Begehbare Schleifen zwischen drei Ländern

Frühlingserwachen an der Saarschleife - Begehbare Schleifen zwischen drei Ländern

Urlaub in drei Ländern zwischen drei Sprachen, drei Kulturen und doch in Deutschland? So nah beieinander, dass ein Schnelldurchlauf in nur zwanzig Minuten möglich ist? Wo es das gibt? Im westlichen Saarland, wo sich die Grenzen von Deutschland, Frankreich und Luxemburg zu einem Dreieck formen.

Der phantastischen Landschaft waren die Grenzen schon immer egal, so wie sie sich nicht auf eine einzige Form hat festlegen wollen. Endlos wechseln sich hügelige Wälder mit Wiesen, Äckern und Weiden sowie friedlichen Flusstälern zwischen den Ländern ab. Das Wechselspiel haben irgendwann auch die Menschen als endlos erkannt und genau hier die Grenzen abgeschafft. Einzig die Mosel trennt das saarländische Perl vom französischen Apach und dem luxemburgischen Schengen. Mit dem hier unterzeichneten Abkommen zum freien Grenzverkehr wurde dem europäischen Geist Leben eingehaucht. Und als mache diese geographische Lage nicht schon Laune genug, schlägt der Fluss, der dem Land seinen Namen gibt noch eine imposante Kapriole. Bevor die Saar das Saarland Richtung Mosel verlässt, zeigt sie noch einmal allen, was sie kann. Sie zieht eine Schleife und das so formvollendet, dass an dieser Aussicht niemand vorbeikommt. Von der „Cloef“ aus blitzt das Wasser tief unten inmitten des waldigen Grüns. Im Tal zieht der Fluss neben all‘ denen, die das Naturschauspiel lieber zu Fuß oder per Rad erkunden wollen, seine Bahnen.

Das ist aber nicht die einzige Schleife, die Wandererherzen höher schlagen lässt. Dieser Landstrich begründet den Ruf des Saarlands als Wanderland. Hier findet sich Deutschlands schönster Fernwanderweg, der Saar- Hunsrück-Steig und gleich über 40 weitere, prämierte „Traumschleifen“, auf denen man Land und Leuten näher kommen kann. Darunter sind auch deutschlandweit ausgezeichnete Wege wie der „Felsenweg“ oder der „Schluchtenpfad“. Kein Wunder, dass diese Region schon bei anderen Begehrlichkeiten geweckt hat. Preußen und Franzosen kamen, nachdem Römer und Kelten das Land wieder hergegeben hatten. Die Menschen haben es gedankt und von allem etwas beibehalten.

Grün ist die Farbe, urwüchsig die Seele

Müsste man eine Farbe wählen, um die Gegend in Worte zu fassen, wäre es Grün. Müsste man einen Gemütszustand für sie wählen, wäre es urwüchsig. Und ruhig. Kein Wunder. Denn hier zeigt sich dem Auge voller Überschwang, dass von den 2.500 Quadratkilometern des Saarlandes ein Drittel mit Mischwald bedeckt ist. Aber das ist nicht alles. Auf den Höhenzügen thronen Burgruinen, in den tief eingeschnitten Tälern sprudeln kristallklare Bäche, verschlungene Pfade durchschneiden Wälder und Felsen.

Dazwischen liegen Dörfer und kleine Städte, die mit einfacher und herzlicher Gastlichkeit gewinnen. Diese Vorzüge lassen sich gut zu Fuß erkunden. Über 40 Premium-Wanderwege bilden hier ein Wegenetz, das auf so kleiner Fläche seinesgleichen sucht. 34 von akribischen Testern ausgemachte Punkte muss ein Wanderweg für das Prädikat „Premium“ erreichen, bis es in diese Königsklasse aufgenommen wird. Die saarländischen „Traumschleifen“ haben alle deutlich mehr Punkte vorzuweisen. Sie sind zwischen 8 und 18 Kilometer lang, außerordentlich gut beschildert und bieten Einkehrmöglichkeiten. Das Schönste daran aber ist: Auf Asphalt werden Sie nur stoßen, wenn eine Landstraße überwunden werden muss. Der Saar-Hunsrück-Steig, gerade erst als „Deutschlands schönster Fernwanderweg“ prämiert, führt mit gut einem Drittel seiner insgesamt 180 Kilometer durch diesen Landstrich. Den zahlreichen „Traumschleifen“ ist er ein guter Begleiter. Unauffällig kreuzt er immer wieder ihre Wege und lässt Raum, um entweder dahin zurückzukehren, von wo man morgens aufgebrochen ist. Oder aber dafür, die nächste Fernetappe in Angriff zu nehmen.

Quelle: Saarschleifenland Tourismus GmbH

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