Mosel Musikfestival 2026: Die schönsten Orte der Region als Bühne

Trierer Dom - Teil des Mosel Musikfestival. - Mosel Musikfestival 2026: Die schönsten Orte der Region als Bühne

Vom 23. Juli bis zum 3. Oktober 2026 präsentiert das Mosel Musikfestival, das älteste und größte Festival seiner Art in Rheinland-Pfalz, ein genreübergreifendes Programm mit hochkarätigen Künstlern, Orchestern und Ensembles an besonderen Konzertorten.

Wenn das Mosel Musikfestival am 23. Juli 2026 in die neue Saison startet, ist das der Auftakt zu rund 50 Konzerten, mit denen das Festival den gesamten Sommer über das Moseltal erklingen lässt. Für das vielfältige Programm konnten große und namhafte Orchester, erstklassige Ensembles und Instrumentalisten gewonnen werden. Sie präsentieren ein breites musikalisches Spektrum: klassische Werke, internationaler Jazz sowie genreübergreifende Stile, die den Einfluss verschiedener Kulturen verschmelzen und Musik neu interpretieren. Charakteristisch für das Mosel Musikfestival bleiben die außergewöhnlichen Spielstätten und Konzertorte – vom Dom bis zur Pfarrkirche, von Schlössern und Welterbestätten bis zu Spitzen-Weingütern der Region und einmaligen Kulissen für Open-Airs an den Sommerabenden.

So wird am Eröffnungswochenende die irische Ausnahmestimme Wallis Bird gemeinsam mit „Spark – die klassische Band“ in den Moselauen von Bernkastel-Kues zu erleben sein. Die sechs Musiker blicken mit ihrem Programm „Visions of Venus“ auf das reiche, farbenfrohe Klanguniversum, das von visionären Frauen vom Mittelalter bis heute geschaffen wurde. Sie bieten aufregende und fantasievolle Neuinterpretationen, die sie mit Hingabe, Leidenschaft und einer individuellen Note darbieten. (Konzerttermin: Sonntag, der 26. Juli um 20 Uhr)

Das A-cappella-Projekt „Kat Frankie BODIES“ begeistert das Publikum seit dem abendfüllenden Debüt im Jahr 2020. Das heute achtköpfige Vokalensemble zeigt die gesamte Klaviatur menschlicher Emotionen: kraftvoll, dann wieder zärtlich und nachdenklich oder leidenschaftlich und verspielt. Die Kompositionen von Kat Frankie spannen einen großen Bogen, den die Sängerinnen und Sänger in absoluter Harmonie erklingen lassen. Sie haben ihr Projekt jetzt noch einmal weiterentwickelt und laden das Festival-Publikum am Sonntag, dem 9. August, zu einem Open-Air-Konzert im Innenhof des Kurfürstlichen Palais in Trier ein. Beginn ist um 20 Uhr.

Zudem schärft das Mosel Musikfestival sein klassisches Profil weiter und setzt mit namhaften Klangkörpern und künstlerischer Exzellenz Highlights im Programm: Das „Kammerorchester Basel“ hat gemeinsam mit dem gefeierten Mandolinenvirtuosen Avi Avital ein Programm unter dem Titel „Esprit Français“ kreiert. Es wird am Freitag, dem 24. Juli 2026 um 19 Uhr in der ehemaligen Abteikirche St. Maximin in Trier aufgeführt. Zum internationalen Renommee der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz hat Christoph Eschenbach, der zu Beginn der 1980er Jahre Chefdirigent war, in hohem Maße beigetragen. Beim diesjährigen Mosel Musikfestival wird er wieder am Pult des größten und führenden Sinfonieorchesters des Landes stehen, und zwar bei der Aufführung von Anton Bruckners 2. Sinfonie c-Moll am Freitag, dem 2. Oktober 2026 um 19 Uhr, ebenfalls in St. Maximin in Trier. Tags darauf, am Nationalfeiertag, laden das Philharmonische Orchester der Stadt Trier zusammen mit namhaften Solisten, dem Trierer Domchor und dem Kathedraljugendchor Trier in die Domkirche St. Peter. Vor dieser eindrucksvollen Kulisse führen sie das Requiem von Giuseppe Verdi auf. (Konzerttermin: Samstag, der 3. Oktober um 17 Uhr im Trierer Dom).

Ebenfalls in Deutschlands ältester Bischofskirche gibt der hochdekorierte „Westminster Cathedral Choir” ein A-cappella-Konzert im Rahmen der Festival-Reihe „Nachts im Dom”. Am Freitag, dem 18. September 2026, erklingen Werke von de Vivanco, Andrea und Giovanni Gabrieli, Thomas Tallis, Herbert Howells, Charles Wood, Francis Poulenc und Magnus Williamson. Das Konzert beginnt um 21 Uhr.

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Mosel-Saar

Zugleich wird sich das Mosel Musikfestival in diesem Jahr in der Region weiter verankern und einen stärkeren Schulterschluss mit Kultureinrichtungen, Kirchenmusiken und Institutionen schaffen. So wird im Rahmen der Trierer Veranstaltungsreihe „Jazz im Brunnenhof” erneut der „JTI Trier Jazz Award” verliehen. Preisträger in diesem Jahr ist Andreas Schaerer. Der Stimmkünstler, Sänger und Komponist aus der Schweiz und seine Band „A Novelo of Anomaly“ feiern den von einer unabhängigen Fachjury vergebenen Preis mit einer Dotierung von 7.500 Euro, den renommiertesten Jazzpreis Deutschlands, mit einem Konzert am Donnerstag, dem 3. September 2026, um 20 Uhr in der Open-Air-Location direkt an der Trierer Porta Nigra.

In dieser Sommersaison präsentiert das Mosel Musikfestival bei „Jazz im Brunnenhof“ ein weiteres Konzert: „The Jakob Manz Project“, die Band um den gefeierten jungen Saxophonisten Jakob Manz, ist mit ihrem mitreißenden Sound auf dem Sprung in der deutschen Jazz-Szene. Ihre Musik ist stark von Jazzrock und Funk inspiriert und mit Einflüssen aus Soul, Pop, Weltmusik und Hip-Hop angereichert. Zu erleben ist die Band am 27. August 2026 um 20 Uhr.

In Kooperation mit der „Kulturkarawane Trier“ geht das „Urban Piano“ auf eine Reise entlang der Mosel (Termine: 6. Juni: Bernkastel-Kues, Marktplatz; 13. Juni: Cochem, Endertplatz; 18. Juni: Saarburg, Fruchtmarkt; 19. Juni: Wittlich, Platz an der Lieser). Darüber hinaus steht ein immersives Musik- und Raumerlebnis mit dem Kollektiv „ReCreate“ auf dem Programm der Kulturmacher. Es wird am Mittwoch, dem 16. September um 20 Uhr im „Campus Gestaltung“ der Hochschule Trier inszeniert.

Im Wittlicher „Eventum“ treten am 6. August um 19 Uhr das regionale Kulturprojekt „ZusammenSpiel“ und das Berliner „Stegreif“-Orchester gemeinsam auf. Bei diesem Mitmach- und Erlebniskonzert bietet das Festival erstmals ein „Pay what you want“-Modell an, bei dem die Besucher:innen selbst über ihre Kartenpreise entscheiden. „Dieses Konzept soll allen den Konzertbesuch ermöglichen”, so die Intendanten Klaus Gasteiger und Dr. David Maier. „Jeder Beitrag ist eine wertvolle Anerkennung der Kunst und hilft, Musik und Festival für alle zugänglich zu machen.” Wer darüber hinaus mehr geben möchte, setzt ein zusätzliches Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Dass auch das Konzert des „LandesJugendOrchesters Rheinland-Pfalz“ am 8. August in der Stadthalle Bitburg nach diesem Prinzip in den Vorverkauf geht, verfolgt eine zweite Intention: Das Mosel Musikfestival ermöglicht Teilhabe und gibt zugleich dem musikalischen Nachwuchs eine herausragende Plattform. Die 100 Musiker des renommierten Jugendorchesters widmen sich unter der Leitung von Michael Hofstetter in diesem Sommer Werken von Jacques Offenbach. Als Solist wird der katalanische Cellist Roger Moréllo Ros zu erleben sein.

Die Festival-„Weinklänge” in den Gärten und Höfen renommierter Weingüter an Mosel, Saar und Ruwer sind auch in der Saison 2026 ein fester Bestandteil des Programms. In diesem Jahr treten bei den Genuss-Veranstaltungen auf: Omer Klein & Aris Quartett (29. Juli, Weingut Van Volxem, Wiltingen), Salaputia Brass Quintett (2. August, Weingut Reverchon, Konz), Daniel Stelter & Friends (13. August, Weingut Villa Huesgen, Traben-Trarbach; 14. August, Hotel und Weingut Weis, Mertesdorf), der Cellist Arne Zeller (26. August, Weingut Markus Molitor, Zeltingen-Rachtig) und Uwaga! (2. September, Weingut Maximin Grünhaus, Mertesdorf), das Saxophonquartett „Clair-Obscur“ (5. September, Weingut Cantzheim, Kanzem), das Ensemble „Kammerata Luxembourg“ (8. September, Hotel Schloss Lieser, Lieser) sowie die Live-Sandkunst-Performance „Grains of … Sound“ (13. September, 17 Uhr, Hotel Deinhard’s, Bernkastel-Kues). Alle anderen „Weinklänge” beginnen um 19 Uhr.

Service: Tickets zu allen Konzerten sind über das Festivalbüro (Telefon: 06531-5000-95), per E-Mail an karten@moselmusikfestival.de, online über die Website www.moselmusikfestival.de sowie persönlich in den 500 Vorverkaufsstellen von Ticket Regional erhältlich. Telefonisch sind Tickets unter 0651-9790777 sowie zum Ortstarif aus Luxemburg unter 20301011 verfügbar.

Über das Mosel Musikfestival 2026

Vom 23. Juli bis zum 3. Oktober 2026 lädt das Mosel Musikfestival das Publikum erneut ein, die Region zwischen Luxemburg und Koblenz neu zu entdecken. Seit mehr als vier Jahrzehnten präsentiert das größte Musikfestival seiner Art in Rheinland-Pfalz im Sommer ein vielfältiges und hochkarätiges Programm mit renommierten Orchestern und Ensembles von Weltrang sowie eine erstklassige Auswahl internationaler Künstler:innen aus den Bereichen Klassik, Jazz, Folk und Weltmusik.

Charakteristisch für das Mosel Musikfestival sind zugleich die außergewöhnlichen Spielstätten entlang der Mosel, die kunstvoll illuminiert die Musik einrahmen. Konzertsäle, Weingüter, Burgen, Marktplätze und Kirchen werden zur Festival-Kulisse in einer der faszinierendsten Kulturlandschaften Europas. Auch die römischen und mittelalterlichen Bauwerke in Deutschlands ältester Stadt dürfen hier nicht fehlen. Denn 2026 feiert Trier 40 Jahre UNESCO-Welterbe – und das Mosel Musikfestival wird das Jubiläum mitklingen lassen.

Das Mosel Musikfestival wird vom Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Kultursommer Rheinland-Pfalz e. V. gefördert. Hauptsponsoren sind JTI Germany, die Sparkasse Mittelmosel – Eifel Mosel Hunsrück und die Sparkasse Trier. Als Premiumsponsoren engagieren sich die Bitburger Braugruppe, die Wohnungsbau und Treuhand AG (gbt), Lotto Rheinland-Pfalz und Westenergie.

Weitere Informationen finden Sie auf www.moselmusikfestival.de.

Quelle: Mosel Musikfestival gGmbH c/o Mosellandtouristik GmbH

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