Mehrwert-Urlaub in Naumburg an der Saale
Mit der Gästekarte Naumburg (Saale) erleben Urlauber die Stadt und die Region mit einem echten Mehrwert: Sie erhalten über 45 Vorteile und können den ÖPNV kostenlos nutzen. Ein sagenhafter Schatz wurde gefunden, geschmiedet aus Bronze und glänzend von Sternen und Mond aus purem Gold. Er ist Jahrtausende alt. Es ist die Himmelsscheibe von Nebra, die weltweit älteste bekannte Darstellung des Kosmos. Nebra liegt in der malerischen Landschaft von Saale-Unstrut, zwischen Weinbergen, Burgen und mittelalterlichen Kirchen, und ist nur rund dreißig Minuten von Naumburg (Saale) entfernt.
Für Gäste, die in Naumburg übernachten, ist die Arche Nebra eines von vielen Ausflugszielen, die sich mit der neuen Gästekarte bequem und kostenfrei mit Bus und Bahn erreichen lassen. Mit dieser nutzen Touristen den ÖPNV, also Busse, Bahnen und die Naumburger Straßenbahn, komplett gratis. Der für die Stadt geltende Gästebeitrag von drei Euro pro Übernachtung inkludiert die Nutzung des ÖPNV im Mitteldeutschen Verkehrsverbund in den drei Tarifzonen 251, 253 und 255.
Das touristische Highlight der Saale-Unstrut-Region erhebt sich direkt in der Stadt, im Zentrum von Naumburg: Der Dom St. Peter und Paul ist ein bedeutendes UNESCO-Welterbe und gilt als eines der wichtigsten sakralen Kulturdenkmäler aus der Zeit des europäischen Hochmittelalters. Mit fast 300 Quadratmetern zählt das Domschatzgewölbe zu den größten in Deutschland. Im Westchor stehen die berühmten Stifterfiguren der Kirche, die vom Naumburger Meister um das Jahr 1249 als Sandsteinplastiken geschaffen wurden. Zu ihnen zählt Uta von Naumburg, die als Sinnbild der schönsten Frau des Mittelalters beschrieben wird. Die zwölf Naumburger Stifterfiguren zählen zu den beeindruckendsten deutschen Skulpturen des Mittelalters.
Domstadt Naumburg – Infobroschüre
Saale und Unstrut | Sachsen-Anhalt | Deutschland
Willkommen in der Domstadt Naumburg. Hier zeigt sich nicht nur das Mittelalter von seiner schönsten Seite. Die fast tausendjährige Domstadt Naumburg liegt inmitten des Burgen- und Weinlandes Saale-Unstrut, einer geschichtsträchtigen Kulturlandschaft mit über tausend Jahre alten Weinbergen, Streuobstwiesen, Flusstälern und Wäldern. In Naumburg zeugen Bauwerke der Romanik und Gotik, farbenprächtige Bürgerhäuser der Renaissance und des Barock sowie malerische Gassen vom Reichtum der Stadt durch Handel und Messen im Mittelalter. Weltbekannt wurde das Städtchen an der Saale durch den spätromanisch-frühgotischen Dom St. Peter und Paul...
In der fast 1000-jährigen Domstadt können Inhaber der Gästekarte die historische Straßenbahn von Deutschlands kleinsten Straßenbahnbetrieb selbst nutzen. Die 1892 eingeführte „Wilde Zicke“ ist noch heute als Linie 4 im öffentlichen Verkehr unterwegs – charmant und mit nostalgischen Triebwagen aus DDR-Zeiten.
Die Linie 102 fährt direkt zum Marktplatz. Die historische Altstadt von Naumburg präsentiert sich mit einem bemerkenswert gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern und zahlreichen Renaissance-Fachwerkhäusern. Der gesamte Marktplatz ist von schmucken Bürgerhäusern aus Renaissance und Barock mit runden Bogenerkern und spätgotischem Blendwerk umrahmt. Sie bilden eine sehenswerte architektonische Geschlossenheit. Am Brunnen steht der Heilige Wenzel als Schutzherr.
Gleich dahinter erhebt sich die barocke Stadtkirche St. Wenzel. Mit ihrer Hildebrandt-Orgel von 1746 ist sie eines der Wahrzeichen der Ratsstadt. Jedes Jahr kommen viele tausend Besucher, um sie zu sehen und zu hören. In Naumburg an der Saale steht die größte Bach-Orgel der Welt! Die einzige weitgehend original erhaltene Orgel von Johann Gottfried Hildebrandt wurde von Johann Sebastian Bach persönlich geprüft und abgenommen. In St. Wenzel finden das ganze Jahr über Konzerte statt. Im Rahmen des „Internationalen Orgelsommers“ bringen renommierte Künstlerinnen und Künstler, die zu den bedeutendsten Vertreterinnen und Vertretern ihres Faches gezählt werden, die historische Hildebrandt-Orgel bei großen Abendkonzerten zum Klingen.
Am Markt gibt es noch mehr zu entdecken: Das Rathaus von Naumburg mit dem Wappenportal und dem welschen Giebel ist ein beliebtes Fotomotiv. Die für die Frührenaissance typischen, halbkreisförmigen Giebel zieren auch das Schlösschen am Markt 6, in dem einst der Reformator Nikolaus von Amsdorf wohnte. Dieser wurde 1542 von Martin Luther im Naumburger Dom zum ersten evangelischen Bischof in Deutschland geweiht. Heute befindet sich in dem Gebäude die Tourist-Information von Naumburg. Von hier aus starten die öffentlichen Stadtführungen, die mit der Gästekarte ermäßigt gebucht werden können. Die Gästekarte bietet zudem eine Vielzahl freier und ermäßigter Leistungen, darunter den Zugang zum Wenzelsturm und zu vielen Museen wie dem Haus zur Hohen Lilie, dem Max-Klinger-Haus und dem Nietzsche-Haus. Auch hier ist die Region eingebunden und Nutzer der Gästekarte profitieren beim Eintritt, etwa bei einem Besuch der Arche Nebra.
In der Arche begeben sich Besucher auf eine multimediale Reise in die Bronzezeit und erleben große Geschichte, spannende Mythen und abenteuerliche Grabräubergeschichten rund um die Himmelsscheibe, deren sagenhafte Geschichte in dem aufsehenerregenden Bauwerk erzählt wird. Die Himmelsscheibe wurde von Menschen der Frühbronzezeit vor über 3700 Jahren gefertigt und um 1600 vor Christus auf dem Mittelberg bei Nebra vergraben. Heute gilt sie als einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte, das so bedeutend ist wie Stonehenge, die Pyramiden von Gizeh und die Erkenntnisse von Kopernikus.
Diesen Ausflug kann man bequem mit einem Besuch der Kaiserpfalz Memleben verbinden. Mit dem Bus ist man in wenigen Minuten dort. Memleben war im 10. Jahrhundert eine bedeutende Pfalz unter den ostfränkischen Königen Heinrich I. und dessen Sohn Otto I. Die sehenswerten Klosteranlagen erstrecken sich direkt am Ufer der Unstrut. Nur wenige Schritte entfernt liegt der Erlebnispark Memleben mit Seebären, Dinos und einem Wildwestdorf. Ein weiteres Ziel wartet im nahen Bad Bibra, einem seit 100 Jahren anerkannten Kurort mit einem blühenden Orchideenpfad. Die Nutzung der Kneipp-Anlagen ist mit der Gästekarte kostenlos. Auch bei allen Eintritten kann man mit der Naumburger Gästekarte sparen.
Vor den Toren von Naumburg liegt Weißenfels. Ein Besuch lohnt sich: Das frühbarocke Schloss Neu-Augustusburg spiegelt die Geschichte der einstigen Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Weißenfels wider und im Museum dreht sich die Welt – um Schuhe aus vielen Epochen und Ländern. Spannend und unterhaltsam zugleich. Wer hat schon von Pferdeschuhen und Eisbärstiefeln gehört …
Und in Freyburg wartet die Rotkäppchen-Erlebniswelt, ein Rundgang auf Schloss Neuenburg oder eine Kellerführung mit der Winzervereinigung. In Apolda begeistert das Kunsthaus mit Avantgarde und in Bad Sulza erwarten euch die Toskana-Therme, der Kurpark, das Gradierwerk und vieles mehr. Auch in Bad Kösen steht ein Gradierwerk. Das Heilbad lockt zudem mit der Rudelsburg, dem Kloster Schulpforta und dem Romanischen Haus, das zu den ältesten Profanbauten Deutschlands zählt. Dorthin kommt man gratis und schnell mit der Regionalbahn in nur sechs Minuten. So wird Reisen nachhaltig und Urlauber können die vielen Sehenswürdigkeiten der Saale-Unstrut-Region individuell, flexibel und ohne Parkplatzsuche ansteuern.
Für die Gäste Naumburgs vervielfältigt sich so das Reiseerlebnis. Mit Sektverkostung, Winzergenuss und Thermenbesuch, mit sagenhaften Erlebnistouren und großen, bedeutenden Sehenswürdigkeiten führt die Gästekarte die Besucher bequem und komfortabel zu allen Schätzen der tausendjährigen Domstadt und hinaus in die gesamte Region.
Mehr Infos unter: www.mehrwert-urlaub.de
Quelle: Stadtverwaltung Naumburg (Saale)
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