In 24 Stunden oder drei Tagen?

Auch 2015 setzt der Nördliche Schwarzwald seine "24-Stunden-Wanderserie" fort und knüpft damit an die erfolgreichen Events der letzten Jahre an. Doch die begehrten Plätze sind begrenzt und schon weit im Voraus vergriffen. "Um die eigens von Schwarzwaldguide Jürgen Rust ausgetüftelte Route auch für andere Interessierte erlebbar zu machen, ist die diesjährige Wegstrecke entsprechend zu drei Tagesetappen aufgebaut. So kann jeder - unabhängig von der Veranstaltung am kommenden Samstag - die Tour komplett oder nur etappenweise im eigenen Tempo nachgehen", erklärt René Skiba, Geschäftsführer der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald, das Konzept. Einige der Highlights unterwegs sind etwa das Hochmoor Kaltenbronn, der neue Baumwipfelpfad Schwarzwald oder die Burg Zavelstein. Die "24 Stunden Wanderung" gibt es inklusive aller Tourendaten sowie den verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten übersichtlich zusammengestellt unter www.mein-schwarzwald.de.

Start der insgesamt 70 Kilometer langen Tour ist die Hermann-Hesse Stadt Calw. Von dort aus folgen die Wanderer der Route durch die ursprüngliche Natur des Nördlichen Schwarzwaldes nach Agenbach. Dann sind es nur noch wenige Kilometer bis an die Große Enz. Zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten von der heimeligen Pension bis hin zum Vier-Sterne-Hotel laden hier etwa in Enzklösterle zum Verweilen ein, bevor es am nächsten Tag über das Hochmoor Kaltenbronn und den Wildsee zur Grünhütte geht. Diese ist bekannt für ihre schmackhaften Heidelbeerpfannkuchen und ein idealer Platz für eine kurze Rast. Danach führt der Weg weiter zum Sommerberg und dem neuen Baumwipfelpfad, dessen eindrucksvoller Aussichtsturm sich bis auf 40 Meter in die Höhe schraubt und den Blick über den Schwarzwald bis in die Schweizer Alpen freigibt. Entweder zu Fuß oder mit der Panorama-Bergbahn gelangen die Wanderer dann weiter nach Bad Wildbad und auf die letzten Kilometer der zweiten Etappe in die offiziell eingetragene Glücksgemeinde Schömberg. Nach der (Übernachtungs-)Pause verläuft der dritte Wegabschnitt auf dem Höhenrücken des Schwarzwalds. Stets begleitet vom Weitblick in die Natur und im Genuss des dortigen Heilklimas, geht es zur Burgruine Zavelstein, deren Grundstein bereits Mitte des 13. Jahrhunderts gelegt wurde. Zum Tour-Abschluss begrüßt das Wanderheim inmitten des Naturschutzgebiets "Zavelsteiner Krokusblüte" die Aktivurlauber mit einem der schönsten Biergärten Deutschlands.

Für weitere Entdeckungstouren durch den Nördlichen Schwarzwald startet am Wanderheim etwa der als Premiumwanderweg ausgezeichnete Wasser- Wald und Wiesenpfad. Auf schmalen, naturnahen Waldpfaden führt der 13 Kilometer lange Weg über Streuobstwiesen und durch romantische Täler wie dem Rötelbachtal. Auch auf verschiedenen Themen- und Lehrpfaden durch die Region wie etwa dem Hugenotten- und Waldenserpfad oder auf den Spuren von Wildkatzen, Fledermäusen & Co. gibt es Interessantes zu entdecken. Unterstützt durch modernste Technik folgen Groß und Klein bei den virtuellen Touren beispielsweise der Geschichte von Graf Eberhardt und seiner lebensrettenden Flucht. Über Felsen mit bis zu drei Metern Durchmesser klettern und springen Naturfreunde bei einer geführten Flussbettwanderung durch das Murgtal, um möglichst "trockenen Fußes" voranzukommen. Ein kleines Abenteuer erleben Mutige, wenn sie sich zu Beginn der Tour von einer 15 Meter hohen Brücke abseilen. Speziell für Familien mit Kleinkindern verläuft parallel noch der Brunnenweg entlang des Ufers.

Zusätzliche Informationen rund um das Wanderangebot in der Region gibt es bei der Tourismus GmbH Nördlicher Schwarzwald telefonisch unter +49-(0)-7051-160-603 oder unter www.mein-schwarzwald.de.

Quelle: piroth.kommunikation GmbH & Co. KG

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