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Tambiente
16.09.2011

Dem Weißen Gold auf der Spur

Unterwegs in den Salzstollen im SalzburgerLand, in Oberösterreich und der Steiermark

Dem Weißen Gold auf der Spur
Bergmandl bei der Faszination Salzwelten Altausse. Foto: Salinen Tourismus GmbH

Erlebnisreiche Reisen in die Welt des Salzes unternehmen Gäste in Hallein im SalzburgerLand, in Hallstatt in Oberösterreich und in Altaussee in der Steiermark, um mehr über die Geschichte, die Gewinnung und die Entstehung des „Weißen Goldes“ zu erfahren.

Hinein in die Salzwelten am Dürrnberg bei Hallein gehts mit der Grubenbahn, um sich danach auf Holzrutschen rasant dem Herz des Berges zu nähern. Ein Höhepunkt der unterirdischen Reise durch das Stollensystem ist die Floßfahrt über den Salzsee, die mit multimedialer Inszenierung beeindruckt. Für Kinder gibt es seit Kurzem unter dem Titel „Cleverix – Kelten, Salz und Geistesblitz“ eine eigene Führung (im Juli und im August jeden Mittwoch um 15.00 Uhr, Kosten 10 Euro), bei der kleine Gäste viel über die Geschichte des Salzabbaus erfahren und auch so manche Sage rund um das Weiße Gold kennenlernen. Mit dem Abbau von Salz am Dürrnberg, das einst den Erzbischof von Salzburg reich machte, begannen vor etwa 2.500 Jahren die Kelten. Von ihrem Leben erzählt das Keltendorf gleich neben dem Eingang zu den Salzwelten.

Öffnungzeiten Salzwelten Hallein
täglich bis 1. November von 9.00 bis 17.00 Uhr

Eintritt
Erwachsene 18 Euro, Kinder (4 bis 15 Jahre) 9 Euro, Familienkarte (2 Erwachsene und 1 Kind) 38 Euro
Das Salzwelten-Ticket gilt auch als Eintrittskarte für das Keltendorf, das Keltenmuseum in Hallein und das Stille-Nacht-Museum in Hallein.

In Altaussee nehmen Besucher Einblick in das größte aktive Salzbergwerk Österreichs, dessen scheinbar endlose Gänge durch pures Salz mit all seinen vielfältigen Formen, Farben und Strukturen führen. Der Weg geht vorbei an der „Kammer des geronnenen Lichts“, einer Salzinstallation, bis hin zur Kapelle, die der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, gewidmet ist. Über zwei Bergmannsnnrutschen gelangen die Besucher zum unterirdischen Salzsee. Kinder können eine „Schatzsuche mit dem Bergmandl“ unternehmen (im Juli und im August jeden Montag um 15.00 Uhr, Kosten 10 Euro). Um die Schatzkiste zu heben, müssen sie kleine Aufgaben lösen. Als Belohnung winkt ein Anteil am Salzschatz und zur Erinnerung gibts ein Foto auf der Bergmannsrutsche.

Öffnungzeiten Salzwelten Altaussee
täglich bis 11. September von 9.00 bis 16.00 Uhr

Eintritt
Erwachsene 15 Euro, Kinder (4 bis 15 Jahre) 7,50 Euro, Familienkarte (2 Erwachsene und 1 Kind) 32 Euro

Mit Schutzkleidung, Helm und Lampe ausgerüstet können Gäste eine „prähistorische Expedition“ in das Salzbergwerk Hallstatt unternehmen, das mit 7.000 Jahren weltweit älteste seiner Art. Kleine Gruppen dringen mit einem Experten dabei tief ins Innere des Berges vor. Die vierstündige Tour führt hin zu spannenden Spuren und Relikten aus 7.000 Jahren Salzabbau: Zu sehen sind u. a. die berühmten Hallstätter Herzen (herzförmige Abbauspuren), Kienspan-Fackeln, die ein Bergmann vor Jahrtausenden in seinen Händen hielt, oder die älteste Stiege der Welt. Die „prähistorische Expedition“ findet bis 12. September jeden Freitag um 14.00 Uhr statt. Die Kosten dafür betragen 40 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Kinder.

Darüber hinaus gibt es kürzere Führungen durch die Stollenwelt mit inszeniertem Salzsee und Bergmannsrutschen. Wieder ans Tageslicht gelangen die Besucher mit der Grubenbahn. Um den Eingang in die Hallstätter Salzwelten bequem zu erreichen, steht die Panoramabahn zur Verfügung.

Öffnungszeiten Salzwelten Hallstatt
täglich bis 11. November von 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Eintritt (inkl. Berg- und Talfahrt mit der Salzbergbahn Hallstatt
Erwachsene 24 Euro, Kinder (4 bis 15 Jahre) 12 Euro, Familienkarte (2 Erwachsene und 1 Kind) 50 Euro

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.salzwelten.at
Quelle: Salinen Tourismus Gesellschaft m.b.H.



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