Die süßen Geheimnisse des Alpbachtals
Wenn sich die Holzwalze über dem knisternden Feuer dreht und sich duftender Teig darüber ergießt, entsteht eine traditionelle Tiroler Köstlichkeit: Bäcker Hermann Mader stellt in Kramsach im Tiroler Alpbachtal die Prügeltorte her. In seiner Backstube hat er Teig und Zubereitung des Gebäcks perfektioniert und sich einen Namen als Meister der Prügeltorten gemacht.
Das süße Rezept stammt ursprünglich aus dem Tiroler Brandenberg, wo die Bauern die Torte als Festgebäck zu Familienfesten wie Hochzeiten oder Taufen zubereiten. Sie entsteht aus einer Masse aus Butter, Eier, Zucker und Mehl und ergibt, langsam über die Walze geträufelt, eine Rolle aus goldbraun gebackenen Teigtropfen. Schicht für Schicht, mit viel Geduld und Geschick, legt Hermann eine Teigdecke über die andere – gut zwei Stunden benötigt er für eine Torte. Nach Wunsch lässt sich der Teig auch mit Zitronenschalen, Nüssen, Marzipan und Nougat verfeinern. Die Schichten ähneln am Ende den Jahresringen eines Baumes: so ist die Kuchenspezialität auch als Tiroler „Baumkuchen“ bekannt.
Im Café Mader lässt sich ein Stück backfrischer Prügeltorte am besten mit einer Tasse Kaffee an Wochentagen von 8.00 Uhr bis 18.30 Uhr sowie an Samstagen bis 13.00 Uhr genießen.
Quelle: Österreich Werbung
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