Ausflug in längst vergangene Zeiten im Salzburger Land
Ausflugstipps für das Wochenende gesucht, familienfreundliche Kurzurlaube gewünscht? Im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain, unweit der deutsch-österreichischen Grenze, können die Besucher in die zurückliegenden sechs Jahrhunderte blicken. Im rund 50 Hektar großen Areal im idyllischen Landschaftsschutzgebiet am Fuße des Untersbergs stehen über 100 historische Originalbauten, die das bäuerliche Leben im Salzburger Land widerspiegeln.
Historisches Leben auf dem Land
Bauernhäuser, Mühlen, Wirtschaftsgebäude, eine alte Dorfschule, eine Schmiede und ein E-Werk warten unter anderem darauf, von den Besuchern erkundet zu werden. Das älteste Bauwerk stammt bereits aus dem Jahr 1442. Die Ausflügler können in den unterschiedlichen Gebäuden nachempfinden, wie sich das ländliche Leben im Laufe der Jahrhunderte im Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau entwickelt hat. Wer sich dabei nicht die ganze Zeit auf Schusters Rappen fortbewegen will, kann sich auch bei einer Fahrt in der zwei Kilometer langen Museumsbahn erholen, die im Eintritt inbegriffen ist. Die spannende Reise in die Vergangenheit wird durch zahlreiche Dauer- und Sonderausstellungen, wie eine interaktive Traktorenschau, einen Blick in die Brauereigeschichte oder Wissenswertes zu der Dienstbotengeschichte im Land Salzburg, ergänzt. Unter www.freilichtmuseum.com gibt es Öffnungszeiten, Eintrittspreise und eine Anfahrtsbeschreibung.
Viel Abwechslung
Die alljährlich rund 100.000 Menschen, die das Freilichtmuseum besuchen, das nur zehn Kilometer vom Stadtzentrum Salzburgs entfernt liegt, können sich zwischendurch im historischen Wirtshaus Salettl stärken oder das schöne Wetter im gemütlichen Gastgarten genießen. Die kleinen Museumsbesucher toben nach Herzenslust auf dem großen Erlebnisspielplatz oder verwöhnen die Tiere im Ziegengehege mit Futter und Streicheleinheiten. Eine willkommene Abkühlung für die ganze Familie bietet an warmen Tagen die Natur-Kneippanlage. Auch ein Streifzug durch die elf Bauerngärten lohnt sich, denn dort wachsen Kräuter, Blumen und Gemüse wie in historischen Zeiten. Der Schmetterlingserlebnisweg hält für Groß und Klein weitere Überraschungen bereit. An Sonn- und Feiertagen lassen sich auch unterschiedliche Handwerker wie Schmied, Seifensieder oder Schnapsbrenner bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken.
Quelle: Salzburger Freilichtmuseum c/o djd deutsche journalisten dienste GmbH & Co. KG
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