Residenzstadt Eichstätt - ein Ensemble aus italienischem Flair und barocken Prachtbauten
Prachtvolle Klöster, reich geschmückte Kirchen und außergewöhnliche Kulturschätze: Mitten im Zentrum des Naturparks Altmühltal liegt die barocke Residenzstadt Eichstätt. Durch ihre kunstvoll gestalteten Plätze und kleinen Gassen bringt sie italienisches Flair in die Urlaubsregion. Wahrzeichen der Stadt ist die hoch auf einem Berg liegende Willibaldsburg mit ihrem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Jura-Museum.
Überall in Eichstätt begegnen Besucher Kirchen und Klöster – kein Wunder, denn nach der Missionierung durch den Heiligen Willibald entwickelte sich Eichstätt zu einer Keimzelle des christlichen Glaubens. Noch heute dominiert der Dom mit seinen mächtigen Glockentürmen die Stadt und auch die barocke Klosterkirche Sankt Walburg lohnt einen Besuch. Von der Rolle der Heiligen Willibald und Walburga und der Geschichte der Bischofsstadt erzählen der geführte Spaziergang „Wie im Himmel, so auf Erden“ und das Domschatz- und Diözesanmuseum, das zugleich eine beeindruckende Sammlung sakraler Kunst zeigt.
Im Dreißigjährigen Krieg traf Eichstätt ein schwerer Schicksalsschlag, als die Schweden die Stadt brandschatzten. Diesem Unglück verdankt Eichstätt jedoch sein barockes Flair: Italienische Baumeister wie Maurizio Pedetti widmeten sich dem Wiederaufbau und schufen prachtvolle Bauten wie das Ensemble des Residenzplatzes. In diese Blütezeit Eichstätts wie auch in die anderen Epochen der Stadtgeschichte entführen zahlreiche Stadtführungen der Touristinformation Eichstätt.
Eines der Prunkstücke der Eichstätter Barockzeit erwartet Besucher auf der Willibaldsburg über der Stadt: Der romantische Bastionsgarten „Hor tus Eystettensis“ entstand aus der Sammelleidenschaft eines Fürstbischofs. Die Willibaldsburg beherbergt neben dem Museum für Ur- und Frühgeschichte auch das Jura-Museum mit seinen bekannten Versteinerungen wie dem Archaeopteryx. In ausgewiesenen Steinbrüchen geht es auf die Jagd nach dem Urzeitschatz – vielleicht lacht das Glück ja in Form eines Ammoniten oder einer versteinerten Pflanze.
Der Stein steht auch im Figurenfeld im Hessental zwischen Eichstätt und Landershofen im Mittelpunkt: Zwischen hügeligen Trockenrasenhängen bilden 78 überlebensgroße, teils bizarr verrenkte Plastiken ein Mahnmal gegen Krieg und Gewalt.
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Quelle: Touristinformation Eichstätt
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