Mit Bahn und Rad die Höhlen und Eiszeitkunst erfahren

Mit Bahn und Rad die Höhlen und Eiszeitkunst erfahren: den Startort des Eiszeittäler-Radweg am Bahnhof in Schelklingen erreicht man bequem mit dem Zug. - Mit Bahn und Rad die Höhlen und Eiszeitkunst erfahren

Der Eiszeittäler-Radweg führt mitten durch das UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Die rund 75 Kilometer lange Strecke verbindet die Fund- und Präsentationsorte miteinander und verspricht pures Radvergnügen. Der Radweg kann in beide Richtungen befahren werden, entweder als Tagestour oder aufgeteilt in zwei Etappen.

Den Startort am Bahnhof in Schelklingen erreicht man bequem mit dem Zug. Von dort aus führt die Tour zunächst durch das landschaftlich reizvolle Achtal und an den Fundstätten Hohle Fels, Sirgenstein und Geißenklösterle vorbei nach Blaubeuren zum Urgeschichtlichen Museum. Dieses zeigt zahlreiche hochkarätige Originalfunde aus den Höhlen. Ein Besuch des sagenumwobenen Blautopfs lohnt sich zudem. Weiter geht es entlang der Blau und vorbei am Steinzeitdorf Ehrenstein in Blaustein, der nördlichsten Fundstelle der prähistorischen Pfahlbauten.

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Höhlenreich Schwäbische Alb –  Höhlen, Quellen, Eiszeitschätze

Höhlenreich Schwäbische Alb – Höhlen, Quellen, Eiszeitschätze

Schwäbische Alb | Baden-Württemberg | Deutschland

Auf der Schwäbischen Alb, dem wohl höhlenreichsten Gebiet Deutschlands, gibt es etwa 2.800 bekannte Höhlen. Der Alb-Donau-Kreis mit seinen zahlreichen Höhlen, Grotten und Felsen ist Teil des UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb. Außerdem wurden sechs Höhlen im Ach- und Lonetal zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ erklärt. In diesen Höhlen haben bereits vor 40.000 Jahren eiszeitliche Jäger mit ihren Familien gelebt und die ältesten Kunstwerke der Menschheit geschaffen. Entdecken und erleben Sie im „Höhlenreich“ die einzigartige Höhlenlandschaft der Schwäbischen Alb mit all ihren geologischen und archäologischen Highlights.

Die erste Etappe des „Eiszeittälers“ verläuft nun weiter bis nach Ulm, wo der weltberühmte „Löwenmensch“ im Museum Ulm und die schöne Altstadt auf einen Besuch warten. Von Ulm aus steuert der Eiszeittaler auf der nächsten Etappe das nördlich gelegene Lonetal an. Nach einem Anstieg mit schöner Aussicht auf die Alb schlängelt sich der Radweg entspannt durch das malerische Lonetal. Er führt zu den Fundstätten Bockstein, Hohlenstein und Vogelherd und erreicht schließlich den Bahnhof in Niederstotzingen. Von dort aus besteht Bahnanschluss nach Ulm, Blaubeuren und Schelklingen.

Tolle Sache: In Baden-Württemberg ist die Fahrradmitnahme in nahezu allen Nahverkehrszügen mit Mehrzweckabteilen kostenlos (ausgenommen montags bis freitags von 6 bis 9 Uhr sowie auf bestimmten Strecken).

Weitere Informationen zum Eiszettäler-Radweg, den GPS-Daten und Übernachtungspaketen gibt es unter www.weltkultursprung.de.

Quelle: Landratsamt Alb-Donau-Kreis c/o UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.

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