Slow Trails - Schritt für Schritt näher auf uns zu

Slow Trail Bleistätter Moor - Slow Trails - Schritt für Schritt näher auf uns zu

Die Kärntner Seenlandschaften sind beeindruckend stimmungsvoll und ein verführerisches Zwischenspiel von Urlaubs-, Natur- und Kulturräumen. Fast könnte man von „SEElen-Landschaften“ sprechen, so individuell, wie wir, sind die Perspektiven, die man auf den Slow Trails gewinnt.

Drei Wünsche: (Was wünschen wir uns für unseren Urlaub/Freizeit/Alleinzeit?)

  • Ich wünschte mir, ich wäre an einem Ort … vergangener Zeiten, historisch und kulturell bedeutungsvoll.
  • Ich wünschte mir, ich könnte meine Hand auf Mauern legen, die den Jahrhunderten trotzten und ihre Geschichte spüren.
  • Ich wünschte mir, meinen Blick im Wasser verlieren zu können und der Natur so nahe zu sein, meine Gedanken einfach streifen zu lassen.

Was auch immer Sie sich wünschen – die Slow Trails der Kärntner Seenlandschaften lassen Sie finden: Der Slow Trail „Bleistätter Moor“, in Verbindung mit dem historischen Stift Ossiach und dem kulturell bedeutungsvollen Steinhaus von Günther Domenig auf einer Route, verbindet Ihre Sehnsucht nach Natur, Kultur und eindrucksvollen Bildern.

Wegbeschreibung Slow Trail Bleistätter Moor

Mit dem ersten Schritt durch den Torbogen zu Beginn der Slow Trails streift man ab, was der Kopf auf dieser wunderbaren, leichten Wanderung an Ballast nicht mitnehmen möchte. Beginnen kann das Erlebnis aber schon früher. Je nach Entdeckerlust kann der Ausgangspunkt für diesen Slow Trail variiert werden. Natur- und KulturliebhaberInnen wählen das geschichtsträchtige Stift Ossiach als Auftakt und lassen seinen historischen Charme auf sich wirken. Über die Sommermonate (Mitte Mai bis Mitte Oktober) macht es die direkte Schiffsverbindung zwischen Ossiach und dem Steinhaus in Steindorf möglich, diesen Slow Trail in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Über den smaragdgrünen Ossiacher See erreicht man direkt das Steinhaus, das architektonische Meisterwerk von Günther Domenig. Etappenziel oder auch Ausgangspunkt des Slow Trails Bleistätter Moor. Wie nah sich Natur und Kultur, Historisches und Neuzeit begegnen, ist hier spürbar.

Ossiacher See

Der Route folgend, mit beeindruckenden Bildern im Kopf, liegt das Bleistätter Moor schon vor uns. Mit dem ebenen Weg vor Augen öffnet sich der Blick, wir atmen tief durch und schaffen Luft und Energie für Neues. Neue Eindrücke bekommen Raum, denn die Strecke von ca. 7 km lädt dazu ein, der Natur, dem Leben im Moor und dem Wasser ganz nah zu sein. Nach den ersten Metern ist spürbar, wie gut das tut, wenn sich in uns dieses Loslassen genussvoll ausbreitet. Über uns spannt sich der Himmel, unter uns finden wir stets gute Trittsicherheit und direkt daneben fängt das Wasser unseren Blick. Die Moorlandschaft bietet Weitblick, Horizont, je nach Perspektive als Kontrast die Ossiacher Tauern und die Gerlitzen Alpe. Unser Auge fängt die weitläufigen, mit Gräsern gespickten Uferzonen, die im Hintergrund liegenden, bewaldeten Hänge und wahlweise den smaragdgrünen Ossiacher See oder die Moorlandschaft ein.

Wasser und die atemberaubenden Badeseen werden auf den Slow Trails unsere beständigen Wegbegleiter sein.

Wer die Nähe sucht, die Spannung im Kleinen, findet das Leben, das sich nahe am Ufer tummelt. Das Moor überrascht mit einer vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt, teils dichter, unwirklicher Vegetation, die es in dieser Art nur hier zu entdecken gibt.

Eine Slow-Trail-Wanderung durch das Bleistätter Moor hat ihre ganz besonderen Augenblicke. Das Tempo und die Entschleunigung bestimmt jeder selbst, auch die Intensität, mit der man diese kraftvolle Umgebung auf sich wirken lässt. Genießen wir einfach den Luxus, in uns hineinzuspüren, Kraft zu tanken und wirken zu lassen. Diese großzügigen Momente schenkt uns das Bleistätter Moor.

Besondere Kraftpunkte auf dem Slow Trail sind die Sitzobjekte und bootsähnlichen Plattformen, die uns ganz neue Perspektiven auf Landschaft und Umfeld öffnen.

Ein Tipp: Die Augen schließen und die Weite akustisch einfangen hat seinen Reiz. Das Bleistätter Moor bietet auch eine hörbare, natürliche Tonspur. Ein kurzweiliges Hörspiel liefern dabei die Enten, die schnatterfreudig die Ufer abgrasen. Auch Störche, Reiher, Möwen als mediterrane Vorboten und zahlreiche weitere Tierarten schätzen diesen geschützten, wertvollen Lebensraum. Überraschend auf diesem Weg ist der Wechsel der Perspektiven. Die geschickt angelegte und fortlaufend beschilderte Route spielt mit unterschiedlichen Blickrichtungen. Die Aussicht definiert sich immer neu und nach rund zwei Stunden Wegzeit (je nach Tempo) hat man einen Schatz an Eindrücken gesammelt.

Und dann erreichen wir immer wieder diese Stationen, die Kraftpunkte. Dann stehen wir einfach genießend da. Ganz vorne auf z. B. der Bootsplattform, mit Blick auf das Bleistätter Moor. Dieser Blick macht das „Slow-Trail-Bilderbuch“ in uns perfekt.

TIPP: Und wer in dieses stimmungsvolle Bild eintauchen möchte, sollte die Gelegenheit nutzen und sich einen Sprung in den Badesee, der je nach Jahreszeit bis zu 27 Grad warm wird, gönnen

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.region-villach.at

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