Garten-Rendezvous zwischen See und Vulkanen

Im Rosengarten Böhler auf der Insel Reichenau finden Naturbegeisterte eine Vielzahl an Rosen, Lavendelbüschen und mediterranen Ornamenten. - Garten-Rendezvous zwischen See und Vulkanen

Das beliebte Garten-Rendezvous am Bodensee ist 2018 um Gärten der Vulkanlandschaft des Hegaus erweitert worden. Eine neue Broschüre stellt alle grünen Oasen vor. Neben Parks und Stadtgärten sind viele Privatgärten dabei. Darunter Künstlergärten, Kräuter- und Klostergärten, Duft- und Rosengärten aber auch professionell gestaltete Landschaftsgärten. Radrouten ergänzen die grünen Ausflugstipps. Gärten und Parks, Tourenvorschläge und Veranstaltungstipps werden mit allen Details in der Broschüre „Grenzenloses Garten-Rendezvous am westlichen Bodensee“ vorgestellt. Bestellung oder Download unter www.bodenseewest.eu.

Vom Klettgau über Schaffhausen, von Singen über die Insel Reichenau bis zum Thurgau erstreckt sich das Gartenland am westlichen Bodensee. In der privaten Hand gastfreundlicher Besitzer liegen ganze 25 Gärten der über 70 grünen Refugien des Garten-Rendezvous. Die einen öffnen für ein besonderes Wochenende, die anderen auf Anfrage, manche sogar jederzeit. So darf der Name „Rendezvous“ wörtlich genommen werden: Gartenfreunde treffen sich hier zum Austausch und teilen ihre Freude am Blühen und Gedeihen. Wie viel Arbeit hinter den wohlgeformten Oasen steckt, kann man oft nur erahnen. Doch das Gesamtergebnis lässt alle Mühen vergessen. Denn Gärten tun einfach gut und das Grün entspannt die Seele.

Seeblick im Privatgarten Kohler. Ein Schwerpunkt des Gartens sind Rosen: englische, moderne und alte Sorten.

Gartenglück mit Seeblick

Den Blick aufs Wasser teilen sich gleich mehrere der teilnehmenden Gärten. Direkt am Ufer der Klosterinsel Reichenau breitet sich der weitläufige Privatgarten von Karin Böhler aus. In ihrem Blütenreich verleihen Brunnen, Skulpturen und Ziermauern dem stets frei begehbaren Garten einen Hauch von Mittelmeerromantik. Im schweizerischen Mammern, wo der Untersee sich bereits zum Rhein verengt, liegt die Gartenanlage von Familie Kohler. Das 2.000 Quadratmeter große Blumenparadies ist von Birnenplantagen umgeben und bietet eine traumhafte Aussicht auf den Untersee.

Kaiserlich promenieren

Geradezu kaiserlich ist der Blick von der Parkanlage des Schweizer Napoleonschlosses auf dem Arenenberg. Neben einem mittelalterlichen Patriziergarten und einem Englischen Landschaftspark stehen Besuchern auch Schulgärten offen, in denen moderner Kräuter- oder Gemüseanbau gelehrt wird. Eine gelungene Kombination aus Zier- und Nutzgarten präsentiert auch Elke Kämmerer in ihrer grünen Oase in Gaienhofen-Gundholzen auf der Halbinsel Höri. Unzählige englische und historische Rosen gedeihen hier, aber auch Obstbäume, Gemüse und verschiedene Beeren. Zum Verweilen laden die vielen Sitzgelegenheiten im Garten von Marianne Hagemann ein. Die Künstlerin öffnet an einem Wochenende im Mai nicht nur ihren Garten direkt am See, sondern auch ihr Atelier in Allensbach.

Grüne Oasen am Fuß von Vulkanen

Lohnenswert ist im Garten des Singener MAC Museum Art & Cars nicht nur der Blick auf den berühmten Hegauvulkan Hohentwiel. Auch die Skulpturen, etwa des „Skandal-Bildhauers vom Bodensee“ Peter Lenk ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Im Duft- und Schaugarten Syringa wachsen am Fuß des Hohenstoffeln Raritäten wie die Schokoladenduftpflanze, die Gummibärchen- oder Mohnbrötchenblume aber auch die unterschiedlichsten Salbei-, Minze- und Basilikumvarianten. Immer der Nase nach geht es vorbei an der Sammlung zitronenduftender Pflanzen, durch die Mini-Provence bis zur Stinkpflanzenecke. Romy und Helmut Haitz widmen sich in ihrem Garten der Symbiose von Skulptur- und Blumenkunst. Futuristisch-mythische Kreaturen aus alten Biberschwanz-Dachziegeln und Keramik zieren die Blumenbeete des Künstlergartens. 110 Pflanzen sollen in der Bibel erwähnt sein. 31 davon hat die Kräuterpädagogin Waltraud Möhrke in ihrem Bibelgarten in Tengen-Weil angepflanzt, der von April bis Oktober frei zugänglich ist. Sonntags werden im Garten-Café nebenan sogar Kaffee und Kuchen serviert.

Gartenrouten per Pedal

Per Pedal lassen sich die schönsten Gärten auf fünf Routen ideal verbinden. Die erste kombiniert sogar Rad- und Schiffsstrecken und führt von der Insel Reichenau nach Radolfzell, dann über den Bodanrück nach Allensbach und wieder zurück auf die Insel. Weitere verlaufen über die Halbinsel Höri, zur Radolfzeller Aach und über den Thurgauer Seerücken. Die Garten-Rendezvous-Broschüre bietet dazu Kartenausschnitte mit Routenverlauf, Streckenprofile und GPS-Daten.

Informationen und Bestellung der Broschüre „Grenzenloses Garten-Rendezvous“ bei „Regio Konstanz Bodensee Hegau e. V.“, Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 7735 91 90 55, info@bodenseewest.eu oder per Download unter www.bodenseewest.eu

Broschüre „Grenzenloses Garten-Rendezvous“ auf Abruf

Die handliche Broschüre „Grenzenloses Garten-Rendezvous“ umfasst 110 informative Seiten mit allen Anschriften und Öffnungszeiten. Sie ist in jeder Tourist-Information der Region kostenlos erhältlich oder kann bestellt werden bei „Regio Konstanz Bodensee Hegau e. V.“, Im Kohlgarten 2, D-78343 Gaienhofen, Tel. +49 7735 91 90 55, Fax +49 7735 91 90 56, info@bodenseewest.eu. Per Download ist sie unter www.bodenseewest.eu erhältlich.

Wiege der Gartenkultur: Strabos Kräutergarten auf der Reichenau

Entscheidende Impulse für die Gartenkultur gingen von den Klöstern aus. Einer der ältesten Klostergärten, der „Hortulus“, das Gärtlein des Abtes Walahfrid Strabo entstand von 830 bis 840 und wurde in einem Lehrgedicht „De cultura hortorum“ beschrieben. 1991 wieder angelegt und seither liebevoll gepflegt, kann der Kräutergarten beim Münster jederzeit besucht werden. Zahlreiche öffentliche Führungen vom 26. April bis Ende September 2018. Info: Tourist-Information, Pirminstraße 145, D-78479 Insel Reichenau, Tel. +49 (0) 97534 9207-0, www.reichenau-tourismus.de

Urlaub mit Chauffeur! Gästekarte wird Fahrschein

Kostenlos mit Bus und Bahn fahren Übernachtungsgäste vieler Orte am westlichen Bodensee. Die von den Beherbergungsbetrieben auf der Halbinsel Höri, in Radolfzell und in Stockach, in Allensbach und auf der Reichenau, in Gailingen, Steisslingen und Bodman-Ludwigshafen ausgegebene VHB-Gästekarte gilt im ganzen Landkreis Konstanz inklusive Stein am Rhein und bis Überlingen als Fahrschein. Außerdem enthalten: 20 Prozent Ermäßigung bei der Untersee-Schifffahrt, reduzierte Eintritte in Museen und günstige Leihgebühren für Fahrräder oder Boote.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.bodenseewest.eu

Quelle: Regio Konstanz Bodensee Hegau e. V. c/o PR2

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