Flotter Dreier - Watzmann-Tour krönt 24h-Trophy
Mit 63 Kilometern, 3230 Höhenmetern und einer reinen Gehzeit von 20 Stunden gilt die „24h-Watzmann extrem“-Tour als Königsklasse für Konditionsstarke. Höchstens 100 Hochleistungs-Bergsportler brechen am 4. Juli um 9 Uhr in Berchtesgaden auf, um flotten Fußes das Hocheck (2651 m) zu erklimmen. Von dort führt die aussichtsreiche Route über Ramsau, Toten Mann und Bischofswiesen zurück in die Marktgemeinde. Wer nicht ganz so hoch hinaus will, kann mit „24h-Watzmann alpin“ und „24h-Untersberg alpin“ erstmals zwischen zwei gemäßigteren 24h-Varianten wählen. Inklusive Planung, Begleitung, Stärkungen und vielen Extras kostet das Rundum-Sorglos-Paket 109 Euro pro Person. Die 12-Stunden-Alternative gibt’s für 69 Euro.
Tipp: Der „Flotte Dreier“ mit je einer 24h-Wanderung in Baiersbronn (13.6.), Berchtesgaden (4.7.) und Oberstaufen (25.7.) ist für 269 Euro buchbar.
„600 Höhenmeter, eine extremknackige Marschgeschwindigkeit und zwei Stunden mehr Bewegung“, beschreibt Veranstalter Toni Grassl den gewissen Unterschied. Die übrigen Parameter der „24h-Watzmann extrem“ und ihrer kleinen Schwester „24h-Watzmann alpin“ unterscheiden sich nicht. Unterwegs passieren Teilnehmer regionale Natur- und Kulturdenkmäler wie Königssee, Zauberwald oder die urige Mordaualm. Und freuen sich einfach am Spiel von Sonne und Mond, das die Landschaft um den Nationalpark Berchtesgaden noch atemberaubender gestaltet. Bis zum Watzmannhausist esnur das Tempo, das die Trupps voneinander abgrenzt. Während „Team extrem“ abereine zusätzliche Stippvisite auf den ersten Watzmann-Gipfel unternimmt, marschiert „Team alpin“ längst wieder bergab. Im Morgengrauen treffen alle auf dem Toten Mann (1392 m) erneut zusammen. „Nein, nicht zum Duell. Zu einer stimmungsvollen Bergmesse bei Sonnenaufgang“, lacht Grassl. Danach geht es gemeinsam zurück ins Ziel.
Zum fünfjährigen Bestehen des Berchtesgadener Land Wander-Festivals ist mit der „24h-Untersberg alpin“ erstmals eine dritte Ausdauer-Route im Programm. Über Marktschellenberg und das Rossfeld führt die Strecke in östliche Richtung und läuft nach 46 Kilometern und 2736 Höhenmetern mit den übrigen Touren zum Finisher-Frühstück im Ziel zusammen. „Aber egal welche Runde man sich zum Ziel macht,wichtig ist, dass Körper und Geist regelmäßig auftanken können und alle Teilnehmer gut versorgt zurück auf die Strecke gehen“, sagt der erfahrene Veranstaltungsprofi, der für jeden 24h-Streifzug rund acht Labstationen einplant.
Quelle: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH c/o Kunz PR
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