Europas dunkle Flecken: Unistellar präsentiert zwei Dark-Sky-Routen

Im Jahr 2026 rücken statt klassischer Sonnenziele zunehmend Reiseerlebnisse unter dem Sternenhimmel in den Fokus. Laut einer Erhebung von Booking.com planen 62 Prozent der Reisenden Ausflüge in Regionen mit besonders dunklem Himmel, um kosmische Ereignisse zu beobachten, Sternbilder zu entdecken oder ein „Sternenbad“ zu nehmen.

Dafür besonders gut geeignet sind ausgewiesene dunkle, lichtarme Regionen, sogenannte Dark-Sky-Reservate, in denen es kaum Lichtverschmutzung durch Städte und Gewerbe gibt. Für besonders spektakuläre nächtliche Beobachtungen und Naturerlebnisse hat Unistellar, Entwickler smarter Teleskope, zwei kuratierte Wohnmobil-Routen durch Europas beeindruckendste Naturparks und Dark-Sky-Regionen zusammengestellt – für Astrofans, Naturbegeisterte und alle, die den Nachthimmel neu erleben möchten.

Praktische Tipps

Die schönste Reisezeit für lange, warme Nächte im Freien ist von Mai bis September. Wer außerhalb der Ferienzeit reisen kann, sollte jedoch auf jeden Fall im September oder Oktober fahren, denn dann ist die Luft klarer und es sind weniger Touristen unterwegs. Neumondphasen bieten bessere Beobachtungsmöglichkeiten. Man sollte möglichst auf eigene Lichtquellen verzichten und maximal ein kleines rotes Licht verwenden, während man die Sterne beobachtet. Tiefe Einblicke ins Universum erlangt man nur mit Teleskopen. Besonders komfortabel wird es mit einem smarten Teleskop von Unistellar. Es richtet sich automatisch per App auf die gewünschten Himmelswunder aus und ist ganz ohne technische oder astronomische Vorkenntnisse bedienbar.

Route 1: Die große Südschleife – von Brandenburg bis Portugal

Die Reise beginnt im Naturpark Westhavelland, Deutschlands erstem offiziellen Sternenpark, und führt weiter in Richtung französische Grenze in den Eifel-Nationalpark, ein Refugium des ungestörten Nachthimmels.

Von dort aus führt die Route ins Burgund zum Morvan International Dark Sky Reserve und in die Weiten des französischen Nationalparks Cevennen, einem Hochplateau mit tiefen Schluchten, weit entfernt von industriellen Lichtern und Städten.

Über die Pyrenäen mit ihren dramatischen Bergkulissen und der besonders klaren Hochgebirgsluft fährt man schließlich in den Monfragüe-Nationalpark in Spanien. Übrigens wird am 12. August über Spanien eine einmalige totale Sonnenfinsternis bei Sonnenuntergang zu sehen sein.

Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zum legendären Alqueva Dark Sky Reserve im Nordosten Portugals. Hier sind bis zu 3.000 Sterne mit bloßem Auge sichtbar. Die Milchstraße spiegelt sich im Wasser und Sternschnuppen ziehen ihre Bahnen. Die warmen Nächte laden zu stundenlanger Beobachtung durch das Teleskop ein.

Über die Alpen, etwa durch den Naturpark Texel in Südtirol oder die Biosfera Val Müstair in der Schweiz, führt die Route zurück. Dabei durchquert man Höhenlagen mit kristallklarer Bergluft und einer beeindruckenden Transparenz des Himmels über der Bergwelt.

Unistellar Dark Sky Europe-map

Route 2: Der wilde Osten – Europas letzte echte Dunkelheit

Diese Route richtet sich an Abenteurer. Sie führt durch einige der dunkelsten Regionen Europas. Die Reise beginnt im Sternenpark Rhön in der Mitte Deutschlands. Das UNESCO-Biosphärenreservat erstreckt sich über eine weitläufige Hügellandschaft, in mondlosen Nächten kann man hier Tausende Sterne sehen.

Weiter geht es entlang der polnisch-tschechischen Grenze in den Jizera Dark Sky Park im Riesengebirge, dem ersten grenzüberschreitenden Dunkelschutzgebiet der Welt. In dieser nahezu unbewohnten Berglandschaft, fernab jeder Lichtglocke, sind bis zu 2.000 Sterne mit bloßem Auge sichtbar.

Anschließend führt die Route in die schlesischen Beskiden nach Sopotnia Wielka. Das historische Holzfällerdorf ist Ausgangspunkt für Wanderungen in Richtung Pilsko-Gipfel und bei Nacht ein Ort, an dem sich die Milchstraße besonders eindrucksvoll über Wasserfälle, Wälder und Bergkämme spannt.

Südwestlich davon liegt der Beskydy Dark Sky Park, das zweite grenzüberschreitende Dunkelschutzgebiet der Welt, das sich über Tschechien und die Slowakei erstreckt. Zwischen geschützten Naturreservaten und historischen Denkmälern eröffnet sich ein Himmel, der Astrotourismus in seiner ursprünglichsten Form ermöglicht.

Von dort aus geht es weiter nach Osten in den Bieszczady Starry-Sky Park im äußersten Südosten Polens, der zu den größten Dunkelhimmelparks Europas zählt und Teil des Ost-Karpaten-Biosphärenreservats ist. Hier sind bis zu 7.000 Sterne mit bloßem Auge sichtbar.

Den Abschluss dieser außergewöhnlichen Route bildet die Slowakei, die wild, ursprünglich und nahezu frei von künstlichem Licht ist. Der Poloniny Dark-Sky-Park im Poloniny-Nationalpark zählt zu den dunkelsten Regionen Mitteleuropas. In einer der dünnsten besiedelten Gegenden des Kontinents erlebt man hier echte Wildnis – und Nächte, in denen die Sterne heller scheinen als irgendwo sonst auf dieser Reise.

Technik trifft Freiheit

Der Noctourismus-Trend zeigt: Die Faszination des Nachthimmels gewinnt als Reiseanlass deutlich an Bedeutung. „Es hat etwas Magisches, wenn man draußen in der Natur ist, über einem die Milchstraße, und man blickt durch ein Teleskop auf weit entfernte Planeten und Galaxien. Das ist einmalig“, erklärt Laurent Marfisi, Geschäftsführer von Unistellar. „Gerade in Dark-Sky-Regionen entfalten unsere hochwertigen, smarten Teleskope ihr volles Potenzial.“

Dank kompakter, reisefreundlicher Systeme, autarker Stromversorgung und automatisierter, präziser Nachführung wird das Wohnmobil zur mobilen Sternwarte und die nächste Reise zu einem besonderen Erlebnis.

Über Unistellar

Mit Unistellar ist jeder in der Lage, das Universum mit viel Freude zu entdecken und zu verstehen. Das Unternehmen erfindet das Teleskop mit dem Optical Digital Hybrid neu. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus optischen und digitalen Innovationen, die eine hochpräzise optische Architektur, einen hochempfindlichen digitalen Sensor und eine eingebettete Intelligenz für die Live-Bildverarbeitung nutzen. Unistellar wurde 2018, 2022 und 2025 auf der Fachmesse CES mit einem Award ausgezeichnet. Seit 2021 besteht eine Partnerschaft mit Nikon und seit 2023 ist Nikon auch investiert.

Gemeinsam mit der US-Weltraumbehörde NASA und dem SETI-Institut arbeitet Unistellar an der Entwicklung eines einzigartigen Citizen-Science-Programms. Unsere Nutzer werden für ihre Teilnahme an diesem Programm regelmäßig mit Entdeckungen belohnt. Dies geht aus einem Artikel hervor, der im März 2023 in dem renommierten Wissenschaftsmagazin Nature erschien. Weitere Informationen über Unistellar finden Sie unter www.unistellar.com.

Quelle: UNISTELLAR c/o markengold PR GmbH

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