Herbsturlaub 2025 in Osttirol
In Osttirol geht die Wander-, Rad- und Genuss-Saison im Herbst in die Verlängerung. Wenn die Luft abkühlt und die Fernsicht besonders klar wird, zeigt sich das Reich der 266 Dreitausender von seiner ruhigsten Seite. Outdoorfans freuen sich dann über stabile Wetterlagen und aussichtsreiche Touren zu Fuß oder mit dem Bike.
Die Wege führen durch bunt leuchtende Lärchenwälder zu bewirtschafteten Hütten. Vielerorts sind diese bis Mitte oder Ende Oktober geöffnet und die Gastgeber servieren hausgemachte Schlipfkrapfen und hochprozentigen Pregler. Kulturinteressierten bietet die österreichische Alpenregion zudem eine Vielzahl an Angeboten, die von traditionellen Almabtrieben bis hin zu Ausstellungen und historischen Führungen reichen.
Herbstzeit ist Bergzeit
Von Weitwanderstrecken über Kultur- und Themenwege bis hin zu Naturlehrpfaden: Die Möglichkeiten für herbstliche Wanderungen zwischen Großglockner, Venedigergruppe und Lienzer Dolomiten sind unerschöpflich. Die über 200 bewirtschafteten Hütten und Almen sind größtenteils noch geöffnet und laden Urlauber und Einheimische zu einer gemütlichen Einkehr mit regionalen Schmankerln ein. Bei Ranger-Touren im Nationalpark Hohe Tauern erhalten Sie faszinierende Einblicke in die alpine Tier- und Pflanzenwelt sowie in geologische Besonderheiten rund um den 3.798 Meter hohen Großglockner, Österreichs höchstem Gipfel.
Wer statt Bergschuhen lieber einen Bademantel trägt, findet in Osttirol außerdem zahlreiche Hotels mit Wellnessangeboten. Dank duftender Zirben-Sauna, Anwendungen mit heimischen Kräutern und Panorama-Ruheräumen mit Blick auf die Gipfelwelt der 266 Dreitausender kann man hier wunderbar entspannen.
Osttiroler Kultur- und Genussherbst: von Almabtrieb bis Zeitreise
Der Herbst in Osttirol ist nicht nur ein beeindruckendes Naturschauspiel, sondern bietet auch die perfekte Gelegenheit, in die reiche Kultur und die lebendigen Traditionen der Region einzutauchen. Zum alpinen Brauchtum zählt beispielsweise der alljährliche Schafalmabtrieb im September und Oktober. In der Bergregion hat die Zucht dieser lebenden Rasenmäher eine jahrhundertelange Tradition. Mehr als 22.000 Schafe verbringen den Sommer auf bis zu 3.000 Metern Höhe, bevor sie mit lautem Gebimmel zurück ins Tal geführt werden.
An Kirchtagen und Erntedankfesten servieren lokale Gastwirtschaften dann Berglammspezialitäten wie den klassischen Schöpsenbraten mit Oskar, der aromatischen Osttiroler Kartoffel. Abseits der Wanderwege warten spannende Zeitreisen auf Kulturinteressierte: Beim Besuch der Ausgrabungsstätte Aguntum in der Gemeinde Dölsach, vier Kilometer östlich von Lienz, können Urlauber auf den Spuren der Römer wandeln. Im Mittelalter war Osttirol strategisch wichtig und von Burgen und Festungen geprägt. Schloss Bruck in Lienz und Burg Heinfels im Pustertal sind zwei herausragende Zeugen dieser Epoche. Die ehemalige Burg der Grafen von Görz thront majestätisch über der Bezirkshauptstadt und beherbergt das städtische Museum mit beeindruckenden Sammlungen heimischer Künstler. Die „Königin des Pustertals” wurde aufwändig restauriert und kann im Rahmen von Führungen erkundet werden.
Das Villgratental zählt zu den ursprünglichsten Natur- und Kulturlandschaften im Alpenraum. Auf dem Handwerkerrundgang in Innervillgraten erleben Interessierte, wie lokale Rohstoffe wie Schafwolle, Zirbenholz oder Weiden nach traditionellen Methoden verarbeitet wurden.
Quelle: TVB Osttirol c/o AHM Kommunikation
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