Ein Fest für den Urlaubsgenuss: Frankens Höhepunkte 2025

Terrasse des Museum Georg Schaefer in Schweinfurt mit Blick auf Ebracher Hof - Ein Fest für den Urlaubsgenuss: Frankens Höhepunkte 2025

Im Jahr 2025 bietet Franken ein abwechslungsreiches Programm voller kultureller Höhepunkte, faszinierender Naturerlebnisse und genussvoller Momente. Von Zeitreisen in bewegte Kapitel der Geschichte über Literatur- und Musikfestivals bis hin zu atemberaubenden Wanderungen - das Urlaubsjahr 2025 lädt dazu ein, Franken neu zu entdecken.

1525 versetzte der Bauernkrieg Franken in Aufruhr. Ermutigt durch die Schriften der Reformation erhoben sich die Bauern in ganz Deutschland. Sie rebellierten unter anderem gegen zu hohe Abgaben und ihre Leibeigenschaft.

500 Jahre später erinnern zahlreiche Veranstaltungen und Sonderausstellungen an die blutigen Tage der ersten deutschen Freiheitsbewegung. Eine der Keimzellen des Aufstands der Bauern gegen den Adel war Rothenburg ob der Tauber.

Dort wird 2025 das mobile Veranstaltungsformat „Uffrur! ...on the road“ (28. Juni 2025), beim Erzähltheater „Auch Du bist Judas“ mit Markus Grimm (5. und 19. Juli 2025), bei einer italienischen Opernnacht (11. Juli 2025) sowie bei den Reichsstadt-Festtagen (5. bis 7. September 2025) werden die Ereignisse von damals lebendig.

Reichsstadt-Festtage in Rothenburg o.d.T.

500 Jahre Aufstand für die Freiheit

Besonders brisant war die Situation 1525 in der fürstbischöflichen Residenzstadt Würzburg. Auf der Festung Marienberg, die während des Aufstandes eine wichtige Rolle spielte, zeigt das Museum für Franken vom 11. April bis 26. Oktober 2025 die Ausstellung "1525 - Franken fordert Freiheit". Ausgewählte Objekte vermitteln die Motive und Forderungen der Aufständischen. „Bauern! Protest, Aufruhr, Gerechtigkeit“ heißt die zweite Würzburger Ausstellung im Museum im Kulturspeicher (12. April bis 3. August 2025). Sie spannt den künstlerischen Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart mit Darstellungen der Bauernkriege.

Auch an vielen anderen Orten werden die Ereignisse der Bauernkriege beleuchtet: So sucht eine Sonderausstellung im Deutschen Burgenmuseum auf der Veste Heldburg eine Antwort auf die Frage, warum der umherziehende „Bildhäuser Haufen“ manche Burgen zerstörte, andere aber verschonte. Die Akteure dieses „Bildhäuser Haufens“ lernen die Besucher in der Sonderausstellung des Henneberg-Museums Münnerstadt näher kennen. In Greding, wo der „Mässinger Haufen“ unterwegs war, finden unter anderem Vorträge und Theateraufführungen statt. Eine Vortragsreihe beleuchtet unter anderem in Eichstätt und im Kloster Plankstetten bei Berching die Hintergründe der Aufstände.

Im Nürnberger Land wird 500 Jahre Reformation unter dem Motto „freiheit • glaube • zukunft“ gefeiert. Zahlreiche Kirchengemeinden laden zu Gottesdiensten, Vorträgen und kulturellen Veranstaltungen ein.


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800-jährige Geschichte auf der Veste Coburg

Einen Blick in die Vergangenheit bietet auch die Veste Coburg, die im kommenden Jahr 800 Jahre alt wird. Eine umfangreiche Ausstellung vom 4. Juli bis 9. November 2025 in Coburg beleuchtet die wechselvolle Geschichte dieses bedeutenden Wahrzeichens Frankens. Von den Anfängen als mittelalterliche Grenzburg über die Zeit als „Lutherveste“ bis zu den Umbauten im 19. und 20. Jahrhundert wird die historische Entwicklung lebendig dargestellt.

Museum Georg Schäfer feiert Silberjubiläum

Wer Kunst und Malerei liebt, ist in Schweinfurt an der richtigen Adresse: Seit 25 Jahren zieht das Museum Georg Schäfer internationale Aufmerksamkeit auf sich. Das Jubiläum ist Anlass für eine besondere Ausstellung. Vom 30. März bis 6. Juli 2025 wird erstmals eine große Auswahl aus den über 5.000 Zeichnungen der Graphischen Sammlung des Museums gezeigt. Im Herbst 2025 widmet sich eine weitere Sonderausstellung dem Thema „Love Disasters – Die komplizierte Liebe in der Kunst“. Beide Ausstellungen versprechen neue Perspektiven auf die Schätze des Museums und die Emotionalität der Kunst.

Jean-Paul-Denkmal in Wunsiedel im Fichtelgebirge

Jean Pauls Erbe und literarische Entdeckungen

Ein literarischer Höhepunkt ist der 200. Todestag von Jean Paul. Der 1763 in Franken geborene Schriftsteller war einer der meistgelesenen Autoren seiner Zeit und gilt als erster Berufsschriftsteller Deutschlands. Bayreuth, Wunsiedel und Coburg widmen ihm ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Ausstellungen und Konzerten.
In Wunsiedel wird am 15. August 2025 im Rahmen der Luisenburg-Festspiele das Stück „Hoppelpoppel oder Jean Pauls Zauberland“ uraufgeführt. Darüber hinaus führt „Jean Paul häppchenweise“ das ganze Jahr über an wichtige Orte der Kindheit des Schriftstellers und gibt Einblicke in die Bedeutung der heimischen Küche für sein Leben und Werk. Auf den Spuren des Dichters wandelt man auch auf dem „Jean-Paul-Weg“, der seine Lebensstationen zwischen Joditz und Sanspareil verbindet.

Weiter geht die literarische Reise beim 45. Erlanger Poet:innenfest. Vom 28. bis 31. August 2025 erwartet die Besucher in barocken Räumen wie dem Markgrafentheater oder dem Redoutensaal ein facettenreiches Programm aus Lesungen, Diskussionen und Filmvorführungen.

Stimmen der Vielfalt

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 bringt das Deutsche Chorfest die Straßen Nürnbergs zum Klingen. Unter dem Motto „Stimmen der Vielfalt“ macht es mit kostenlosen Konzerten und dem großen Chorwettbewerb Lust auf Vokalmusik. Täglich laden Singalongs zum Mitmachen ein - vom morgendlichen Warm-up über das offene Singen beim traditionellen Nürnberger Männleinlaufen am Mittag bis zum abendlichen Ausklang.

Naturjuwelen und Wandergenuss

Von kulturellen Höhepunkten hinaus in die Natur: Über 50 Wege tragen in Franken das Gütesiegel Qualitäts- oder Premiumwanderweg. Ein Pionier unter den Qualitätswegen hat 2025 Grund zum Feiern: Der „Frankenweg - vom Rennsteig zur Schwäbischen Alb“, Deutschlands erster zertifizierter „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“, wird 20 Jahre alt. Auf 520 Kilometern führt er zu den schönsten Ecken des Urlaubslandes: Keine andere Tour verbindet so viele fränkische Urlaubslandschaften wie er.

120 Jahre Höhlenzauber

Unter anderem durchquert der Frankenweg die Fränkische Schweiz und macht Station in der Binghöhle im Wiesenttaler Ortsteil Streitberg. Vor 120 Jahren wurde die Höhle vom Nürnberger Spielzeugfabrikanten Ignaz Bing entdeckt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem zieht die unterirdische Welt Scharen von Besuchern in ihren Bann. Für diejenigen, die mehr über die Geologie der Höhle erfahren möchten, werden Führungen angeboten. Andere lassen sich einfach von der Schönheit der Tropfsteinformationen faszinieren.

Am Drehkreuz des Wanderns im Frankenwald

Beste Aussichten zum Geburtstag

Auf seinem vorletzten Abschnitt erreicht der Frankenweg den Naturpark Altmühltal - und auch hier wird 2025 wandernd gefeiert: Vor 20 Jahren wurde auch der „Altmühltal-Panoramaweg“ in die Riege der Qualitätswege aufgenommen. Auf 200 Kilometern führt er aussichtsreich und oft auf naturnahen Pfaden an den Hängen der markanten Wacholderheiden von Gunzenhausen nach Kelheim.

Gipfelglück für alle: Neue Bergbahnen am Ochsenkopf

Ein Qualitätsweg, der die Höhepunkte Frankens im wahrsten Sinne des Wortes miteinander verbindet, ist der „Fränkische Gebirgsweg“. Auf 428 Kilometern erklimmt er die höchsten Berge des Urlaubslandes - unter anderem den Ochsenkopf im Fichtelgebirge. Dieser ist nun dank der neuen Bergbahnen auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erreichbar. Beim Bau wurde auf Barrierefreiheit geachtet. Und so schweben nun alle bequem in den Kabinen nach oben, um den Bergsommer oder die vielfältigen Wintersportmöglichkeiten am Ochsenkopf zu genießen.


Mehr Inspiration gesucht? Tipps für alle Top-Reiseziele findest du beim Tambiente Urlaubsmagazin.

Quelle: Tourismusverband Franken e.V.

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