Ostseebad Binz frischt die Sommerfrische auf

Alles neu macht der Mai, auch die „Zeitreise in die Binzer Sommerfrische“. Im siebten Jahr wird das erste Mai-Wochenende im Stil der Belle Époque mit zahlreichen Neuerungen und Attraktionen aufgehübscht. Neu dabei: Fräulein Agnes lädt zu stilvollen Besichtigungen im Jagdschloß Granitz. Der Geist des Fürstlichen Revierförsters Constantin Hahnel (1865-1935) führt über den Baumwipfelpfad und rezitiert schwärmerische Verse über die Natur Rügens. Und in Binz können Besucher Leckereien in den Korb packen und bei einem musikalischen Picknick die „historische Gesellschaft“ treffen – ganz im Stil vergangener Seebadtraditionen.

Wer vor über 100 Jahren Urlaub in Binz machte, fuhr in die Sommerfrische. Man flanierte über die Strandpromenade, erfrischte sich in geringelten Badetrikots in der Ostsee, traf sich zu einer Partie Tennis oder dem Konzert im Kurpark, nahm danach einen Cocktail und ließ den Abend bei einem Stummfilm mit Klavierbegleitung ausklingen. Eine Wonne war das! Die „historische Gesellschaft“ lässt diese Zeit wieder aufleben. Vom 1. bis zum 3. Mai schlüpfen mehr als 100 Binzer Bürger in stilechte Kostüme und verwandeln den Ort. Sie sind überall, begleiten die Gäste auf Ausflüge, sitzen im Café am Nebentisch, suchen den Kontakt und erzählen allen, die es wissen wollen, dass selbst der Kaiser sich im Sommer an der Ostsee erholte.

Auf keinen Fall wird die „historische Gesellschaft“ am 1. Mai das traditionelle Anbaden verpassen. Um 14.30 Uhr werfen sich mutige Schwimmer in geringelten Trikots in die Wellen. Wenig später werden in der Villa Salve die ersten Cocktails gereicht. Dabei lässt es sich herrlich spekulieren, welche Buster-Keaton-Kurzfilme wohl am Abend im „Lichtspielhaus“ (Haus des Gastes) zu sehen sein werden. Natürlich mit musikalischer Begleitung am Klavier.

Das musikalische Picknick am 2. Mai sollte sich kein Binz-Besucher entgehen lassen. Von 14 bis 16 Uhr trifft sich die „historische Gesellschaft“ zur heiteren Zerstreuung mit Spielen wie Schach, Boule und Rommé im Kurpark. Bunte Decken liegen auf dem Rasen, zu den Klängen der Hofkapelle darf gepicknickt werden. Besucher sind herzlich willkommen. Wer mag, darf sich mit einem eigenen Korb, einer Decke oder sogar einem kleinen Tisch der „historischen Gesellschaft“ anschließen.

Gleich zwei Mal lädt „Fräulein Agnes“ vormittags zu einer Besichtigung des Jagdschloß Granitz. Museumspädagogin Agnes Heine führt im Kostüm durch den Jagdsitz der Fürsten zu Putbus und erzählt dabei Geschichten aus dem Leben der adeligen Familie. Ein Highlight wird der Mondschein-Ausflug zu dem romantisch im Wald gelegenen Schloss am Abend des 2. Mai. Die Schmalspurbahn „Rasender Roland“ startet vom Kleinbahnhof aus zum Jagdschloß, wo Fräulein Agnes die Gäste begrüßt und ihnen den Weg zum Turm weist. Von dort oben bietet sich ein herrlicher Blick über die Insel und die Ostsee.

Der 3. Mai beginnt sportlich mit einem Tennisturnier, natürlich in historischen Kostümen. Zur gleichen Zeit führt der Geist des Fürstlichen Revierförsters Constantin Hahnel (1865-1935) Besucher über den Baumwipfelpfad des Naturerbe Zentrums in Prora und erklärt ihnen – angereichert mit schwärmerischen Versen über Rügens Landschaft - die Besonderheiten der Inselnatur. Im Café Torteneck klingt das Wochenende am Nachmittag vergnüglich aus – bei Tanztee und Sahnetorte. Es unterhält das Herren-Duo L.A. mit Musik der 20er und 30er Jahre und gibt den Gästen auf dem Heimweg den kleinen, grünen Kaktus als Ohrwurm mit.

Das komplette Programm finden Sie hier: www.binzer-sommerfrische.de

Quelle: Gabriele Richter PR

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