Reise in das Land der Inka
Er hat die Sahara durchquert und zusammen mit Einheimischen sechs Tage in einer Höhle im Urwald gelebt. Den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker hat er auf allen 40 Staatsbesuchen fotografisch begleitet. Helmut R. Schulze zählt zu den namhaften deutschen Fotografen. Auf seinen zahlreichen Reisen in verschiedenste Regionen hat er Land und Leute fotografiert und so die Atmosphäre dieser Länder festgehalten. Begleitend zur Ausstellung "Inka – Gold. Macht. Gott." zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte Foto-Arbeiten, die Helmut R. Schulze auf seinen Reisen in Peru, Chile oder Bolivien aufgenommen hat. Im ehemaligen Land der Inka macht sich Helmut R. Schulze auf die Suche nach Spuren dieser untergegangenen Kultur.
Die Bilder der Ausstellung "Inka-Land – Reisefotografien von Helmut R. Schulze" zeigen die verschiedenen Landschaften von Bergen und Meer oder die berühmten "Scharrbilder" der Nazca. Sie zeigen das dörfliche und großstädtische Leben, Feierlichkeiten und Alltag. Beeindruckt hat Helmut R. Schulze vor allem das spezifische Licht in der Region, das die Eigenart und Konturen der Landschaft ganz besonders klar und plastisch hervortreten lässt. Vor allem aber sind seine Fotografien eine Begegnung mit den Menschen – den Nachfahren von Moche, Chimú und Inka. Insgesamt sind 15 großformatige Fotografien in der Möllerhalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zu sehen.
Helmut R. Schulzes Fotografien zur politischen Zeitgeschichte und seine Reisefotografien wurden unter anderem im Deutschen Historischen Museum in Berlin, in der ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York, in der Kunsthalle Mannheim oder der Begegnungsstätte Deutsche Einheit in Halle gezeigt. Seine weltweiten Reportagen und Aufnahmen aus allen Kontinenten über Politik, Land und Leute erschienen unter anderem in "Der Spiegel", Focus, Welt am Sonntag, Zeitmagazin, FAZ Magazin, Bunte oder Gala. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigte 2014 die Ausstellung "25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung" mit den 40 Schlüsselfotografien Helmut R. Schulzes zur deutschen Wiedervereinigung und 2014/2015 die Ausstellung "Ägypten – Eine faszinierende Zeitreise" mit Reisefotografien von Helmut R. Schulze.
Die Ausstellung "Inka – Gold. Macht. Gott." (noch bis 8. April 2018) in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte zeigt herausragende Exponate zur Kultur der Inka und ihrer Vorgänger-Kulturen, die in dieser Form und Zusammensetzung zum ersten Mal zu erleben sind. Ein wichtiges Thema ist die spanische Eroberung Südamerikas durch Francisco Pizarro. 220 Exponate zeigen die Faszination der alten peruanischen Hochkulturen und ihr Aufeinandertreffen mit der europäischen Kultur des 16. Jahrhunderts. Der Kern-Bestand der Exponate stammt aus dem Larco Museum Peru, das die größte Sammlung altperuanischer Kunst weltweit besitzt. Einzigartige Exponate aus bedeutenden europäischen Museen vervollständigen die Ausstellung.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.voelklinger-huette.org
Quelle: Weltkulturerbe Völklinger Hütte - Europäisches Zentrum für Kunst und Industriekultur
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