Graz - die Genuss Hauptstadt

Wie es sich für die Hauptstadt der Steiermark, dem grünen Herz Österreichs, gehört, präsentiert sich Graz auch als Stadt, in der man zwischen urbanem Flair und ländlicher Idylle nicht zu wählen braucht, da immer beides greifbar ist. Geografisch betrachtet liegt Graz in einem Becken, das sich nach Süden zu den Hügellandschaften der steirischen Weinstraßen öffnet und nach Norden von den Almen der östlichen Ausläufer der Alpen begrenzt ist. Aus kulinarischer Sicht könnte man statt von einem Becken ebenso gut von einem geflochtenen Korb reden, der sich immer aufs Neue mit Lebensmitteln füllt, die an Vielfalt und Qualität Ihresgleichen suchen. Das Grazer Umland ist von klein strukturierter Landwirtschaft und intakten Naturräumen geprägt, die Lebensmittel allerhöchster Qualität liefern. 15 steirische Genuss Regionen versorgen Graz mit Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse und machen die Stadt zu einer Genuss Hauptstadt ersten Ranges. Mit dem Grazer Krauthäuptel, einer reschen Salatspezialität, ist auch Graz selbst eine dieser Genuss Regionen. In keiner anderen österreichischen Stadt können die Köche der Restaurants und Gasthäuser so selbstverständlich auf so erstklassige Zutaten zugreifen. Damit ist der Besuch von Graz auch immer ein kulinarisches, stark saisonal geprägtes Erlebnis. Gutes Essen, begleitet von exzellentem Wein und Bier, beschränkt sich in Graz natürlich nicht auf exklusive Haubenküche – sie ist wie so vieles in Graz eine alltägliche Qualität.

Wie man Graz kulinarisch entdeckt
Um das kulinarische Graz zu entdecken, empfehlen wir drei völlig verschiedene Strategien: Die erste ist einfach, denn Sie besuchen einfach einen der Repräsentanten der Genuss Hauptstadt und lassen sich bzw. Ihren Gaumen verwöhnen. Diese Repräsentanten sind ausgewählte Gastronomiebetriebe, deren Küche ganz auf die saisonalen Angebote der steirischen Genuss Regionen abgestimmt ist. Darunter finden sich Restaurants, die regionale Spezialitäten neu und mit faszinierender Kreativität interpretieren ebenso wie gutbürgerliche Gasthäuser, die klassische steirische Küche servieren – sogar ein Italiener ist dabei. Sie sehen schon: Es geht nicht um den Stil, sondern um die Qualität, oder, um Louis Armstrong leicht abgewandelt zu zitieren: „Es gibt nur zwei Arten von Küchen: Gute und schlechte. Es kommt nicht darauf an, was Du kochst, sondern wie Du kochst.“ Diese Strategie hat allerdings einen kleinen Nachteil: Es braucht doch einen längeren Aufenthalt, um die ganze Bandbreite der Genussvariationen kennen zu lernen.

Der zweite strategische Ansatz ist insofern gesünder, als er das Erschmecken von Graz mit etwas Bewegung verbindet. Geübte Städtetouristen lieben es ja, eher ziellos durch das Gassengewirr zu bummeln und einfach einmal hier und einmal da die Nase hineinzustecken. Es ist auch nicht so, dass man in Graz besonders viel Glück bräuchte, um mit diesem System einen Treffer zu landen. Noch besser ist es allerdings, sich vertrauensvoll kundigen GrazerInnen anzuvertrauen und etwa einen kulinarischen Altstadtrundgang zu buchen. Denn so bekommt man vier wunderbar harmonierende Gänge an vier verschiedenen Adressen serviert. Dazwischen hört man interessante, spannende und unterhaltsame Geschichten aus der kulinarischen Geschichte und Gegenwart der Stadt. Diese Rundgänge werden von Jänner bis November an Samstagen und von Mai bis September an Sonntagen durchgeführt. An den Samstagen starten Sie immer an einem der Grazer Bauernmärkte, die ein kleiner Kosmos für sich sind. Hier gibt es keine Händler, sondern es sind die Bäuerinnen und Bauern selbst, die ihre eigenen Waren anbieten. Montag bis Samstag sind sie vom frühen Morgen bis zur Mittagszeit die schönste Art einzukaufen und da und dort eine Kleinigkeit zu naschen. Alles, was es hier gibt, gedeiht in der unmittelbaren Umgebung der Stadt und wird täglich frisch geerntet bzw. von den Bauern verarbeitet. So pendelt man zwischen dem Geruch frischer Blumen, dem würzigen Duft von Geselchtem, Speck und Würsten und frisch gebackenem Brot. Jede Jahreszeit entwickelt ihr eigenes Potpourri: Im Frühling sticht das frisch duftende Grün der ersten Salate hervor, zu Ostern mischt sich der Geruch von Kren und Osterfleisch darunter, im Sommer verbreiten Kirschen, Pfirsiche und Marillen ihr Aroma, das bald vom erdigen Geruch der Pilze und Schwarzbeeren aus den heimischen Wäldern abgelöst wird. Die größte Vielfalt bietet natürlich die Erntezeit der Herbstmonate mit ihrem unüberschaubaren Angebot, aus dem wenigstens optisch die vielen, verschiedenen Speisekürbisse hervorstechen. Den wichtigsten Kürbis gibt es natürlich das ganze Jahr über wunderbar veredelt und in Flaschen abgefüllt: Die Früchte des Ölkürbis, die zum berühmten steirischen Kürbiskernöl verpresst werden.

Die dritte Möglichkeit empfehlen wir Romantikern und verliebten Pärchen: Fragen Sie in Ihrem Hotel nach dem Grazer Picknickkorb und Sie erhalten einen geflochtenen Korb, gefüllt mit regionalen Köstlichkeiten, mit denen Sie sich ins städtische Grün zum Picknick zurückziehen können. Empfehlenswerte und leicht erreichbare Adressen wären der Schlossberg (zu Fuß, Lift, Standseilbahn) und der Stadtpark (zu Fuß) oder der romantische Hilmteich mit dem angrenzenden Leechwald (Straßenbahn).

Quelle: Graz Tourismus & Stadtmarketing Gmbh

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