Hoch hinauf in die Bäume und zurück in die Steinzeit in Binz

Erst geht es hoch hinauf in die Bäume, dann mit einer Archäologin zurück in die Vergangenheit. Ein kultiger Hanomag chauffiert Gäste quer über die Insel, beim Geocaching werden Schätze gesucht und zum Schluss wird es sportlich bei einer Runde Free-Running am Meer. Eine Woche Winterurlaub im Ostseebad Binz ist bis Mitte März viel mehr als nur Spaziergänge am Strand. Jeder Wochentag bietet ein ganz besonderes Outdoor-Erlebnis.

Am Montag startet der Urlaub mit einem Ausflug auf den Baumwipfelpfad. (14 Uhr). Auf einem hölzernen Weg geht es durch die hohen Kronen der Buchen, das Ziel ist der „Adlerhorst“, eine Aussichts-Plattform 82 Meter über der Ostsee. Mit etwas Glück lässt sich von hier oben ein majestätischer Seeadler beim Flug beobachten.

Am Dienstagvormittag lernen Einsteiger beim Geocaching, was eine GPS-geführte Schatzsuche ist. Rund 500 kleine Caches, die Namen wie „Hühnergott“ oder „Nichts ist unmöwlich“ tragen, sind auf der Insel versteckt und können nur mithilfe geographischer Koordinaten gefunden werden. Am Nachmittag erzählt die Archäologin Katrin Staude, wie es auf Rügen vor rund 5500 Jahren, in der Steinzeit, ausgesehen hat. Bei ihrer Tour „Zeitreise in die Granitz“ führt sie Wanderer auf Schleichpfaden zu Hügel- und Großsteingräbern.

Das historische Binz kennt niemand so gut wie Klaus Boy. Der gebürtige Binzer lädt jeden Mittwochvormittag zum „Heiteren Spaziergang durch Binz“ und lässt die Zeit vor mehr als 100 Jahren lebendig werden, als aus dem verschlafenen kleinen Fischerdorf das mondäne Seebad Binz wurde. Damals hießen die Besucher noch „Baders und Strandlöpers“ und Klaus Boy versichert glaubhaft, dass „die Einheimischen damals nur ins Wasser gegangen wären, um sich das Leben zu nehmen.“

Am Donnerstag wird durch die geheimnisvollen Wälder der Granitz gewandert. Das Naturschutzgebiet ist ein bewaldeter Höhenrücken südöstlich von Binz. Spektakulär ist das mitten im Wald liegende Ziel, das 160 Jahre alte Jagdschloß Granitz von Fürst Wilhelm I. zu Putbus. Eine Schlossbesichtigung mit anschließender Turmbesteigung (154 Stufen!) und Inselrundblick ist inklusive.

Frost, Schnee und Eis verleihen der Landschaft rund um das Ostseebad Binz im Winter eine ganz besondere Atmosphäre. Deshalb wird auch am Freitag gewandert. Unter ortskundiger Führung geht es ab 10 Uhr am Strand entlang zur Teufelsschlucht. Neben fantastischen Ausblicken gibt es auch Einblicke in die einzigartige Natur Rügens – und zum Abschluss ein Glas heißen Sanddornsaft.

Einsteigen, bitte! Samstag um 11 Uhr startet am Haus des Gastes die Hanomag-Jeep-Safari. Mit dem kultigen Gruppenkraftwagen aus den 60er Jahren geht es als erstes zur Kreideküste, wo schon Caspar David Friedrich saß und malte. Weitere Ziele der fünfstündigen Tour sind ein Großsteingrab, ein Opferstein und das Kreideabbaugebiet auf der Halbinsel Jasmund. Damit niemand vom Wagen fällt, werden die Gäste mit Erbsensuppe und Sanddornlikör versorgt.

Wenn Finbarr Corrigan früh am Sonntagmorgen mit seinem Käscher in Richtung Ostsee unterwegs ist, dann wissen die Gäste in Binz: Es ist Bernsteinwetter! „Wenn ich an meinem freien Tag am Strand entlang laufe, habe ich häufig andere Schatzsucher hinter mir“, erzählt der gebürtige Engländer, der als „Bernsteinfischer von Rügen“ bekannt ist. Wer selbst ein schönes Exemplar gefunden hat, kann es sich wochentags in Corrigans Bernsteinladen schleifen und polieren lassen.

Jeden Samstag- und Sonntagnachmittag wird es sportlich beim Laufkurs „Free-Running“ (Treff: Hotel Vier Jahreszeiten). Neben dem Laufen am Strand wird auch zu Kräftigungsübungen für den ganzen Körper animiert. Jeder nach seinen Möglichkeiten, denn das Motto heißt: „Suche dir dein Studio im Freien!“

Binzer Hotels sind auf Winter-Outdoor eingestellt. So packt das Loev Hotel auf Wunsch einen Rucksack mit Proviant und heißem Tee. Und im Upstalsboom Hotel Meersinn geht ein Trainer jeden Morgen mit den Gästen an den Strand, zum Tai Chi, Joggen oder Walken. Weitere Infos zu den Winter-Outdoor-Wochen „Nix wie raus“ (Januar bis Mitte März) auf www.ostseebad-binz.de

Quelle: Gabriele Richter PR

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