Entschleunigung auf der Gartenleiter

Stress im Job? Abgase in der Großstadt? Nicht in der Fränkischen Schweiz! Für alle, die den Kopf freibekommen und trotzdem auch etwas Sinnvolles tun möchten, bietet sich eine tolle Alternative zum Standardurlaub. In einer der schönsten Regionen Deutschlands können Naturfans einem Obstbauern während der Erntezeit helfen und selbst das Obst von den Bäumen pflücken.

Ob Äpfel, Kirschen oder Mirabellen: Die Früchte sind reif und können geerntet werden. Um nicht nur den ansässigen Bauern zu helfen, sondern auch um den Tourismus in der Region zu stärken, wurde das Tourismusangebot „Ernteerlebnis“ im Rahmen eines EU-Projekts entwickelt. Das Angebot richtet sich an alle, die Lust auf einen ganz besonderen Urlaub in der Wiege des deutschen Obstanbaus verbringen wollen. Gerade hier auf dem Land kann man den Alltagsstress vergessen und die Seele baumeln lassen. Gleichzeitig tut man etwas Sinnvolles und kann die Früchte seiner Arbeit sprichwörtlich gleich nach getaner Arbeit in den Händen halten.

Die Erntearbeit wirkt sich zudem positiv auf eine ganze Reihe von Erkrankungen aus – wie Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose, Depressionen und Hautkrankheiten. „Die langsamen, immer gleichen Bewegungen des Gärtnerns wecken ein Gefühl von Friedlichkeit“, erklärt Dr. Fritz Neuhauser, Oberarzt am Geriatriezentrum am Wienerwald in Wien im Onlineportal news.de. Er ist einer der ersten, der die Gartentherapie in Europa einführte. Schon 20 Minuten Gartenarbeit wirken demnach wie ein Miniurlaub und sorgten für den Abbau von Stresshormonen und eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit.

Die Voraussetzungen, die ein Erntehelfer mitbringen muss? „Da gibt es keine speziellen Kriterien. Wichtig ist uns nur, dass die Helfer möglichst eine Woche Zeit und Spaß an der Arbeit mit Anderen und in der Natur haben“, erklärt Sandra Schneider, Leiterin der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz. Freiwillige Helfer organisieren ihre An- und Abreise zum Obstbauern ihres Vertrauens selbst. Ein Transfer ab und an den Bahnhof Forchheim ist aber möglich.

Dabei ist es völlig gleichgültig, ob der Gast bei der Ernte von Erd- und Heidelbeeren oder bei der Verwertung und Vermarktung der Äpfel und Kirschen behilflich ist. Der Freiwillige erhält als Gegenleistung freie Kost und Logis bei einem der insgesamt 17 Obstbauern, die bei diesem Tourismusangebot mitmachen. Er genießt nicht nur die ausgeprägte Gastfreundschaft des Bauern, sondern er erfährt auch eine ganze Menge über Landwirtschaft, Obstanbau und die Verarbeitung sowie die Vermarktung der fruchtigen Produkte. Zahlreiche Gasthäuser mit regionalen Schmankerln und die weltweit wahrscheinlich größte Brauerei-Dichte gemessen an der Einwohnerzahl tun ihr Übriges. Die gute Luft und die wunderschöne Landschaft gibt’s außerdem gratis dazu!

Unter www.ernteerlebnis.de stellen sich die Gastgeber-Höfe vor und es gibt viele weitere Informationen zum Projekt. Im Landkreis Forchheim hat der Obstanbau seit „Karl dem Großen“ Tradition. Die landschaftsprägenden Streuobstwiesen, insbesondere der Kirschenanbau rund um den Hausberg Walberla, bieten die wirtschaftliche Grundlage für die zahlreichen landwirtschaftlichen Familienbetriebe sowie den landschaftsbezogenen Tourismus.

Die Fränkische Schweiz liegt im Städtedreieck Bamberg – Bayreuth – Nürnberg. Der Naturpark ist eine der ältesten und beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands mit einer kleinstrukturierten, bäuerlich geprägten Naturlandschaft, durch die sich romantisch anmutige Tallandschaften schlängeln, überragt von 35 mittelalterlichen Burgen und Ruinen. Mehr als 700 idyllisch gelegene, kleine Dörfer mit schmucken Fachwerkhäusern und blühenden Wiesen vermitteln das Gefühl, im „Schlupfwinkel Deutschen Gemütes“ zu sein. Sowohl für Sportfreunde als auch für Kulturinteressierte bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.Die Fränkische Schweiz liegt im Städtedreieck Bamberg – Bayreuth – Nürnberg. Der Naturpark ist eine der ältesten und beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands mit einer kleinstrukturierten, bäuerlich geprägten Naturlandschaft, durch die sich romantisch anmutige Tallandschaften schlängeln, überragt von 35 mittelalterlichen Burgen und Ruinen. Mehr als 700 idyllisch gelegene, kleine Dörfer mit schmucken Fachwerkhäusern und blühenden Wiesen vermitteln das Gefühl, im „Schlupfwinkel Deutschen Gemütes“ zu sein. Sowohl für Sportfreunde als auch für Kulturinteressierte bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.fraenkische-schweiz.com

Quelle: Tourismuszentrale Fränkische Schweiz

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