Hochkarätige Fotografien, raumfüllende Installationen und interdisziplinäre Kunst

Von eleganten Modefotografien bis hin zu übergroßen Installationen aus Blech und Draht – die Ausstellungshäuser der Landeshauptstadt Düsseldorf präsentieren im ersten Halbjahr 2016 viele interessante Themen. Bis zum 22. Mai 2016 widmet das NRW-Forum Düsseldorf Horst P. Horst, dem König der Modefotografie, eine umfangreiche Retrospektive. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 zeigt vom 5. März bis zum 3. Juli Arbeiten von Alberto Burri, einem der einflussreichsten italienischen Künstler der Nachkriegszeit. Vom 23. April bis zum 14. August 2016 präsentiert das Museum Kunstpalast in Kooperation mit dem Stedelijk Museum, Amsterdam, spektakuläre, teils begehbare Werke des Schweizer Künstlers Jean Tinguely. Gästen von außerhalb bietet die Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH (DMT) passende Reisepakete für ein entspanntes Kulturwochenende in der Landeshauptstadt.

Horst: Photographer of Style

„Magier des Lichts“ – so wurde Horst P. Horst (1906-1999), einer der bedeutendsten Fotografen des 20. Jahrhunderts, gerne genannt. Die vom Londoner Victoria and Albert Museum kuratierte Ausstellung „Horst: Photographer of Style“ macht auf ihrer einzigen Station in Deutschland im NRW-Forum Düsseldorf Halt und zeigt mit 250 Werken aus 60 Jahren Schaffenszeit eine umfangreiche Retrospektive dieser Ikone der Modefotografie. Darunter befinden sich berühmte Arbeiten aus seiner Zeit als Vogue-Fotograf, wie etwa Porträts von Coco Chanel und Marlene Dietrich. Auch selten gezeigte Couture-Kleider, Briefe und Zeichnungen sind als weitere Projekte des Künstlers zu sehen. Die Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf läuft noch bis zum 22. Mai 2016. www.nrw-forum.de

Super Meta Maxi

Sie ist 17 Meter hoch, begehbar und lässt den Besucher zum Teil der Maschine werden – die Grosse Méta-Maxi-Maxi-Utopia ist eines der vielen imposanten Werke von Jean Tinguely (1925-1991). Das Museum Kunstpalast Düsseldorf präsentiert vom 23. April bis zum 14. August Arbeiten des Schweizer Künstlers. Die Ausstellung „Super Meta Maxi“ gibt einen umfassenden Überblick über das Schaffen Tinguelys – beginnend bei fragil erscheinenden Draht-Blech-Kompositionen bis hin zu eindrucksvollen aus Eisenteilen zusammengeschweißten Maschinenskulpturen. www.smkp.de

Das Trauma der Malerei

Aus New York nach Düsseldorf. Diesen Weg geht die Ausstellung „Das Trauma der Malerei“, die zuletzt im Solomon R. Guggenheim Museum zu sehen war und Alberto Burri, einen der einflussreichsten italienischen Künstler der Nachkriegszeit, würdigt. Burri revolutionierte die Malerei, indem er ungewöhnliche Materialien wie Teer, Eisen oder Plastik nutzte und seine Werke mit handwerklichen Verfahren wie Nähen, Kleben oder auch Verbrennen gestaltete. So verarbeitete der italienische Künstler seine Erfahrungen, die er als Feldarzt im 2. Weltkrieg und in amerikanischer Kriegsgefangenschaft gesammelt hatte. Das K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zeigt die Retrospektive vom 5. März bis zum 3. Juli 2016. www.kunstsammlung.de

Rita McBride & KUMSITZ

Seit 2003 ist Rita McBride als Professorin für Bildhauerei und seit 2013 auch als Rektorin an der Kunstakademie Düsseldorf tätig – in diesem Frühjahr richtet sie in der Kunsthalle Düsseldorf eine Überblicksschau aus. Da McBride einem interdisziplinären Ansatz folgt, sehen die Besucher vom 9. April bis zum 26. Juni nicht nur viele Werke, sondern auch zahlreiche dazugehörige Performances (www.kunsthalle-duesseldorf.de/). Das KIT zeigt in der Ausstellung „KUMSITZ“ noch bis zum 1. Mai Arbeiten deutscher und israelischer Künstler, die am Bronner Artist in Residence Programm teilgenommen haben. Die Männer und Frauen haben dafür mehrere Monate in Düsseldorf und in Tel Aviv gelebt – entstanden sind Skulpturen, Bilder und Videos, die unter dem Einfluss des Lebens in der Fremde geschaffen wurden. www.kunst-im-tunnel.de

Reiseangebote

Die DMT hält für Besucher der verschiedenen Ausstellungen attraktive Hotelpakete bereit. Das „Hotelpaket JEAN TINGUELY. Super Meta Maxi“ ist ab 89 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Neben der Übernachtung mit Frühstück im Hotel am Hofgarten, beinhaltet das Angebot ein Tagesticket für die Ausstellung sowie die DüsseldorfCard. Diese gewährt freie Fahrt in allen Bussen und Bahnen innerhalb der Stadt und bietet zahlreiche Vergünstigungen für viele weitere Freizeit- und Kultureinrichtungen. Generell steht Kulturinteressierten auch jederzeit das Reiseangebot „Düsseldorf à la Card“ zur Verfügung, das ab 49 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar ist.

Detaillierte Informationen zu den Angeboten und zur Buchung unter http://www.duesseldorf-tourismus.de/uebernachtung/hotelpakete/ oder telefonisch unter 0211-17202-854.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.duesseldorf-tourismus.de

Quelle: Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH

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