Bergauf-bergab vor Gipfel-Kulisse in Osttirol

Die Mountainbike-Region Osttirol bietet unzählige Routen für jeden Schwierigkeitsgrad. Besonders die Touren rund um Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, sind sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene ein unvergessliches Erlebnis. - Bergauf-bergab vor Gipfel-Kulisse in Osttirol

Wer seinen Urlaubsort gerne mit dem Fahrrad erkundet und dabei die beeindruckende Bergwelt genießen möchte, kommt in Osttirol voll auf seine Kosten. Ob Rennrad, Mountainbike oder Familienausflug: Umgeben von 266 Dreitausendern finden Genussradler hier eine ideale Infrastruktur. Mountainbiker beispielsweise freuen sich über 120 beschilderte Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Höhenprofilen. Auf E-Biker wartet ein ausgeklügeltes Netz an Ladestationen und Routen, die auch Mehrtagestouren ermöglichen. Downhill- und Endurofans toben sich in den Bikeparks in Lienz und Kals am Großglockner aus.

Nicht selten treffen Hobbysportler hier auf die Weltelite der Biker wie Alban Lakata, Felix Gall und Gabriel Wibmer, die sich hier auf internationale Wettkämpfe vorbereiten. Osttirol bietet mit seinen zahlreichen Pässen und verkehrsarmen Seitentälern auch beste Trainingsmöglichkeiten für Rennradprofis und Amateure - nicht umsonst steht die Ferienregion südlich des Alpenhauptkammes mit Straßenrennen wie der Dolomitenrundfahrt und dem SuperGiroDolomiti seit Jahren im Mittelpunkt der internationalen Radsportszene. Die Saison beginnt bereits Anfang Mai und dauert bis weit in den goldenen Oktober hinein. Über allem steht das Thema Nachhaltigkeit: Die Osttiroler haben früh erkannt, dass die Natur die wertvollste aller Ressourcen ist und liegen daher im europäischen Ranking der umweltfreundlichsten Destinationen ganz vorne. Dazu kommen moderne Unterkünfte, ausgezeichnete regionale Küche und das alles zu fairen Preisen.

Beste Infrastruktur: Vom Einsteiger bis zum Profi – mit und ohne Strom

Der Bikepark Kals am Großglockner in Osttirol/Österreich bietet auf acht Trails mit 39,7 km Länge und 980 Meter Höhendifferenz pures Vergnügen über Wurzeln, Gaps und Steilkurven. - Beste Infrastruktur: Vom Einsteiger bis zum Profi – mit und ohne Strom

Die Mountainbike-Region Osttirol bietet mit ihren neun Gebirgsgruppen und den naturbelassenen, verkehrsarmen Seitentälern unzählige Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade - allen gemeinsam sind die lohnenden Ausblicke auf die Bergpanoramen der umliegenden 266 Dreitausender. Ein neues Singletrail-Streckennetz mit insgesamt 120 abwechslungsreichen, beschilderten Routen lockt immer mehr Mountainbiker in die Sportdestination zwischen Lienzer Dolomiten, Nationalpark Hohe Tauern und Karnischen Alpen. Für E-Biker steht ein flächendeckendes Netz an Ladestationen zur Verfügung. Besonders beliebt sind Touren in Seitentäler wie das Debanttal oder das Timmeltal, die zwar etwas Kondition erfordern, aber mit unberührter Natur belohnen. Eine Extraportion Adrenalin versprechen hingegen die beiden Bikeparks Lienz am Hausberg Hochstein und Kals im Großglockner Resort: Einige der angelegten Single Trails eignen sich vor allem als Übungsgelände für Anfänger und sogar Familien, die rot und schwarz markierten Strecken haben es in sich und sind nur etwas für Profis. Beide Bikeparks sind bequem mit der Bergbahn erreichbar. Wer es lieber gemütlich angehen möchte, findet auf dem rund 1.000 Kilometer langen Osttiroler Radwegenetz auch zahlreiche Genusstouren.

Die Strecken rund um Lienz und die umliegenden Dörfer eignen sich mit ihren geringen Steigungen ebenso für Genießer und Familien wie die gemütlichen Entdeckungstouren entlang der Flüsse Drau und Isel. Der Drauradweg zählt mit seinen insgesamt 510 Kilometern zu den schönsten Radwegen Europas und führt von Lienz über Völkermarkt in Kärnten bis ins slowenische Maribor. Zwei der sechs Etappen führen durch Osttirol. Die Etappe von Toblach nach Lienz beispielsweise beginnt rund 50 Kilometer vor der Dolomitenhauptstadt im Südtiroler Dorf Toblach, wo die Drau entspringt. Hier beginnt auch der gleichnamige Radweg, der immer am Fluss entlang talabwärts führt, mit idyllischen Badebuchten und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Ziel der Tagestour ist Nikolsdorf.

Nichts für schwache Beine – Rennrad-Paradies Osttirol

Wer die einzigartige Bergwelt Osttirols mit dem Rennrad erobern will, braucht Kraft in den Beinen, denn es geht ständig bergauf und bergab. Mit seinen verkehrsarmen Seitentälern und Pässen bietet die Region südlich des Alpenhauptkammes alle Zutaten für ein Rennrad-Eldorado. Auch das Radteam BORA-hansgrohe nutzt seit Jahren die vielfältigen Trainingsmöglichkeiten der Ferienregion. Doch nicht nur international erfolgreiche Fahrerinnen und Fahrer haben die Region für sich entdeckt: Immer mehr Amateure lockt das große Angebot an Rennradtouren, Events und Trainingslagern in der weitläufigen Landschaft. Die Staller Sattel Runde etwa fordert mit 150 Kilometern und 1.840 Höhenmetern Ausdauer und Beinkraft. Richtig zur Sache geht es bei der Glocknerrunde. Rund um den höchsten Berg Österreichs sind auf 180 Kilometern nicht weniger als 4.700 Höhenmeter zu bewältigen.

Der höchste Punkt der Tour liegt auf 2.505 Metern, wo die Luft schon dünner wird. Ab Ende Mai reiht sich im Alpenraum eine hochkarätige Radsportveranstaltung an die nächste: Den Auftakt macht das Bikefestival in Lienz vom 25. bis 28. Mai 2023. Am 11. Juni heißt es für die Teilnehmer der 35. Dolomitenradrundfahrt, Österreichs ältestem Radmarathon, über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter in die Pedale zu treten. Deutlich schwerer wird es beim parallel stattfindenden SuperGiroDolomiti, der mit 228 Kilometern und 5.450 Höhenmetern zu den anspruchsvollsten Marathons im Alpenraum zählt. Nur eine Woche später, am 18. und 19. Juni, führen die erste und zweite Etappe der Tour Transalp 2023 durch Osttirol von Lienz nach Sillian und weiter nach San Martino di Castrozza. Bei der Königsetappe der 72. Tour of Austria klettern Profis und Amateure am 4. Juli von Sillian über den Großglockner nach Alpendorf St. Johann.

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Familienglück in Osttirol

Familienglück in Osttirol

Osttirol

Durch die Berge zum Meer

Parkade - so heißt das grenzüberschreitende Radwegenetz, zu dem sich die Regionen Osttirol, Venetien und Friaul zusammengeschlossen haben. Von der Osttiroler Landeshauptstadt Lienz geht es entweder auf einer 112 Kilometer langen Tagestour durch die spektakuläre Bergwelt der Lienzer Dolomiten, zu den Jagdhausalmen im Defereggental (82 km) oder zur Oberstalleralm im Villgratental (68 km). Nicht wenige Biker zieht es auch in den Süden, ans Meer, an die Adria. Immer der Sonne hinterher erreichen sie nach 190 Kilometern Grado, dann Triest (230 km) und schließlich Venedig (255 km). Sportliche nehmen eine der Mehrtagesrouten mit dem Rennrad oder Mountainbike in Angriff, etwas schneller, aber weniger anstrengend geht es mit dem E-Bike voran. Die fahrbaren Untersätze können vor Ort ausgeliehen werden, organisierter Rücktransport inklusive. Kostenloser Tourenbegleiter ist die Parkade-App, die den Radler mit Tourenvorschlägen sowie Kultur- und Kulinariktipps versorgt.

Quelle: Tourismusverband Osttirol

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