Kultur, Natur und große Jubiläen: Frankens Highlights 2026 im Überblick
Im Reisejahr 2026 rückt Franken verstärkt in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. Große Kulturjubiläen, neue Naturauszeichnungen und innovative Angebote für nachhaltiges Reisen machen die Region zu einem spannenden Reiseziel für Kultur- und Genussreisende. Franken zeigt sich facettenreich, lebendig und überraschend modern: von weltberühmten Festspielen über beeindruckende Naturlandschaften bis hin zu historischen Museen und stimmungsvollen Stadtführungen.
Frankens Highlights im Überblick
- New York Times empfiehlt Bayreuth als Reiseziel
- Labyrinth aus Stein: Das Felsenlabyrinth Luisenburg wird Nationales Naturmonument
- Nächster Halt: Kultur. Mit dem ÖPNV zu Museen und Festivals
- Öffentliche Gästeführungen in Schweinfurt
- Einladung zu einer winterlichen Zeitreise: Museen entlang der Romantischen Straße
Festspiele im internationalen Fokus: Die New York Times empfiehlt Bayreuth als Reiseziel
150 Jahre Bayreuther Festspiele: Anlässlich dieses Jubiläums blickt die Welt 2026 auf die Stadt im Fichtelgebirge. Die renommierte „New York Times“ hat Bayreuth sogar in ihre Liste der „52 Places to Go“ für dieses Jahr aufgenommen und die Festspielstadt damit zu einem der weltweit spannendsten Reiseziele des Jahres gekürt. Die Redaktion hob dabei besonders die gelungene Verbindung aus weltberühmter Tradition und mutiger, zeitgenössischer Weiterentwicklung der Festspiele hervor.
Das unter dem Titel „Festival150“ stehende Jubiläumsprogramm trägt den Festspielgeist vom „Grünen Hügel“ direkt in die Stadt und macht diese zur Bühne für moderne Theateraufführungen und innovative Kunstprojekte. Eine zentrale Festmeile, Themenführungen und interaktive Formate laden das internationale Publikum ein, das musikalische Erbe Richard Wagners neu zu entdecken.
Labyrinth aus Stein: Das Felsenlabyrinth Luisenburg wird Nationales Naturmonument
Das Felsenlabyrinth der Luisenburg im Fichtelgebirge ist ab dem 1. Februar 2026 das zweite Nationale Naturmonument Bayerns. Als Europas größtes Felsenlabyrinth verbindet es urwüchsige Felsformationen mit einer jahrhundertealten Kulturlandschaft.
Es ist bereits seit dem späten 18. Jahrhundert als Landschaftsgarten gestaltet und steht exemplarisch für das Zusammenspiel von Natur, Geschichte und Kultur – nicht zuletzt durch die Luisenburg-Festspiele im ältesten Freilichttheater Deutschlands. Mit der Ausweisung werden zugleich wertvolle Fichtenblockwälder und naturnahe Waldstrukturen langfristig geschützt. Bundesweit gibt es derzeit nur acht Nationale Naturmonumente. In Bayern gab es bislang nur die Weltenburger Enge im Naturpark Altmühltal, der ebenfalls zu den fränkischen Urlaubslandschaften gehört.
Nächster Halt: Kultur. Mit dem ÖPNV zu Museen und Festivals
Kulturhöhepunkte liegen in Franken oft nur eine kurze Fahrt mit Bahn oder Bus entfernt. Die neue Broschüre „Kulturelle Entdeckungsreise – Highlights 2026“ steckt deshalb voller Tipps rund um Museen, Konzerte, Festivals und mehr. Jede der 16 fränkischen Ferienlandschaften stellt darin fünf kulturelle Höhepunkte vor. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie sich gut mit dem ÖPNV erreichen lassen.
So macht man unter anderem Halt am Glasmuseum in Lauscha. Die Stadt ist die Heimat des mundgeblasenen gläsernen Christbaumschmucks, der zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands zählt. In Thurnau besucht man den Schlosspark, der nach verheerenden Sturmschäden jahrzehntelang nicht für die Öffentlichkeit zugänglich war. Nun wurde das historische Areal mit Blumengarten, Eis- und Teehaus wiederhergestellt.
Im Steigerwald geht es bei einem runden Geburtstag hoch hinaus: Der Baumwipfelpfad bei Ebrach wird zehn Jahre alt und feiert dies mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Der ÖPNV in Franken hält zudem bei vielen Festen und Festivals, wie der Goldschlägernacht in Schwabach, den 30. Theatertagen auf der Mildenburg in Miltenberg und dem Flechtkulturfestival in Lichtenfels. Die kostenlose Broschüre ist auf der Website www.frankentourismus.de von Franken Tourismus erhältlich, wo sie auch als Blätterkatalog zur Verfügung steht.
Geschichte und große Gefühle: Öffentliche Gästeführungen in Schweinfurt
Auch im Februar 2026 laden Schweinfurts öffentliche Gästeführungen dazu ein, die Stadt aus neuen Perspektiven kennenzulernen. Am 7. Februar 2026 steht eine Tour durch die Sachs-Ausstellung auf dem Programm. In einer ehemaligen Produktionshalle erhalten die Teilnehmer Einblicke in die Erfolgsgeschichte der Familie Sachs und ihre wegweisenden Erfindungen.
Geheimnisvoll wird es am 12. Februar 2026 beim abendlichen Rundgang mit dem Nachtwächter durch Schweinfurt. Mit Laterne und Hellebarde führt er durch die Altstadt und entlang der Stadtmauer und erzählt Geschichten aus vergangenen Zeiten. Am Valentinstag, dem 14. Februar 2026, widmet sich die Führung „Berühmte Schweinfurter Liebespaare” fünf Liebesgeschichten aus rund 800 Jahren Stadtgeschichte. Die Führung wird von einem Glas Wein aus der Lage Schweinfurter Peterstirn begleitet.
Einladung zu einer winterlichen Zeitreise: Museen entlang der Romantischen Straße
Auch im Winter laden ausgewählte Museen entlang der Romantischen Straße zwischen Würzburg und Füssen, Deutschlands ältester Ferienstraße, zu kulturellen Entdeckungen ein. Spannende Beispiele hierfür finden sich auf fränkischer Seite in Bad Mergentheim und Feuchtwangen.
So erzählt beispielsweise das Deutschordensmuseum im Bad Mergentheimer Residenzschloss die Geschichte des Deutschen Ordens, der hier von 1525 bis 1809 seinen Sitz hatte. Die Ausstellung macht den Wandel von der mittelalterlichen Wasserburg zum barocken Schloss nachvollziehbar und ergänzt den Rundgang um Einblicke in Kunst, Kultur und Ordensgeschichte. Einen besonderen Höhepunkt bietet der Bad Mergentheimer Ortsteil Stuppach: In der Pfarrkirche Maria Krönung befindet sich mit der Stuppacher Madonna eines der bedeutendsten Werke christlicher Kunst. Das 1516 von Matthias Grünewald geschaffene Tafelbild beeindruckt mit leuchtenden Farben, detailreicher Symbolik und einer außergewöhnlichen Lebendigkeit der Darstellung.
In Feuchtwangen ermöglicht das Fränkische Museum einen facettenreichen Blick auf süddeutsche Volkskunst und Alltagskultur. Historische Wohnräume, ein spätgotischer Annenaltar und der harmonisch gestaltete Museumshof verbinden Kunst, Architektur und Geschichte zu einem stimmungsvollen Gesamterlebnis.
Quelle: Tourismusverband Franken e.V.
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