Echte Gefühle und große Kunst in den Städten Baden-Württembergs
Wo Kunst gelebt und Kultur spürbar wird, entstehen unvergessliche Erlebnisse. Ob Klassik auf Weltbühnen, interaktive Wissenschaft oder moderne Medienkunst – in den Städten Baden-Württembergs warten echte Kulturerlebnisse. Sie sind lebendig, überraschend und immer nah an den Menschen.
Gasometer Pforzheim: Kunst im Denkmal
Im denkmalgeschützten Gasometer von Pforzheim präsentiert der Künstler Yadegar Asisi auf 3.500 Quadratmetern seine monumentalen 360°-Panoramen. Diese entstehen durch die Verschmelzung von Fotografien, Zeichnungen, Skizzen und Malerei am PC. Auf Stoff gedruckt, werden diese dann in dem Rundgebäude installiert. Durch den Maßstab eins zu eins kann man beim Besuch ganz in die raumgreifenden Bilder eintauchen und sich in andere Welten versetzen lassen. Mit seinem aktuellen Werk holt Asisi die Dschungelwelt Amazoniens in den Schwarzwald. Welches Motiv als Nächstes folgt, ist noch offen. Seine Fans erwarten schon gespannt, wohin die nächste Reise gehen wird.
Staatsoper Stuttgart: Bühne der Meisterklasse
Ein echtes architektonisches Juwel liegt im Stuttgarter Schlossgarten: Die Staatsoper Stuttgart ist im neoklassizistischen „Littmann-Bau” beheimatet. Dieser hat den Zweiten Weltkrieg als eines der wenigen historischen Gebäude der Stadt Stuttgart weitgehend unbeschadet überstanden. Hier treffen musikalische Exzellenz, innovative Inszenierungen und historische Architektur aufeinander. Damit zählt die Staatsoper Stuttgart zu den renommiertesten Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas. Sie wurde auch bereits mehrfach als „Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet.
Experimenta Heilbronn: Wissen interaktiv erleben
Wie eine Skulptur aus Glas und Stahl erhebt sich die Experimenta am Neckar in Heilbronn. Herzstück des imposanten Gebäudes ist die „Raum-Spirale“, die auf fünf Ebenen durch die interaktive Erlebniswelt führt. Zu den Höhepunkten gehören neben vier Themenwelten auch neun Labore, ein „Maker Space“ mit Werkstätten, eine Experimentalbühne, die Sternwarte mit All-Sky-Kuppel und natürlich der Science Dome – eine weltweit einzigartige Mischung aus Planetarium und Theater. Mit Live-Experimentalshows und Kuppelprojektionen ermöglicht er das Reisen durch Raum und Zeit. In der Wissenswelt trifft Bildung auf Erlebnis – ein Ort, der zum Mitmachen inspiriert.
Schloss Heidelberg: Sehnsuchtsort mit Geschichte
Hoch über dem Neckar mit seinen grünen Ufern und der quirligen historischen Altstadt thront Schloss Heidelberg. Es war einst eine prachtvolle Renaissance-Residenz und ist heute einer der Sehnsuchtsorte der Romantik sowie eines der beliebtesten Ausflugsziele in Baden-Württemberg. Seine wechselvolle Geschichte zieht jährlich über eine Million Menschen an. Dichter, Maler und Reisende lassen sich seit Jahrhunderten von der einzigartigen Kulisse inspirieren. Auf dem weitläufigen Areal gibt es zahlreiche Plätze, die dazu einladen, den Blick und die Gedanken schweifen zu lassen und dabei den Alltag zu vergessen. Vom Stückgarten mit Elisabethentor sieht man bei gutem Wetter bis zu den Pfälzer Bergen, und auch von der Scheffelterrasse im hinteren Teil des Schlossgartens hat man eine hervorragende Aussicht.
Nationaltheater Mannheim: Tradition trifft Innovation
Das 1779 eröffnete Nationaltheater Mannheim ist spätestens seit der Uraufführung von Schillers „Die Räuber” im Jahr 1782 ein fester Bestandteil der deutschen Theaterlandschaft. Heute bietet das Vier-Sparten-Haus in Mannheim über 165.000 Gästen jährlich rund 870 Veranstaltungen. Mit seinem vielseitigen Spielplan und dem „Mannheimer Stadtensemble“, das sich aus Einheimischen verschiedener Altersgruppen, Herkünfte, Geschlechter und Muttersprachen zusammensetzt, die ihre Themen einbringen, bleibt das älteste kommunale Theater Deutschlands außerdem seiner Geschichte treu: als Ort für mutige, gesellschaftlich relevante Kultur.
Kulturzentrum Roxy Ulm: Kultur für alle
Was Ende der 1980er-Jahre als alternative Kulturinitiative auf einem stillgelegten Fabrikgelände in Ulm begann, ist heute eines der größten soziokulturellen Zentren Süddeutschlands. Das Roxy bietet in vier Hallen ein vielfältiges Programm aus Musik, Kabarett, Theater, Literatur, Tanz und bildender Kunst. In dem Zentrum wird kulturelle Vielfalt zum Mitgestalten gelebt – offen, kreativ und vernetzt. Die Verantwortlichen haben sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem Kulturprogramm ein möglichst breites Publikum zu erreichen und dabei bewusst künstlerische Formen abseits des Mainstreams zu fördern. Ein Besuch der Kreativstätte lohnt sich auch im Sommer, wenn der „Soundgarten“ als Open-Air-Gastronomiebetrieb mit Live-Musik seine Türen für die Gäste öffnet.
Städtische Museen Freiburg: Von der Steinzeit bis zur Gegenwart
Eine Stadt, fünf Museen: In Freiburg haben Kulturfans auf der Durchreise die Qual der Wahl. Wer länger bleibt, kann sich auf eine Zeitreise von den ältesten Kunstwerken Südbadens bis zur zeitgenössischen regionalen Kunst begeben. Im Archäologischen Museum Colombischlössle werden altsteinzeitliche Frauenstatuetten und Artefakte aus der Kelten- und Römerzeit ausgestellt. Das Augustinermuseum zeigt Kunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Das Museum für Neue Kunst präsentiert Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Mit der Erdgeschichte und den geologischen Besonderheiten und Lebensräumen der Region befasst sich das Museum Natur und Mensch. Und seit 2025 lädt das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus zur Auseinandersetzung mit der lokalen NS-Geschichte ein.
Festspielhaus Baden-Baden: Extravagante Klang-Kulisse
Im Festspielhaus Baden-Baden, dem größten Opern- und Konzerthaus Deutschlands, geben sich internationale Stars und renommierte Orchester die Klinke in die Hand. Die besondere Spielstätte beeindruckt aber nicht nur mit 2.500 Plätzen und einer exzellenten Akustik, sondern auch mit ihrem historischen Charme: Ein ehemaliger Bahnhofsbau im neoklassizistischen Stil bildet das prachtvolle Entree in Baden-Baden. Hier verschmelzen Architektur, Musik und Kulinarik zu einem Erlebnis der Extraklasse. Wo es früher Fahrkarten zu kaufen gab, gibt es heute Tickets für die große Bühne, und das Zuschauerhaus steht auf dem ehemaligen Gleiskörper. Für das leibliche Wohl wird im Festspielhaus-Restaurant gesorgt. Inspiriert von Harald Wohlfahrt kommt im „AIDA“ unter Stuck und Kristalllüstern feine Küche auf den Tisch.
ZKM Karlsruhe: Medienkunst der Zukunft
Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) ist weltweit einzigartig. Seit seiner Gründung im Jahr 1989 wird in den Hallen einer ehemaligen Munitionsfabrik experimentiert, programmiert, geforscht, gesammelt und natürlich vermittelt. Als eine der weltweit führenden Institutionen an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft versteht sich das ZKM als Denk- und Entwicklungsraum für das digitale Zeitalter. Interaktive Medienkunst und raumgreifende Installationen sowie Experimente mit Künstlicher Intelligenz machen die Zukunft für die Besucherinnen und Besucher in Karlsruhe greifbar. Ergänzt werden die Ausstellungen und virtuellen Formate durch Konzerte und Symposien, die neue Perspektiven auf aktuelle gesellschaftliche und technologische Herausforderungen eröffnen.
Quelle: Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW)
Das könnte Sie noch interessieren
Erfolgreiche Konzertreihe MUSIK AN DER FURT geht in die nächste Runde
mehr erfahren
Die schönsten Märchenschlösser und Ritterburgen im Süden
mehr erfahren
Landesgartenschau Neuss 2026 eröffnet am 16. April 2026
mehr erfahren
Franken & Bayern aktiv erleben 2026
mehr erfahren
Arolser Barock-Festspiele vor dem Festivalstart 2026
mehr erfahren
Bayreuth mit dem Fahrrad erkunden
mehr erfahren
Vogelwelten im Zoo Leipzig eröffnet
mehr erfahren
Bayreuths Welterbe feiert 150 Jahre Festspiel
mehr erfahren
Mit dem Wohnmobil durch das Liebliche Taubertal
mehr erfahren