19 Slow Trails in Kärnten laden zum Erkunden ein
Entlang des Wassers spazieren, durch kühle Wälder wandern, zwischendurch auf einer Bank verweilen und den Blick über den See schweifen lassen: 19 Slow Trails führen durch Kärntens Berg- und Seenlandschaften. Die überwiegend bis zu zehn Kilometer langen Wanderwege weisen weniger als 300 Höhenmeter auf und dauern höchstens drei Stunden. Es geht nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen, sondern das Wandern in Kärnten zu genießen. Unterwegs laden Aussichtspunkte, Schaukeln, Hängematten und Plätze direkt am Wasser zu Pausen ein. Jeder Trail hat seinen eigenen Charakter und erzählt von der Landschaft, regionalen Sagen und Traditionen, der Tier- und Pflanzenwelt oder der Geschichte des jeweiligen Ortes.
Mittelkärnten
Dort führen drei Slow Trails an stille Seen und durch bewaldete Berglandschaften. Am Längsee, dem größten Badesee Mittelkärntens, verläuft der Weg am historischen Stift St. Georgen vorbei, durch den Weiler Rottenstein und entlang des Golfplatzes zurück zum Strandbad. Dazwischen eröffnen sich immer wieder Ausblicke auf das Wasser, das Stift und die Karawanken. Der Flattnitzer See liegt wie ein tiefblauer Farbfleck zwischen den Nadelwäldern an einem historischen Passübergang zwischen Kärnten und der Steiermark.
Der Rundweg um den Bergsee lässt sich mit dem Almen-Wasserweg verbinden, der mit sieben Spielstationen besonders für Familien interessant ist. Rund um den Urbansee wird es sagenhaft: Der Trail führt durch ein 140 Hektar großes Landschaftsschutzgebiet und erzählt die Geschichte von Rhiannon, der Hüterin des Sees, und Mithras, dem Gott der Sonne und des Lichts.
Kärnten – Rad- & Wanderurlaub
Kärnten | Österreich
Radfahren zwischen Alpen und Adria mit den sanftesten und anspruchsvollsten Radwegenetze sowie Wandern zwischen Bergen und Seen auf der Alpensüdseite. Kärnten bietet unzählige Gründe für einen Urlaub.
Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge
Am Fuß des Mirnock führt der Slow Trail durch die Landschaft des sagenumwobenen Weltenbergs. Um ihn rankt sich die Sage vom Mirnock-Riesen und seiner unglücklichen Liebe zu einer Fischertochter. Unterwegs geht der Blick immer wieder über den Millstätter See, was besonders bei Sonnenuntergang eindrucksvoll ist.
Der Slow Trail Südufer schlängelt sich von Seeboden aus entlang des naturbelassenen Ufers, vorbei an versteckten Buchten, kleinen Stränden und ruhigen Plätzen mit Hängematten. Informationstafeln erzählen vom Leben am See, von Fischerei und Bootsarchitektur. Am Maltschacher See bei Feldkirchen wird die Landschaft kleiner und ländlicher: Wiesen, Wälder und Weinberge umgeben den See und verleihen dem Weg einen Hauch von Süden.
Wörthersee – Rosental
Rund um den Wörthersee und im Rosental verbinden fünf Slow Trails Natur, Kultur und Bewegung. Bei Velden beginnt der Slow Trail Römerschlucht, der zwischen moosbewachsenen Steinen und einem plätschernden Bach verläuft. Nach dem Anstieg öffnet sich die Landschaft rund um den stillen Forstsee und gibt den Blick auf die Veldener Aussicht frei, die bis zu den Julischen Alpen reicht. Der sechs Kilometer lange Schaukelweg verbindet den Opferstein, die Bergkirche St. Margarethen, die Burgruine Reifnitz und die Kirche St. Anna.
Schaukeln und Hängematten liegen direkt an der Strecke. Auf dem Brahmsweg folgt man den Spuren des Komponisten, der mehrere Sommer in Pörtschach verbrachte. Der Weg führt zur Hohen Gloriette und informiert mittels QR-Codes über Brahms, die Architektur am Wörthersee sowie die Ruine und das Schloss Leonstain. Der Yogaweg ist wie eine klassische Yogastunde aufgebaut und verbindet Gehen mit Körper-, Atem- und Achtsamkeitsübungen.
Im Rosental führt der Slow Trail „Meerauge” durch einen Fichtenwald zur Märchenwiese auf 1.170 Metern Seehöhe. Das Highlight dieses Slow Trails ist der türkis schimmernde Bergteich vor den steil aufragenden Karawanken.
Klopeiner See – Südkärnten – Lavanttal
In Südkärnten führen zwei Slow Trails zu weiten Ausblicken und warmen Badeseen. Vom Westufer des Klopeiner Sees aus geht es durch den Wald hinauf zur Aussichtsplattform am Kitzelberg. Von dort aus liegen der Kleinsee, der Turnersee und der Klopeiner See wie blaue Flächen in der Landschaft, dahinter ragen die Karawanken auf. Im Sommer erreicht der Klopeiner See regelmäßig Temperaturen von mehr als 28 °C und zählt damit zu den wärmsten Badeseen Europas. Besonders lohnenswert ist der Weg, wenn sich die Sonne über den Seen erhebt.
Der familienfreundliche Slow Trail Turnersee beginnt am Rastplatz Bike Break mit Erlebnisturm und Fahrradparcours. Er führt durch das Natura-2000-Schutzgebiet rund um den See. Schattige Waldwege wechseln sich mit Blumenwiesen und ruhigen Straßen ab, während man immer wieder einen Blick auf das Wasser und die Bergkulisse erhascht.
Villach – Faaker See – Ossiacher See
Rund um Villach führen vier Slow Trails durch Moore, Uferlandschaften und artenreiche Schutzgebiete. Am Ossiacher See beginnt der Slow Trail Bleistätter Moor beim Domenig Steinhaus und verläuft zunächst entlang des Ufers, bevor er in das weitläufige Feuchtgebiet führt. Wer möchte, kann die Wanderung mit einer Fahrt auf der Ossiacher See Schifffahrt verbinden. Am Faaker See begleitet das türkisblaue Wasser den Weg durch das Natur- und Landschaftsschutzgebiet am Rande des Drobollacher Moors. Immer wieder zeigt sich der markante Mittagskogel.
Naturbelassene Pfade führen zu frei zugänglichen Uferstellen. Vom Kloster Wernberg aus geht es zur Drauschleife, die ein wichtiger Lebensraum für Brut- und Zugvögel ist. Aussichtsplattformen bieten gute Beobachtungspunkte und direkt am Weg liegt eine Hängematte. Für die Vogelbeobachtung lohnt es sich, ein Fernglas mitzunehmen. Der Slow Trail Afritzer See verläuft am Fuße des Mirnock und des Wöllaner Nock durch ein artenreiches Landschaftsschutzgebiet. Im See leben mehr als 15 Fischarten und Edelkrebse. Entlang der Strecke laden Sitzplätze und Hängematten zu einer Pause ein.
Nassfeld – Pressegger See – Weissensee
In dieser Region führen zwei Slow Trails durch stille und weitgehend naturbelassene Seeuferlandschaften. Der Weissensee ist für seine fjordartige Landschaft bekannt und Kärntens einziger See ohne durchgehende Umfahrungsstraße. Der Weg folgt am Weissensee dem Ufer zwischen Neusach und dem Ostufer. Kleine Buchten, ruhige Rastplätze und das klare, türkisfarbene Wasser prägen die Strecke. Darüber erheben sich die Gailtaler Alpen und in der Ferne sind die Lienzer Dolomiten zu sehen. Hin- oder Rückweg lassen sich mit dem Linienschiff „MS Alpenperle” verbinden.
Am Pressegger See schlängelt sich der Weg durch einen dichten Schilfgürtel, der stellenweise bis zu drei Meter hoch wird. Zwischen Teichrosen und Tannenwedeln lassen sich Haubentaucher, Libellen und weitere Tiere beobachten. Von einem erhöhten Uferabschnitt aus öffnet sich der Blick über den gesamten See. Danach bietet sich ein Sprung ins Wasser an.
Tipp: Slow-Trail-Wanderführer
Das Buch von Theres Gasser lädt dazu ein, die Kärntner Slow Trails auf eigene Faust zu entdecken. Neben den einzelnen Routen enthält der Wanderführer Informationen zu Gehzeiten sowie zur Eignung der Wege für Kinder und Hunde. Er ist zum Preis von 14,90 Euro bei der Buchhandlung Heyn erhältlich.
Anreise: Es gibt mehrmals pro Woche Direktflüge aus Köln bzw. mehrmals täglich über Wien nach Klagenfurt in Kärnten (www.kaernten.at/flug/) und man reist außerdem bequem mit der Koralmbahn in ca. 3 Stunden von Wien nach Klagenfurt.
Quelle: Kärnten Werbung GmbH c/o Wilde & Partner Communications Vienna GmbH
Das könnte Sie noch interessieren
Wildschönau: Abenteuer für kleine Entdecker
mehr erfahren
Auf der grünen Welle reisen in den Frankenwald
mehr erfahren
Deutschlands höchstgelegener Kunstwanderweg präsentiert sich neu
mehr erfahren
Wandererlebnisse im Saarland 2026
mehr erfahren
Bad Grönenbach beim Unterallgäuer Wanderherbst 2026
mehr erfahren
24 h Frankenwald 2026 erleben: Vom Bier-Yoga zum Mini-Fotoshooting
mehr erfahren
Urlaubstrend Coolcation: Entspannte Tage in der Region Schladming-Dachstein
mehr erfahren
Programm der Schwäbischen Alb Wandertage in Bad Urach ist online
mehr erfahren
Wanderurlaub in Willingen im Sauerland
mehr erfahren