Der Saarland-Radweg in Etappen - Etappe 3 Etappe III führt Grenzenlos durch das Dreiländereck von Mettlach bis nach Silwingen

Grenzenlos unterwegs auf dem Saarland-Radweg durch das Dreiländereck von Mettlach bis nach Silwingen - Der Saarland-Radweg in Etappen - Etappe 3 Etappe III führt Grenzenlos durch das Dreiländereck von Mettlach bis nach Silwingen

Der Saarland-Radweg führt auf 350 Kilometern durch abwechslungsreiche Landschaften rund um das Saarland entlang der äußeren Landesgrenze. Der ADFC-4-Sterne-Qualitätsradweg bietet eine einmalige Gelegenheit, ein komplettes Bundesland mit dem Rad zu umrunden und so zu erkunden.

Etappe III: Grenzenlos durch das Dreiländereck von Mettlach bis nach Silwingen

Der Streckenabschnitt der dritten Etappe startet am Saarschleifenort Mettlach und verläuft auf rund 65 Kilometern im Nordwesten des Bundeslandes durch das Dreiländereck mit Frankreich und Luxemburg. Ein großer Teil des Abschnitts führt dabei durch die Gemeinde Perl, das einzige Weinanbaugebiet des Saarlandes. Hier wartet nicht nur die Welt des Weines, sondern auch die Kultur der Römer, die die edlen Tropfen kultivierten. Dieser Abschnitt des Saarland-Rundweges ist geprägt von den Weinlandschaften und den ausgeprägten Streuobstwiesen des Naturpark Saar-Hunsrück. Während der Etappe müssen zwei größere Anstiege mit jeweils 2 bis 3 Prozent Steigung bewältigt werden. Die Streckenführung verläuft größtenteils über offene Felder und entlang von Saar und Mosel.

Zu Beginn der Etappe führt die Route ab Mettlach gen Norden am Saarufer entlang mit einem kleinen Abstecher in das benachbarte Rheinland-Pfalz nach Taben-Roth, bevor es zurück im Saarland durch den Naturpark Saar-Hunsrück geht. Nach knapp 12 Kilometern ist die Gemeinde Perl erreicht – gut zu erkennen an dem leichten Gefälle, dass die Radfahrer beim Eintritt in die Gemeinde erwartet. Mit zunehmender Annäherung an die Mosel, die auch die Grenze zu Luxemburg bildet, zeigen sich mehr und mehr die Weinberge.

Nach insgesamt etwa 32 Kilometern und der Hälfte der Strecke ist Perl-Nennig erreicht, über dessen Dächern Schloss Berg thront. Die einstige Wasserburg beheimatet heute mit dem Victor’s Schloss Berg ein Fünf-Sterne-Hotel. In dem ca. 1.000 Jahre alten Schloss Berg befindet sich heute auch eine Spielbank und das Gourmet-Restaurant Victor's FINE DINING, indem der mit 3 Michelin-Sternen prämierte Küchenchef Christian Bau kocht. Ebenfalls in Nennig gelegen ist das Römische Mosaik eines der größten Zeugnisse römischer Mosaikkunst des 2. / 3. Jahrhunderts n. Chr. nördlich der Alpen.

Kurz hinter dem Ortsausgang verläuft der Saarland-Radweg direkt an der Mosel entlang. Linkerhand sind hier die Moselauen anzutreffen. Das 100 Hektar große Areal entstand durch den ehemaligen Kiesabbau, dessen gruben sich im Laufe der Zeit mit Wasser füllten und heute wichtige Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten bilden. Mit etwas Glück kann man in der Zeit von Mitte Mai bis Juli beziehungsweise Ende August an den Steilwänden der Gruben sogar Brutplätze von Eisvögeln und Uferschwalben entdecken.

Römische Villa in Borg

Fünf Kilometer später erreichen die Radfahrer den Weinort Perl und befinden sich damit am Dreiländerpunkt mit Luxemburg und Frankreich. In Luxemburg, auf der anderen Seite der Mosel, liegt der geschichtsträchtige Ort Schengen. Das dort unterzeichnete und nach dem Ort benannte Schengener Abkommen legte einen der Grundsteine des modernen und vereinten Europas ohne Grenzkontrollen. Abseits der lokalen Wein- und Genusskultur zeugt die in der Nähe des Radweges und kurz hinter dem Ort Perl gelegene Römische Villa in Borg vom Alltagsleben der privilegierten Römer zu vergangenen Zeiten und ist die einzige vollständig rekonstruierte antike Villenanlage.

Im weiteren Verlauf der Route und damit vor dem Ende der Etappe begleiten am Wegesrand Skulpturen die Radfahrer. Das Kollektiv an Steinskulpturen namens „Steine an der Grenze“ zwischen Büschdorf und Silwingen sind ein Symposium der Werke internationaler Künstler. Die Anhöhe, auf denen die Skulpturen installiert wurden, bietet einen weiten Ausblick auf die deutsche als auch die französische Gau-Landschaft.

Quelle: Tourismus Zentrale Saarland GmbH

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