Einkehren in geschichtsträchtigen Häusern
Urlaub an der Peene: Inmitten einer denkmalgeschützten Gutsanlage aus dem vergangenen Jahrhundert und einem Park mit altem Baumbestand liegt das Gutshaus Stolpe, dessen weitläufiges Gelände an die Peene, den so genannten "Amazonas des Nordens" grenzt. Das Gutshaus wurde nach dem Vorbild englischer und französischer Landhotels restauriert und bietet mit Gästezimmern, Restaurant, Salon und Bibliothek einen perfekten Rahmen für Mußestunden unweit der lebhaften Seebäder auf der Insel Usedom. In der Nachbarschaft des Gutshauses befindet sich die Ruine des von Herzog Ratibor I. im Jahre 1153 gestifteten Klosters. Es gehörte zum Benediktinerorden und war das erste in Vorpommern. Allein das Schiff der Klosterkirche hatte mit 128 Metern gigantische Ausmaße. Das Kloster bestand bis 1637 und wurde im Zuge des Dreißigjährigen Krieges bis auf die Grundmauern zerstört. Mit den Abbruchsteinen des Klosters hat man den über 300 Jahre alten Fährkrug errichtet, in dem der mecklenburgische Heimatdichter Fritz Reuter oft zu Gast war und Inspiration für seine Werke fand. Im Fährkrug bucht man heute den Fährmann, der Gäste mit einer kleinen Fähre nach Quilow bringt, das mit seinem Wasserschloss zu weiteren Entdeckungen einlädt.
Weitere Informationen über das Gutshaus Stolpe mit Klosterruine erhalten Sie unter: www.gutshaus-stolpe.de
Quelle: Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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