Die Entdeckung der Romantik
Vor 225 Jahren „entdeckten“ zwei junge Männer, die späteren Schriftsteller Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck, die Fränkische Schweiz mit ihrer romantischen Landschaft. Mit ihren Reisebeschreibungen wurden sie zu Mitbegründern der deutschen Romantik in der Literatur.
1793 machten sich Wackenroder und Tieck, damals noch Erlanger Studenten, auf ihre zwölftägige „Pfingstreise“: Über Baiersdorf, Ebermannstadt, Muggendorf und Streitberg ritten sie nach Hollfeld und dann weiter über Wonsees und den Felsengarten Sanspareil in Bayreuther Gebiet. Begeistert schrieb Tieck: „Es ist eine Gegend, die zu tausend Schwärmereien einladet, etwas düster Melancholisches und dabei doch so überaus freundlich. O, die Natur ist doch an Schönheit unerschöpflich!“
Die beiden Freunde entdeckten das Wiesenttal, ließen sich fangfrische Forellen schmecken, erkundeten Burgen, Felsen und Höhlen. Wer heute ihren Spuren folgt, versteht die Faszination, die die Fränkische Schweiz auf die beiden jungen Menschen ausübte.
Durch die „Pfingstreise“ wurden auch andere Schriftsteller und Gelehrte auf die Region aufmerksam: darunter Jean Paul, Alexander von Humboldt und zuletzt der Spätromantiker Victor von Scheffel, der 1859 in „Der Domchorknaben Sängerfahrt“ seine berühmt gewordene Wanderung durch die Fränkische Schweiz beschrieb.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.fraenkische-schweiz.com
Quelle: Tourismusverband Franken e.V.
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