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Adventszeit im Erzgebirge entlang der Sächsisch-Böhmischen SILBERSTRASSE. Weihnachtsland Erzgebirge

Erzgebirge
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Erzgebirge

Mit der Adventszeit beginnt im Erzgebirge die schönste Zeit des Jahres. Reges Treiben herrscht in allen Häusern. In den Fenstern erstrahlen die Kerzen der Schwibbögen, Nussknacker, Räuchermännchen, Bergmänner und Lichterengel – all die liebevoll geschnitzten kleinen Holzfi guren werden hervorgeholt. Nirgendwo sonst können Tradition und Brauchtum so intensiv erlebt werden wie zur Weihnachtszeit in der Erlebnisheimat Erzgebirge.

Festlicher Lichterglanz
In unzähligen Städten und Dörfern des Erzgebirges öffnen Weihnachtsmärkte ihre Pforten, meterhohe Pyramiden drehen ihre Holzfi - guren im Schein des Lichtes und künden vom Glauben der Bergleute. Die Einheimischen und ihre Gäste werden alle Jahre wieder in den Bann gezogen, wenn die Bergleute bei Bergparaden und Bergaufzügen beim Spiel ihrer Kapellen im traditionellen Habit zum weihnachtlich geschmückten Marktplatz aufmarschieren. Besonders festlich wird es, wenn in den Gruben ein Raum mit Tannengrün geschmückt im Lichterglanz erstrahlt und zur „Mettenschicht“ eingeladen wird. Diese ursprünglich letzte Schicht des Bergmanns vor Weihnachten wird heute mit rustikalen Speisen und kultureller Umrahmung begangen. Zum Höhepunkt der erzgebirgischen Weihnacht gehört das „Neunerlei“, das traditionelle Festessen am Heiligen Abend.

Das Zauberwort hieß Silber
Neben dem Schwibbogen haben auch viele andere zahlreiche Weihnachtsbräuche und Traditionen im Erzgebirge ihren Ursprung im Bergbau. Das Zauberwort hieß Silber – das so genannte Berggeschrey brachte im 12. Jahrhundert Tausende auf die Beine. Sie alle wollten an den reichen Silberfunden teilhaben, die an den Hängen des Erzgebirges gemacht wurden. Viele Städte des Erzgebirges künden heute noch vom Reichtum und Stolz ihrer Bauherren und vom Kunstsinn ihrer Baumeister. Einmalige Kunstwerke sind überall in Kirchen und Museen zu fi nden.

Prächtige Bürgerhäuser stehen in den verwinkelten Straßen und Gassen, stolze Rathäuser beherrschen die mittelalterlichen Marktplätze. Aus der Not der Bergleute, nach dem Niedergang des Erzbergbaues einen neuen Broterwerb zu finden, entstand das Klöppeln, Schnitzen und Drechseln.

Entlang der Sächsisch-Böhmischen SILBERSTRASSE
Um die reizvolle Mittelgebirgslandschaft des Erzgebirges in Verbindung mit Bergbau- und Heimatgeschichte als grenzübergreifende Ferienregion zu erleben, bietet die Sächsisch-Böhmische SILBERSTRASSE eine optimale Planungshilfe. Die Verbindung der bereits bestehenden sächsischen Silberstraße mit Sehenswürdigkeiten und Ausfl ugszielen wie Boži Dar, Ostrov und Jachymov auf tschechischer Seite ermöglicht Besuchern ein internationales Erlebnis „Echt Erzgebirge“.


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