Fernradwege der Schwäbischen Alb tragen jetzt das ADFC-Qualitätssiegel
Tourenradler und Gravelbiker – mit oder ohne E-Unterstützung – schätzen landschaftlich abwechslungsreiche, gut ausgeschilderte Routen abseits des Straßenverkehrs. Die Mittelgebirgsregion der Schwäbischen Alb präsentiert sich als ideales Revier für Genussradler und sportliche Fahrer. Die reizvolle Karstlandschaft mit ihren felsigen, von Flüssen, Höhlen und Wacholderheiden durchzogenen Tälern und Anhöhen lässt sich auf vier Fernradwegen aktiv entdecken.
Der Hohenzollern-Radweg, der Schwäbische-Alb-Radweg und der Württemberger-Täler-Radweg wurden auf der Tourismusmesse CMT 2026 als ADFC-Qualitätsradrouten mit vier von fünf Sternen rezertifiziert. Der Albtäler Radweg erhielt diese Auszeichnung bereits im Vorjahr.
Hohenzollern und steinerne Jungfrauen
Der 272 Kilometer lange Hohenzollern-Radweg führt von Weinstadt im Remstal bis nach Konstanz am Bodensee. Die Strecke verläuft entlang von Neckar, Lauchert und Donau zu majestätischen Bauwerken wie der Burg Hohenzollern und dem Hohenzollernschloss in Sigmaringen. Auf den sechs Etappen mit maximal 60 Kilometern bleibt genug Zeit zum Anhalten, Staunen und Genießen. Ebenfalls zum mehrtägigen Bikepacking eignet sich der Württemberger Tälerradweg von Crailsheim nach Schwäbisch Gmünd. Er führt durch zwölf Flusstäler und macht seinem Namen somit alle Ehre.
Am Wegesrand der 273 Kilometer langen und überwiegend flach verlaufenden Tour liegen Naturdenkmäler wie leuchtend blaue Karstquellen, darunter der Blautopf in Blaubeuren oder der Brenztopf in Königsbronn. Geologisch interessant und märchenhaft ist auch das Eselsburger Tal mit der mäandernden Brenz und den „Steinernen Jungfrauen“, die als spitze Felsformationen den Weg flankieren. Unter www.albradeln.de gibt es ausführliche Tourenbeschreibungen und Geheimtipps rund um das „Radwege-Quartett“.
Vom Albtrauf zum Bodensee
Mit moderaten Steigungen geht es auf dem Albtäler Radweg durch die urzeitliche Landschaft des UNESCO-Geoparks. Die 187 Kilometer lange Rundtour mit Start- und Endpunkt in Amstetten führt in drei bis fünf Etappen durch acht Täler und ist auch für Genussradler ohne E-Bike geeignet. Flussläufe und kleine Gewässer, wie der Lonesee, sowie die gemütlichen Biergärten am Wegesrand sorgen für Erfrischung.
Der Schwäbische-Alb-Radweg verlangt mit seinen 417 Kilometern dagegen ein wenig mehr Beinkraft ab. Dafür verbindet der Fernradweg gegensätzliche Landschaften: die „blaue Mauer“ des Albtraufs und die mediterran anmutenden Ufer des Bodensees. Unterwegs erleben Radfahrer geologische Spektakel, imposante Schlösser und die ganze Bandbreite der schwäbischen Kulinarik.
Quelle: Schwäbische Alb Tourismus c/o DJD Deutsche Journalisten Dienste GmbH & Co. KG
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