Eifeler Mundartfestival 2025: Mir kalle platt vom 17. August bis zum 7. November 2025

Eifeler Mundart in ihrer ganzen Vielfalt kann man auf dem Eifeler Mundartfestival 2025 unter dem Motto Mir kalle platt vom 17. August bis zum 07. November 2025 erleben. - Eifeler Mundartfestival 2025: Mir kalle platt vom 17. August bis zum 7. November 2025

Das Mundartfestival „Mir kalle Platt“ der Nordeifel Tourismus GmbH (NeT) und ihrer Partner lädt vom 17. August bis zum 6. November 2025 mit Lyrik, Prosa, Liedern, Slams, Geschichten, Rockmusik, Songs und Satire zu geselligen Stunden ein. Geboten werden kleine und große Veranstaltungsmomente mit einer großen Portion Platt.

„Die Eifeler Mundart ist weit mehr als nur Sprache – sie ist Ausdruck von Heimat, Zusammenhalt und Lebensfreude. Mit dem Festival wollen wir genau das feiern – lebendig, kreativ und offen für alle“, so Landrat Markus Ramers, Vorsitzender der Gesellschaftsversammlung der NeT.

„Eifeler Platt ist die Sprache dieses Landstrichs, der mit dem Geschäftsgebiet unserer Bank identisch ist. Deshalb sind wir die Hausbank dieser Region. Wir sind mit der Eifel verwachsen“, erklärte Kai Zinken, Vorstand der VR-Bank Nordeifel, zum Auftakt des neuen Festivaljahres, in dem sich die VR-Bank als Hauptsponsor engagiert.

„Was mich als geborener Kölner echt neidisch macht, ist, dass um Köln herum, vor allem in der Nordeifel, das Platt und die kölschen Töne noch so lebendig sind. Natürlich ändert sich das Platt und das Kölsche. Aber es sind ja auch lebendige, gesprochene und nur selten geschriebene Sprachen. Und genau da kommt ‚Mir kalle Platt‘ ins Spiel. Damit unsere Muttersprache nicht zur ‚Folklore‘ wird, sondern Teil unseres Lebens und Alltags bleibt. Kommt alle zu ‚Mir kalle Platt‘ und lernt, was wir noch dazu haben!“, so Stephan Brings, der sich freut, erstmals Teil des Festivals zu sein.

„Keine Scheu!“, ergänzt NeT-Geschäftsführerin Iris Poth. „Alle Veranstaltungen sind so konzipiert, dass auch Nicht-Plattsprecher:innen viel Freude haben werden. Unser besonderer Dank gilt den Kommunen, Vereinen und Akteur:innen vor Ort, die das Festival mit großem Engagement liebevoll mitgestalten.“

Die Initiative zur Förderung und Erhaltung der Eifeler Mundart wurde von Günter Hochgürtel gemeinsam mit Landrat Markus Ramers ins Leben gerufen. Begleitet wird sie durch den Mundartexperten Manni Lang sowie den Slam-Poeten Julius Esser.

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Auftakt mit Pauken: „MundART im Rampenlicht“

Zum großen Paukenschlag des dritten Mundartfestivals lädt die NeT am 28. August 2025 in den Pingsdorfer Tanzsaal im Freilichtmuseum Kommern ein. Bei „MundART im Rampenlicht“ spielen handverlesene Künstler:innen auf, darunter Stephan Brings, Wahl-Eifeler und Mitglied der Kölschrockband Brings, Günter Hochgürtel, Gitarrist und Frontmann von Wibbelstetz und der „Eifel-Gäng“, Manni Lang, Diakon, Vortragskünstler und echtes Eifeler Original. Durch den Abend führt Julius Esser, Dichter, Autor und Slam-Poet.

Talentschuppen „Loss me Platt maache“

„Mundart lebt nur, wenn wir ihr Raum geben – und neue Stimmen“, betont Landrat Ramers. „Deshalb laden wir junge Talente ein, mit Sprache, Musik und Geschichten Platt lebendig zu halten.” Der Workshop „Loss me Platt maache!“ richtet sich an alle, die Lust auf eigene Texte, Songs oder kleine Erzählungen in Mundart haben – egal, ob sie traurig, witzig, kritisch oder rebellisch sind. Geleitet wird der Workshop von Julius Esser. Höhepunkt ist eine öffentliche Aufführung in der historischen Scheune der Tuchfabrik Müller, bei der die Teilnehmer gemeinsam mit erfahrenen Bühnenprofis auftreten.

Ein prall gefüllter Festivalkalender von August bis November 2025

Kein Auftritt gleicht dem anderen – das Programm ist so vielfältig wie die Region selbst. Bevor der eigentliche Startschuss fällt, führt Manni Lang mit einem kleinen, feinen Sprachkurs in den schönen Dialekt ein. In Schmidtheim gibt es schon einmal „Janz vell Musick“. Nach dem großen Paukenschlag geht es im Freilichtmuseum mit „Höck witt jekauch“ weiter. Um die Jugend anzusprechen, lädt die Gemeinde Nettersheim zum „Klosterkonzert für die ganze Familie“ ein, und die Gemeinde Blankheim bringt die „Pänz“ ins Rampenlicht. Der Karneval darf bei Mundart natürlich nicht fehlen: Freuen Sie sich in Herhahn auf „Jeck op Platt“. Bei „Nöss knacke mött Köppche” in der urigen Kneipe Gier in Kall werden die Köpfe rauchen. Aber auch beim Workshop und bei der Hörspielaufführung „Ne Hoff Jedköhns em Köhstall” im Kulturhof Vellbrück wird so mancher ins Schwitzen kommen. In Hellenthal, im Herzen Europas, heißt es „Et Lövve ömmes e Kabarett“. Den stimmungsvollen Abschluss bildet am 6. November „Verzäll un Musick mött drei Jonge” in Schwerfen.

Programmheft und Tickets für Mundarthungrige

Einen Gesamtüberblick über das Festival liefert das Programmheft, das in Kürze in allen Tourist-Informationen und bei allen Partnern ausliegt. Alle Informationen können Eifelfans auch unter www.nordeifel-tourismus.de abrufen. Tickets erhalten Sie direkt bei den Veranstaltern oder bei dem Ticketpartner Ticket Regional (www.ticket-regional.de/nordeifel-mordeifel, Tel.: 0651 9790777, Mo–Sa 9–18 Uhr) sowie an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional. Einige Veranstaltungen bzw. Workshops sind kostenfrei.

Förderung

Zu großem Dank sind alle Beteiligten den Fördereren und Sponsoren verpflichtet. Das Festival wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Regionalen Kulturprogramm NRW gefördert. Die VR-Bank Nordeifel, die ihr Unternehmensbild auf Eefeler Platt formuliert hat, unterstützt das Festival als Hauptsponsor. Unterstützt wird das Festival zudem vom Kreis Euskirchen, der RVK und der Kreissparkasse Euskirchen.

Weitere Informationen und das Programmheft finden Sie unter Eifeler Mundart Festival.

Quelle: Nordeifel Tourismus GmbH

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