SKI JUWEL Alpbachtal Wildschönau

Mit dem Zusammenschluss der beiden Skigebiete starten das Alpbachtal und die Wildschönau in eine gemeinsame Zukunft. Bereits im Dezember 2012 soll das neue Skigebiet unter dem Namen „Ski Juwel“ glänzen.

Elf Jahre lang haben die beiden Regionen für den Verbindungslift, der von Inneralpbach auf den Schatzberg führen wird, gekämpft. Mit Erfolg, wie sich heute herausstellt. Die letzten Gutachten wurden positiv bescheinigt und die Bauverhandlung ist abgeschlossen. Im Juni fällt der Startschuss für den Bau der neuen Achtergondel, die bereits in der Wintersaison 2012/13 in Betrieb genommen wird. Für die Bergbahnbetreiber eine große Chance, denn beide Regionen haben in den letzten Jahren kontinuierlich Skigäste verloren und mussten Marktanteile an die größeren Mitbewerber abgeben. Das sei laut Ludwig Schäffer von den Wildschönauer Bergbahnen sowohl auf die umliegenden Konkurrenzskigebiete, als auch die fehlenden Pistenkilometer beider Gebiete zurückzuführen.

„Nur durch die Zusammenlegung haben wir eine Chance zu überleben“, stimmt auch Bergbahnchef Peter Hausberger vom Alpbachtal mit ein, denn „sowohl die Wildschönau als auch das Alpbachtal müssen auch in Zukunft ein modernes, zeitgemäßes und nachhaltiges Ski- und Naturerlebnis bieten können“. Unter dem Namen „Ski Juwel“ wächst das neue Skigebiet auf 145 Pistenkilometer mit insgesamt 47 Liftanlagen an. Durch die so gewonnene Größe reiht sich das Skijuwel unter die Top-Ten von insgesamt 78 Tiroler Skigebieten ein.

„Für den Urlaubsgast sind die Pistenkilometer maßgeblich“, weiß Hausberger aus Erfahrung, denn „selbst blutige Anfänger, die unsere 55 Pistenkilometer niemals nützen könnten, buchen ihren Urlaub dann doch in einem größeren Gebiet“. Die Verbindungsbahn wird direkt neben der Talstation der „Pöglbahn“ in Inneralpbach errichtet. Von dort aus führt die neue Umlaufgondelbahn bis unter die „Pechalm“, wo die Mittelstation errichtet wird, bis zur Bergstation direkt auf den Schatzberg. Mit dem Bau einer zwei Kilometer langen Verbindungsskipiste, die vom Schatzberg aus zur Mittelstation führen wird, erweitert sich das Angebot für Skifahrer. Die wirtschaftliche Komponente für die Region ist nicht außer Acht zu lassen. Man rechnet mit 10 neuen Arbeitsplätzen, die durch den Zusammenschluss geschaffen werden.

Die Freude ist auch bei den Touristikern beider Regionen groß. „Investitionen ziehen weitere Investitionen nach sich“, sagt TVB-Obmann Michael Unger von der Wildschönau. Damit sind Hotelprojekte und Unternehmens-Investitionen gemeint, die erst durch den Zusammenschluss spruchreif werden. Auch auf der anderen Talseite sind die Erwartungen groß: „Wir erhoffen uns langfristig Steigerungen der Nächtigungszahlen“, sagt TVB-Obmann Adolf Mauracher vom Alpbachtal Seenland.

Die Verbindung kostet beide Bergbahngesellschaften 13,5 Millionen Euro. Davon bringen die Alpbacher und Wildschönauer Bergbahnen jeweils 3,4 Millionen Euro an Eigenmittel ein. Der Rest wird mit einer Laufzeit von 15 Jahren aus Fremdmittel finanziert. Die Preise für die Skipässe werden um ca. 10 Prozent angehoben und damit vergleichbar großen Tiroler Skigebieten angepasst.

„Wir liegen dann immer noch weit unter den Liftpreisen umliegender Skigebiete“, so Bergbahnchef Ludwig Schäffer. Die Bahn wird nur im Winter in Betrieb gehen, im Sommer ruht der Lift. Obwohl man von einem höheren Verkehrsaufkommen ausgeht, soll „das Alpbachtal nicht zur Stauzone werden, wie beispielsweise die umliegenden Großskiregionen“, prognostiziert Peter Hausberger. Für das erhöhte Verkehrsaufkommen habe man im Rahmen eines Verkehrskonzeptes sogenannte Optionsflächen für zusätzliche Parkplätze vorgesehen.

Quelle: Alpbachtal Seenland Tourismus

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