Rauf aufs Rad - ADFC setzt auf das Thema Gesundheit

Ausgerechnet unter „Autokanzler“ Schröder verabschiedet die Bundesregierung im Jahr 2002 ihren Nationalen Radverkehrsplan. 100 Millionen Euro stehen seitdem jährlich für Radwege an Bundesstraßen zur Verfügung. Davon zwei Millionen für nichtinvestive Maßnahmen, wie Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen und Wettbewerbe. Bis 2012 soll mit diesem Masterplan der Radverkehrsanteil signifikant steigen. Geht es nach dem Willen der Radfahrer, die sich im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisiert haben, könnten gut 24 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, eine Verdoppelung gegenüber dem Status Quo.

114.000 Mitglieder zählt die deutsche Fahrradlobby derzeit. Sie alle wünschen sich komfortable Routen, sichere Wege, genügend Parkplätze oder gute Verbindungen für Fahrrad und Bahn. Leitbild ist dabei ein Radverkehrssystem, das nicht allein auf den Bau von Radwegen setzt, sondern durch Fahrradparkhäuser am Bahnhof, steuerliche Anreize für Dienstfahrräder, einheitliche Wegweiser und entsprechende Imagekampagnen Anreize schafft, öfter auf den Sattel zu steigen.

Politischen Druck für die Vision von fahrradfreundlichen Städten entwickelt der ADFC in allen 16 Bundesländern. In mehr als 450 Städten und Kreisen gibt es ADFC-Gruppen. Diese bieten geführte Radtouren, Technikkurse, Kaufberatung, Dia-Vorträge und Verkehrssicherheitsaktionen. Ein Programm, das von rund 5.000 ehrenamtlich aktiven Mitgliedern getragen wird. Anlaufstation sind dafür 80 ADFC-Geschäfts- und Beratungsstellen.

Ging es nach der Gründung im Jahr 1979 darum, dem Fahrrad in der Verkehrspolitik einen neuen, höheren Stellenwert zu verschaffen, hat sich mit dem dynamischen Wachstum des ADFC auch seine Aufgabenpalette schnell erweitert. Sie reicht heute von der Verkehrspolitik und -planung, über Verkehrssicherheit und Verkehrspädagogik, Freizeit- bzw. Tourismusberatung und Umweltschutz bis hin zum Verbraucherschutz und der Gesundheitsvorsorge. Besonderer Vorteil für Mitglieder: Im ADFC-Magazin Radwelt gibt es alle zwei Monate Reiseberichte von Praktikern und Reportagen aus dem Alltag.

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