreten, sich übertreffen und verfolgen in einer Weltmeisterschaft verteilt über vier Wettkämpfe. Neben Deutschland, Russland und Kanada stehen die Niederlande, dank des „flachen“ Status als zweiter Stopp auf dem Kalender. Im Wettkampf fahren Schlittschuhläufer in Gruppen zu vier Personen einen Eiskanal voller Hügeln, Hindernissen, Neigungen und Hürden hinunter. Die Spielregeln sind eigentlich ganz einfach: Wer als erster unten ist, gewinnt.

In den Monaten Dezember und Januar organisiert Red Bull im ganzen Land diverse Qualifikationswettkämpfe, an denen jeder teilnehmen kann. Die schnellsten Eisläufer platzieren sich für die Qualifikationsrunden auf dem Cauberg, wobei die Teilnahme am großen Finale zwischen den internationalen Spitzen abgerungen werden kann. Eine Portion Mumm ist Voraussetzung, weiß auch Remo Speijers, der Athlet der letztes Jahr in Quebec zusammen mit Bart van Roosmalen die Niederländer verteidigte. „Der Sport besteht noch nicht lange. Es gibt noch keine permanente Trainingsbahn. Wenn du auf Eishockey-Schlittschuhen wendig, stabil und schnell bist und du kombinierst das mit einer „nicht nörgeln, sondern krachen lassen Mentalität“, dann ist ein Platz im Finale und sogar der Sieg eine Möglichkeit.“ erzählt Speijers.

Am 15. Januar zieht die Eislaufelite in den Olympiapark in München zur Eröffnung der Saison. Nur drei Wochen später, am 5. Februar ist es an der Zeit für Valkenburg sich der farbenfrohen Liste der Gastgeber für die weltbesten und stärksten Eisläufer zu fügen. Ein 390 Meter langer Eisparcours wird im Kurpark vom Holland Casino auf dem Cauberg angelegt, mit einer Neigung von 12 %. Nach Valkenburg zieht der vereiste Zug am 26. Februar nach Moskau, wo allen Erwartungen nach bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt der Wettkampf stattfinden soll. Das Saisonfinale der Red Bull Crashed Ice World Championship ist traditionsgemäß im kanadischen Quebec am 19. März. Eines ist sicher, die Saison 2011 verspricht schaurig kalt zu werden!
Weitere Informationen: www.redbullcrashedice.com




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