Abschalten und auftanken in der grünen Region rund um Einbeck
Seit Mai 2023 gibt es drei neue Wandermöglichkeiten in der Einbecker Ortschaft Rotenkirchen
Im Süden Niedersachsens, fast in der Mitte der Republik gelegen, bietet Einbeck seinen Gästen Oldtimer, Fachwerk und Bier. Neben diesen touristischen Schwerpunkten und weiteren Attraktionen ist die Stadt von viel Natur umgeben und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Urlaubszeit aktiv im Freien zu gestalten.
Genauer gesagt geht es um den Einbecker Ortsteil Rotenkirchen, eine der 46 Ortschaften Einbecks. Rotenkirchen liegt am Nordhang des Höhenzuges Ahlsburg, der sich zwischen dem Ilmebecken und dem Leinetal erhebt. Die nahegelegene Burgruine wurde 1263 erstmals urkundlich erwähnt und war im 13. und 14. Jahrhundert Sitz des Rittergeschlechts von Grubenhagen. Dessen Namen trägt sie noch heute. Dank des Burgvereins Grubenhagen sind dort in jüngster Zeit neue Wandermöglichkeiten entstanden. Grund dafür ist vor allem, dass der Verein die Burgruine auch weiterhin als kulturhistorischen Schatz für die Öffentlichkeit erhalten und zugänglich machen möchte. Im Mittelpunkt stehen dabei die heimatgeschichtliche Bedeutung sowie die Entwicklung des gesamten Burgbezirks in den vergangenen Jahrhunderten.
Drei neue Rundwanderwege, die einen Einblick in die Geschichte und Umgebung von Rotenkirchen geben, warten auf Interessierte. Der Rundweg Burg Grubenhagen ist etwa 4,7 Kilometer lang und führt durch den Wald und das Dorf. Schweizerei Rotenkirchen ist knapp 4,9 Kilometer lang und führt mitten durch den Wald. Moosbank Rotenkirchen ist ein Rundweg und bietet nach ca. 1,5 Kilometern einen Ausblick ins Ilmetal.
Rotenkirchen ist auch mit dem Fahrrad zu erreichen. In und um Einbeck gibt es zwei große Radrundwanderwege. Der Rundweg Salz & Burgen führt auf seiner Länge von knapp 25 Kilometern auch durch den Ortsteil und gibt einen Einblick in den Südosten des Einbecker Landes. Er lädt zum Entdecken einer abwechslungsreichen Landschaft entlang interessanter Sehenswürdigkeiten ein und hat als thematische Schwerpunkte Salz inklusive Salzgewinnung und Burgen im Sinne von Burgruinen. Der zweite Radrundweg Brücken & Grenzen ist mit rund 27 Kilometern etwas länger und führt über Brücken, durch viele kleine Wäldchen und entlang weiter Felder und Hügelkuppen. Die Aussicht auf die Landschaft ist großartig.
Wer lieber einen Fuß vor den anderen setzt, statt fleißig in die Pedale zu treten, kommt in Einbeck ebenfalls nicht zu kurz. Denn auch in dieser Hinsicht hat die Stadt ihren Gästen einiges zu bieten. Zahlreiche Wandermöglichkeiten, ob kurz oder lang, verzaubern jeden Besuch in Einbeck und der Wanderlust kann ausgiebig gefrönt werden. Nachfolgend sind drei weitere Alternativen als Vorschläge für Wanderrouten aufgeführt:
- Die Hube zum Kennenlernen: Die ideale Möglichkeit, den Einbecker Stadtwald zu erkunden.
- Borntal-Route: Sieben Kilometer oberhalb von Einbeck, knapp zwei Stunden entlang des Einbecker Stadtwaldes mit Blick auf die Stadt.
- Rundwanderweg Dohrenberg: Der Dohrenberg bei Einbeck-Salzderhelden beeindruckt mit seiner Naturlandschaft und dem Blick auf den Leinepolder, die B3-Brücke und die Burgruine Heldenburg.
Einbeck und Natur, das passt. Am Schluss noch eine eindringliche Bitte an alle Besuchende der Einbecker Natur: Bitte immer und jederzeit achtsam mit der Umgebung umgehen.
Quelle: Stadt Einbeck
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