Exklusive Reise- und Genusserlebnisse 2026 in Franken
Was macht ein Reiseerlebnis außergewöhnlich und unvergesslich? Oft sind es nicht Superlative, sondern Momente, in denen einfach alles zusammenpasst: ein geschichtsträchtiger Ort, eine Küche mit Haltung und Gastgebern mit Persönlichkeit. Das Urlaubsland Franken, in dem Qualität, Handwerk und regionale Verwurzelung eng miteinander verbunden sind, lädt zu genau solchen Momenten ein – sei es beim Fine Dining oder bei der Übernachtung in exklusiven Locations.
Fränkisch-französische Fusion auf Schloss Frankenberg
Einer dieser besonderen Orte ist Schloss Frankenberg. Das markante und weithin sichtbare Schloss bei Weigenheim kündet noch heute von der Geschichte und Tradition des fränkischen Ritteradels. Lange schien es so, als wäre sein Verfall nicht aufzuhalten, doch umfassende Sanierungen lassen seine fast 500 Jahre alte Bausubstanz nun in neuer Pracht erstrahlen. Darüber freuen sich die Gäste, die hier im Hotel übernachten oder sich kulinarisch verwöhnen lassen.
Zur Auswahl stehen zwei Restaurants: Im „Amtshaus” genießen sie traditionell fränkische Küche und haben durch das Panorama-Fenster beste Aussichten auf die Wein-, Wald- und Streuobstlandschaft des Steigerwalds. Diese Genusslandschaft inspiriert Küchenchef Steffen Szabo auch für die köstlichen Menüs im Gourmetrestaurant „Le Frankenberg”. Dort trifft französische Hofküche auf fränkische Landtraditionen. Steinbutt aus der Bretagne mit Beurre blanc und Kaviar steht hier ebenso auf der Karte wie Krautwickel vom Main-Zander oder der „Frankenberger Schlosskiesel“ – ein verführerisches Petit Four aus weißer Schokolade und Roter Bete.
Kulinarische Begegnungen in Schweinfurt
Große Küche auf kleinem Raum: Dafür steht das „Kings & Queens“ in Schweinfurt, das vom Guide Michelin als Bib-Gourmand-Restaurant ausgezeichnet wurde. Kaum mehr als 20 Gäste finden hier Platz. Auch das kulinarische Konzept ist bewusst reduziert und konzentriert. Vertraute Aromen treffen auf feine Überraschungen, Handwerk auf Kreativität. Über das Jahr hinweg öffnet das „Kings & Queens” zudem immer wieder seine Küche für Formate wie Live-Kochen im Restaurant, fein komponierte Degustationsmenüs oder Tapasabende. Eine weitere runde kulinarische Sache in Schweinfurt ist das „Restaurant Kugelmühle”, das zweite Bib-Gourmand-Haus der Stadt. Hier begeistert Max Matreux seit 25 Jahren seine Gäste – und gibt sein Wissen gerne bei Kursen in seiner „Kulinarischen Akademie” weiter.
Neue Küchenkunst für Eichstätt
Auf frischen kulinarischen Wind freut sich Eichstätt. Ab dem 1. März 2026 verantwortet Benjamin Schöneich die gesamte Kulinarik im Designhotel „Das Altmühltal“. Der vielfach ausgezeichnete Küchenchef, zuletzt mit Michelin-Sternen in Bad Neuenahr und Schloss Loersfeld ausgezeichnet, steht für klassische französische Küche mit feinen internationalen Akzenten. Produktfokussiert, präzise und elegant entwickelt er das Gourmetrestaurant „Staderer“ im Hotel weiter und stärkt zugleich die Verzahnung mit der Weinbar „Der dicke Franz“.
Nürnbergs kulinarische Strahlkraft
Kulinarisch führt kein Weg an Nürnberg vorbei. Mit neun Michelin-Restaurants und 15 Häusern mit Gault&Millau-Auszeichnungen zählt die Stadt zu den bedeutendsten Genusszielen in Deutschland. Restaurants wie das „Tisane” zelebrieren die moderne Küche mit regionalem Bezug, während die „Albrecht-Dürer-Stube” oder die „Zirbelstube” für die klassische fränkische Küche stehen. Avantgardistische Konzepte wie im Zwei-Sterne-Restaurant „etz“ verbinden Spitzenküche mit Nachhaltigkeit und Experimentierfreude.
Märchenhaftes Flair auf Burg Rabenstein
So reich bestückt die kulinarische Tafel in Franken ist, so verhält es sich auch mit den besonderen Übernachtungsmöglichkeiten im Urlaubsland. Komfort steht hier immer an erster Stelle, gleichzeitig taucht man in eine andere Welt ein. Genau das ist auf Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz der Fall. Sie thront geradezu dramatisch auf einem Felssporn über dem Ailsbachtal. Allein die Aussicht aus den 22 individuell gestalteten Zimmern, die mittelalterlichen Charme mit moderner Eleganz verbinden, ist märchenhaft. Im Burgrestaurant sorgen saisonale Kreationen für festliche Genussmomente, während Dinnershows das historische Ensemble in eine Bühne für besondere Anlässe verwandeln. Nicht zu vergessen sind die Tropfsteinhöhle und die Falknerei auf dem Burggelände.
In Coburg bettet man sich im Biedermeier
In Coburg bettet man sein Haupt hingegen im Biedermeier. Die Villa Victoria hat in einem liebevoll restaurierten Gebäude aus dem Jahr 1835 ihr Zuhause gefunden. Originaler Stuck, Parkett und das Treppenhaus prägen das Boutique-Hotel. Es liegt nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt und ist ideal für Gäste, die Kulturgeschichte und urbanes Flair schätzen.
Pioniergeist im Fürther Forsthaus
Einen anderen Teil der deutschen Geschichte bewahrt das Forsthaus Nürnberg-Fürth. Das Hotel wurde Ende der 1970er Jahre vom Unternehmer Max Grundig erbaut, der zu den bedeutendsten Wirtschaftspionieren Deutschlands zählte. Bis heute trägt das Haus seine Handschrift: So lebte Grundig viele Jahre in einer großzügigen Suite im fünften Obergeschoss. Einige originale Einrichtungen, darunter die „Max-Grundig-Bibliothek“, sind erhalten geblieben und stehen für exklusive Veranstaltungen zur Verfügung. Die Luxury-Suiten – vom Penthouse über die Grand Luxury Suite bis zur Forest-View-Suite – bieten exklusive Rückzugsorte mit hochwertiger Ausstattung und privatem Ambiente. Abgerundet wird der Hotelaufenthalt durch den Forst Fit & Spa-Wellnessbereich, das Restaurant Maximilian’s und den Maxgarten, der sich mitten im Stadtwald befindet.
Design trifft Wein im Mana Lisa Boutiquehotel
Wer statt auf Wald lieber auf Wein blickt, ist im Mana Lisa Boutiquehotel richtig. Dank seiner exponierten Lage im Weinort Beckstein, einem Ortsteil von Lauda-Königshofen, schweift der Blick hier über die Weinberge im Lieblichen Taubertal. Kein Wunder, dass auch gastronomisch der Wein eine enorme Rolle spielt. So verfügt das Hotel, dessen Zimmer sich durch modernes Design, hochwertige Materialien und individuelle Details auszeichnen, über eine eigene Vinothek. Auch kulinarisch ist die Messlatte hoch angesetzt, sei es beim Frühstück oder beim stilvollen Abendessen. Den Ausblick kann man übrigens auch genießen, wenn man es sich im Wellnessbereich des Mana Lisas gemütlich macht.
Private Wellnessmomente in der Büchelbergerei
Noch exklusiver vereinen sich Wellness und Wohlbefinden in der „Büchelbergerei” im Fränkischen Seenland. Mit seiner vom fränkischen Fachwerk inspirierten Architektur fügt sich das Chalet-Dorf bei Gunzenhausen hervorragend in die ruhige Umgebung ein. Die Häuser sind jeweils mit einer privaten Sauna und einem Hot Tub ausgestattet. Außerdem sorgt der Salzwasserpool dank angenehmer Beheizung ganzjährig für eine wohlige Badeatmosphäre. Wer möchte, kann sich für einen Abend einen Sternekoch für die „eigenen vier Wände“ in der Büchelbergerei buchen.
Wellenschaukeln im Floating Village
Wasser ist einfach beruhigend. Wie schön ist es also, wenn man direkt auf dem See einschlafen kann. Möglich macht dies Deutschlands einziger schwimmender Vier-Sterne-Ferienpark. Das Floating Village in Ramsberg verwöhnt seine Gäste mit 19 vollausgestatteten Eco-Lodges auf dem Großen Brombachsee, mit romantischen Stunden am Kamin, Massagen und einer Sauna mit Seeblick.
Anker setzen im Baumschiffhotel Bad Rodach
In Bad Rodach geht man schließlich an Bord des Baumschiffhotels. Der Name ist hier Programm: Man wohnt in der „Moby Dick” oder in der „Nautilus”. Beide Schiffe, die als besondere Ferienwohnungen in den Baumkronen Anker gesetzt haben, waren einst wirklich im Einsatz: Die „Moby Dick“ war Rettungsschiff in Amerika und wurde später zur Segeljacht umgebaut; die „Nautilus“ schipperte als Kajütboot auf holländischen Kanälen. Und auch wenn hier jetzt ganz ohne Wellengang geschlummert wird, ist das Wasser nicht weit: In unmittelbarer Nähe des Baumschiffhotels befinden sich das Bad Rodacher Waldbad und die ThermeNatur Bad Rodach. Somit ist diese außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit ideal, um in Franken die Segel für einen unvergesslichen Urlaub zu setzen.
Quelle: Tourismusverband Franken e.V.
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