Das Tal der Burgen - Die sächsische Mulde vom Vogtland bis zur Dübener Heide

Wer nach Leipzig oder Dresden fährt, kommt vorbei. Ein Abstecher lohnt sich, er wird zum Besuch im Mittelalter. Im Sächsischen Burgen- und Heideland am Muldenfluss gibt es alle Formen der Wehrbefestigungen. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Burgen in Europa.

Hier eine Kemenate im spätgotischen Stil, da ein begehbarer Wehrgang, dort ein unbeheizbarer Rittersaal mit Freskenbildern. Über 30 Meter stemmen sich Rundtürme und Bergfriede empor, mächtige Schildmauern bewachen winzige Dörfer, romanische Burganlagen thronen auf Steilfelsen über dem Muldenfluss oder auf dicht bewaldeten Hügeln. Wenn plötzlich hinter einer Wegbiegung oder am Ende eines engen Tals, in einer -Schleife des mäandernden Flusses oder inmitten der Häuserversammlung einer Kleinstadt eines der wuchtigen Mauerwerke aus mittelalterlicher Zeit auftaucht, ist die Überraschung groß.

Im Sächsischen Burgen- und Heideland zwischen Altenburg im Westen, Glauchau im Süden, Torgau im Osten und Bad Düben im Norden sind viele Entdeckungen zu machen. Selbst eingefleischte Burgenfans, die schon fast alles gesehen haben, sprechen nach einem Besuch im „Tal der Burgen“ wie über eine Visite im Wunderland der Ritter- und Märchenburgen.

Wie eine Perlenschnur ziehen sich ganz unterschiedliche Burgen und Schlösser an der Mulde entlang, die bis hinter Colditz zweigeteilt ist - Zwickauer und Freiberger Mulde - und dann zusammenfließt. Sie strömt durch Ausläufer des erzgebirgischen Beckens und präsentiert dem Reisenden ständig neue malerische Flusstäler, natur belassene Auenlandschaften und reizvolle Wanderrouten. Rund hundert Kilometer lang ist das Tal der Burgen mit seiner kompakten Anreihung von Wehranlagen, von denen viele bauhistorisch wertvoll und sogar einzigartig sind, immer in reger Wechselwirkung mit der gesamtdeutschen Geschichte. Die ersten Siedler waren Franken. Ob Höhen- oder Niederungsburgen, Ring-, Gipfel-, Bergsporn, Talrand-, Felsen-, Höhlen-, Wall-, Turmhügel-, Sumpf, Wasser- oder Inselburgen – im Sächsischen Burgen- und Heideland gibt es sämtliche Arten von Befestigungsanlagen. Der Besuch beschert eine Kompaktlektion in mittelalterlicher Geschichte, zumal ein Großteil der alten Gemäuer begehbar ist.

Bei gutem Wetter reicht der Blick bis hinüber nach Thüringen, bis ins Chemnitzer Land, in die Region der stillgelegten Tagebaulandschaften um Leipzig und im Osten ins Heideland mit seinen großen Waldbeständen. Sachsen vom Feinsten. Das Land schwingt und buckelt sich wie die Toskana. In Sonnenblumenfeldern drehen sich Windmühlenflügel, in Senken ducken sich Dörfer, auf Hügeln gruppieren sich Kleinstädte mit langer, abwechslungsreicher Geschichte und hier und da weht die weiß-grüne Fahne Sachsens, Symbol für das wieder erstarkte Selbstbewusstsein eines der ältesten deutschen Stämme. Die Faszination der Geschichte hat viele Facetten.   Weitere Informationen zu Wandern und Radwandern ohne Gepäck, Wasserwandern, Reiten und Flößen erhalten Sie beim Tourismusverband „Sächsisches Burgen- und Heidenland“ e.V.

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