Eine Reise ins Altenburger Land zur Zeit der Safranblüte im Herbst
Im Herbst verleiht die Safranblüte der ehemaligen Residenzstadt Altenburg in Thüringen ein sanftes Lila-Leuchten. Bei einer Kurzreise dorthin haben wir das Geheimnis des Safrans, auch „rotes Gold” genannt, ergründet und seinen Reiz mit allen Sinnen erlebt und genossen.
Die Geschichte des Safrans
Vor der Reise kann man sich am besten auf der Website www.altenburg.travel über die Geschichte der violetten Pracht informiert. Sie reicht bis ins Jahr 1437 zurück, als der „Crocus sativus” erstmals im Stadtarchiv von Altenburg erwähnt wurde. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebte der Safran in Altenburg eine Blütezeit und fand bei den prunkvollen Feierlichkeiten des Residenzschlosses reichlich Verwendung. 2016 kehrte das lilafarbene Leuchten in die Residenzstadt zurück.
Ein Ausflug zu den Anbauflächen – und ein „Aushilfsjob” als Erntehelfer
Die erste Station in Altenburg sind die Original-Anbauflächen des Altenburger Safrans an der Geraer Straße. Hier kann man die Initiatoren des Anbaus kennenlernen und erfährt alles Wissenswerte über den kostbaren Schatz.
Altenburger Land – Jahresmagazin 2026
Thüringen | Deutschland
Das Altenburger Land in Thüringen vereint Geschichte, Natur und Kultur. Höhepunkte sind das Residenzschloss Altenburg, das Lindenau-Museum und das Landestheater Altenburg. Die sanfte Hügellandschaft lädt zum Wandern, Radfahren und zum Besuch historischer Stätten wie der Burg Posterstein ein. Veranstaltungen und kulinarische Spezialitäten sorgen für Abwechslung.
Anschließend erwarten uns Safran-Stories, der Safran-Trail und eine Ausstellung
Viele Gastronomiebetriebe in der Region Altenburger Land erweitern nun ihre Speisekarten um Safran-Gerichte. Mittags bietet der traditionsreichen Altenburger Ratskeller Köstlichkeiten – natürlich mit einem köstlichen Safrangericht. Danach bleibt Zeit für die Safran-Stories oder den Safran-Trail. Bei den Safran-Stories führen Stationen durch die Epochen des Anbaus. An jeder Station bietet ein QR-Code Zugang zu weiteren Inhalten und kleinen Geschichten.
Der Safran-Trail ist ein geführter Rundgang. Hier erfährt man Wissenswertes, Anekdoten und Geschichten über den Safran. In der Brüderkirche lädt zudem eine Ausstellung dazu ein, in die Welt des Safrans und anderer biblischer Gewürze einzutauchen.
Die Liebe zum Safran geht durch Gaumen und Magen
In Sachen Genuss hat man die Qual der Wahl. Beim Kochabend in der Kochschule Senfonie etwa dreht sich bei einem viergängigen Menü alles um die Zutat Safran. Er verleiht den Gerichten eine goldgelbe Farbe und einen unvergleichlichen Geschmack. Eine kulinarische Begegnung der besonderen Art ist Safran und Mutzbraten im Reußischen Hof in Schmölln mit Genuss, Geschichten und Überraschungen.
Beim Likör-Tasting in der Sonnenscheune Plottendorf in Treben erhält man einen Einblick in die handgefertigten Kreationen der Triller Hofmanufaktur. Ein besonderes Erlebnis für Käseliebhaber ist es, auf dem Holler-Hof in Jonaswalde eigenen Ziegenkäse herzustellen.
Quelle: Tourismusverband Altenburger Land e.V. c/o DJD deutsche journalisten dienste GmbH & Co. KG
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