Abkühlung im und auf dem Wasser

Sommer und Wasser - das gehört einfach zusammen. Die Auswahl an schönen Badmöglichkeiten ist in NRW unglaublich groß. Über das ganze Land verteilt liegen Badeseen und Talsperren, die auf Gäste warten. Oft kann man dort nicht nur planschen und faulenzen, sondern sich auch sportlich betätigen. Dazu kommt noch eine Vielzahl an Freibädern - manche von ihnen sind auch eine weitere Anreise wert.

So wie das Werksschwimmbad auf der Essener Zeche Zollverein. Unmittelbar vor Kopf der ehemaligen Ofenbatterie 9, in der noch bis 1993 Koks veredelt wurde, können Besucher hier abtauchen - in diesem Jahr ab Anfang August. Das 2001 für eine Ausstellung gebaute Freiluft-Schwimmbecken besteht aus zwei zusammengeschweißten fünf Meter tiefen Überseecontainern. Der Eintritt ist frei (www.zollverein.de).

Einen besonderen Charme versprüht auch das Panoramabad Rüngsdorf im Bonner Villenviertel Bad Godesberg. Das Bad wurde 1930 erbaut und liegt landschaftlich äußerst reizvoll: direkt am Rhein und mit Blick auf das Siebengebirge (www.bonn.de).

Das Waldfreibad Gudenhagen in Brilon ist mit seinen 6.500 Quadratmetern Wasserfläche eigenen Angaben zufolge das größte Freibad in NRW und auch eines der größten deutschlandweit. Das natürlich angelegte Schwimmbecken liegt direkt am Wald und bietet eine schöne große Liegewiese (www.brilon.de).

Klettern und baden im Wasserseilgarten
Eine ganz besondere Attraktion für Wasserratten hat sich die Eifel-Gemeinde Dahlem einfallen lassen. Hier wurde 2013 Deutschlands einziger Wasserseilgarten eröffnet. Im Kronenburger See sorgen fünf verschiedene Kletterbereiche in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für Kletterfreude und Badespaß in einem (www.kronenburger-see.de).

Einer der bekanntesten Seen in NRW ist jedoch der Möhnesee, der oft auch als "Westfälisches Meer" bezeichnet wird. Er lockt mit gleich drei Strandbädern und Badestellen Schwimmer an. Auch für Angler ist der See ein Paradies. Zudem kann man hier segeln, surfen sowie Floß und Motorboot fahren und auch Tauchen ist möglich (www.moehnesee.de). Ähnlich sieht es am Biggesee bei Olpe aus. Er ist die größte Talsperre in Westfalen und bietet nicht nur Schwimmern, sondern auch Tauchern und Seglern beste Voraussetzungen (www.biggesee.de).

Zu den beliebtesten Seen in NRW gehört auch der Essener Baldeneysee, auch wenn man hier - zumindest derzeit noch - nicht baden darf. Dafür gibt es genug andere Möglichkeiten, sich hier abzukühlen. Profis leihen sich zum Beispiel einfach ein Surfbrett aus. Wer noch Nachhilfe braucht, bekommt die in der Surfschule. Auch Segeln kann man auf dem Baldeneysee lernen, genauso wie das Steuern einer Yacht. Wer will, kann auch ein Kanu mieten (www.surf-smile.de | www.baldeneysee.de).

Beliebt gerade bei Kölnern ist der Fühlinger See. Der dortige "Blackfoot Beach" wartet nicht nur mit einem großzügigen weißen Strand mit Liegen und Palmen auf. Auch ein Biergarten ist am See zu finden. Dazu gibt es zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Tauchen, Kanufahren oder Windsurfen (www.blackfoot-beach.de). Im benachbarten Hürth ist in einem Tagebaurestloch ein See entstanden. Auf dem Otto-Maigler-See kann gesegelt, gerudert oder gesurft werden. An einem Ufer lädt ein Strandbad mit einem 500 Meter langen feinen Sandstrand ein. Ab und zu gibt es hier auch Live-Konzerte (www.otto-maigler-see.de).

Sechs Seen auf einem Fleck
Düsseldorfer zieht es oft an den Unterbacher See, wo zwei Naturstrandbäder auf ihre Liegewiesen und zum Schwimmen einladen. Besonders ist hier vor allem das Strandcafé mit seiner schwimmenden Seeterrasse. Selbstversorger können am See auch grillen. Wer lieber aktiv ist, kann segeln, surfen oder Tretboot fahren (www.unterbachersee.de).

Im benachbarten Kaarst liegen gleich zwei Seen nebeneinander und das ist ziemlich praktisch: Denn in einem See sind die Schwimmer ganz unter sich, der zweite See ist den anderen Wassersportlern vorbehalten. Sie können hier segeln, surfen, angeln oder tauchen. Dazu gibt es einen langen Sandstrand mit Liegewiese. Kinder können in einem abgetrennten Nichtschwimmerbereich planschen (www.kw-gv.de).

Zwei Seen direkt beieinander gibt es auch in Xanten. Die Nord- und Südsee sind zwei große mit einem Kanal verbundene Seen, die Wassersportlerherzen höher schlagen lassen. Wer will, kann segeln, surfen, Kanufahren oder tauchen, sich ein Elektro- oder Tretboot ausleihen oder mit dem Floß gemütlich dahinschippern. Auch eine Wasserskianlage wartet auf Gäste. Dazu gibt es einen großen Strand und an freitäglichen Sommerabenden ein Unterhaltungsprogramm (www.f-z-x.de).

Noch mehr Seen auf einem Fleck finden sich in Duisburg, an der Sechs-Seen-Platte. Am Wolfsee gibt es ein Naturfreibad, aber auch an anderen Uferstellen kann man baden. Außerdem kann man auf den Seen surfen, segeln und auch tauchen (www.freibad-wolfsee.de | www.duisburg.de). Das Gleiche gilt für den Blausteinsee in Eschweiler. Der künstlich angelegt See ist dem Braunkohletagebau zu verdanken. Heute kann man hier Sport treiben oder sich einfach nur sonnen und baden (www.blausteinsee.com).

In Haltern liegt der Silbersee II, der seinen Namen seinem außergewöhnlich weißen Sandstrand verdankt. Wer nicht schwimmen will, kann hier Windsurfen und manchmal auch tauchen (www.silbersee-haltern.info). In Bocholt wartet die Abkühlung ganz zentral in der Nähe der Innenstadt. Der Aasee lädt mit einer Schwimmbucht mit Sandstrand ein. Das Sonnenbaden ist hier sogar kostenlos. Sportbegeisterte können auch paddeln, rudern oder surfen (www.bocholt.de).

60 Meter lange Rutschpartie
Freien Eintritt bietet auch das Naturfreibad an der Glörtalsperre bei Breckerfeld. Der See liegt idyllisch, von Wald umgeben (www.metropoleruhr.de), genauso wie die Wupper-Talsperre bei Remscheid. Hier darf an ausgewiesenen Stellen geschwommen werden. Daneben gibt es eine Tauchschule sowie Kanu-, Segel- und Angelmöglichkeiten (www.wupperverband.de). Sehr idyllisch zwischen Wiesen und Bäumen liegt auch der Effelder Waldsee in Wassenberg, der aus einer Kiesgrube entstanden ist. In der Mitte des Sees gibt es eine Insel, auf der Schwimmer eine Pause einlegen können (www.effelderwaldsee.de).

Ähnlich idyllisch liegt das Bettenkamper Meer in Moers. Kein Wunder also, dass die Moerser diesen Fleck bereits vor 150 Jahren für sich entdeckt haben und seitdem im Sommer hier baden. Trotz seiner Sanierung 2012 hat das Naturfreibad seinen historischen Charakter bis heute behalten. Da das Bad Teil eines fließenden Gewässers ist, ist es auch im Sommer sehr kühl. Außerhalb des Wassers spenden Strandkörbe und Bäume Schatten (www.bettenkamper-meer.de).

Das Besondere am Wisseler See in Kalkar ist seine 60 Meter lange Rutsche. Dazu gibt es diverse Wassersportmöglichkeiten vom Angeln und Tauchen, über Segeln und Surfen bis zum Rudern. Wer hier gerne länger bleiben möchte, hat die Wahl zwischen Campingplatz, diversen Hütten und Ferienhäusern (www.wisseler-see.de). Auf einen längeren Aufenthalt ist auch die Blaue Lagune in Wachtendonk vorbereitet. Hier können Zelte, Schlafhütten oder Ferienhäuser gebucht werden. Zum kurzen Abkühlen lädt das Natur-Freibad direkt im Waldgebiet der Wankumer Heide ein. Neben einem Badeplatz gibt es diverse Sportangebote, darunter Wasserski (www.blaue-lagune.de | www.wachtendonk.de). Weitere Wasserski- und auch Wakeboard-Anlagen stehen unter anderem in Langenfeld und Duisburg (www.strandbad-wedau.de | www.wasserski-langenfeld.de).

Auch Hunde müssen in NRW nicht auf eine Abkühlung verzichten. Das Strandbad am Eyller See in Kerken zum Beispiel hat eine spezielle Hundewiese mit Zugang zum Wasser (www.eyllersee.de).

Einen Überblick über alle Badegewässer bietet das NRW-Umweltministerium auf seiner Internetseite. Dort sind auch Angaben über die Wasserqualität zu finden.

Aber auch abseits der typischen Badegewässer ist in NRW Wassersport möglich, zum Beispiel Riverrafting. Auf Rhein, Ruhr und Erft etwa gibt es alles, was das Rafter-Herz begehrt: ruhigere Abschnitte, aber auch Wildwasser (www.river-rafting.de). In Rheine können Drachenboote für Touren auf der Ems gemietet werden (www.rheine.de) und die ehemalige Reichsabtei Corvey bei Höxter ist nicht nur Anwärter auf den Unesco-Weltkulturerbetitel. Das Schloss ist auch das Kanuzentrum an der Weser. Seit 2013 gehören hier auch Schlauchboottouren zum Angebot. Eine Übernachtung und ein Grillabend vor historischer Kulisse können dazugebucht werden (www.weserbergland-kanu.de).

Überhaupt kann man auf vielen Flüssen in NRW rudern oder Kanufahren. In Rheine gibt es hierfür ganz besondere Angebote: Hier können Mondschein-Kanutouren oder Kanu-Rallyes gebucht werden (www.rheine.de).

Quelle: Tourismus NRW e.V.

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