Sommer 2022 in Osttirol: Ganzheitliche Verantwortung

Gschlösstal in Osttirol - Sommer 2022 in Osttirol: Ganzheitliche Verantwortung

Von Natur aus nachhaltig

Die Osttiroler*innen wissen, dass sie nicht nur Tourismusregion, sondern Lebensraum sind. Dass man die Natur besser nicht schnell verbraucht, sondern für nachfolgende Generationen erhält. Massentourismus? Gab es in Osttirol noch nie und wird es auch in Zukunft nicht geben. Osttirol ist ursprünglich und authentisch geblieben. Die unberührte Natur z. B. im Nationalpark Hohe Tauern geht mit der ehrlichen Osttiroler Herzlichkeit eine Liebesheirat, keine Zwangsehe ein. Das merken Urlauber*innen ganz schnell.

Soziale Nachhaltigkeit à la Osttirol: Freizeitwert und Erholungsraum für alle

Das Credo der Osttiroler*innen: Qualität geht vor Quantität. In Osttirol definiert sich Tourismus durch ein angenehmes Miteinander zwischen Einheimischen und Besucher*innen. Die Osttiroler*innen nehmen es mit dem „Generationenvertrag” sehr ernst, sie wollen die Natur so bewahren, wie sie ist. Ein Beispiel: das gescheiterte Staudamm-Projekt TiWAG im Dorfertal. Damit die jungen Osttiroler*innen den Wert ihrer Heimat kennen- und schätzen lernen, gibt es viele Projekte. Eines von vielen ist die „Nationalpark Schule“: Ranger*innen gehen vor Ort in die Schulen, um bei den einheimischen Kids das Bewusstsein für den Nationalpark zu stärken.

„Overtourism“ ist in Osttirol ein Fremdwort. Und das bleibt auch so. Statt internationaler Hotelketten findet man hier viele Familienbetriebe. In den kleinen, ursprünglichen Osttiroler Bergdörfern ist das Verhältnis zwischen Gästebetten und Einwohnerzahl ausgewogen. Die Folge? Als Urlauber ist man ein willkommener Gast, mit dem sich die Einheimischen gleichberechtigt den natürlichen Erholungsraum und den Freizeitwert der Region teilen. Beide bilden also ein fruchtbares Solidarsystem auf Zeit. Beispiel Wassermythos Ochsenlacke: Dieser Erlebnisraum steht gleichermaßen Gästen wie auch den Osttiroler*innen offen. Und Apropos Einheimische: Ob in Hotels, bei Bergbahnen oder in der Vermietung generell – in Osttirol arbeiten viele Einheimische im Tourismus, die Arbeitsplätze liegen oft direkt vor der Haustür. Besonders stolz sind die Osttiroler*innen auf ihre einzigartige Kultur: Viele Menschen hier leben ihre bewährten Traditionen, pflegen gesunde Lebensweisen – vom Brotbacken bis hin zum Kräuterwissen – und erhalten das Wissen von früher. Wann schlägt man Holz? Die Osttiroler Bauern- und Mondkalender wissen es.

Zedlacher Paradies im National-Park Hohe Tauern in Tirol

Ökonomische Nachhaltigkeit à la Osttirol: natürlich regional und saisonal

Der ökonomisch nachhaltige Weg, der den Sommertourismus prägt, ist in Osttirol von Natur aus anders. Der achtsame Umgang mit der Ressource Naturraum wurde jeder und jedem Osttiroler*in in die Wiege gelegt. Die Osttiroler*innen hegen und pflegen ihre Landschaft, bewirtschaften Almen und achten sehr auf das Tierwohl. Übrigens: Osttirol ist der schafreichste Bezirk Österreichs. Aber wo Tourismus stattfindet, braucht es auch Arbeitskräfte. Es gibt viele kleine Pensionen im Nebenerwerb. So bleibt die Wertschöpfung in der Region.

Über Lebensmittel nimmt man die Energie einer Region auf. In diesem Fall die einer entschleunigten Region.Typisch Osttirol: Es gibt sehr viele Direktvermarkter*innen – sogar einen Online Shop. Auch vermarkten viele Bäuerinnen und Bauern ihre wertvollen Hof-Produkte im Nebenerwerb. In puncto Kulinarik legen die Osttiroler*innen sehr viel Wert auf Regionalität und Saisonalität. Eines von vielen Beispielen: Der Gasthof Marinelli in Dölsach kauft direkt beim Bauern, bietet Spargel nur in der Spargelzeit und ausschließlich angebaut in Osttirol an. www.osttirol-kostbar.at (Onlineshop)

Ganz natürlich: Urlaub auf dem Bauernhof. Diese Art des Urlaubs bietet Einblicke ins Leben am Bauernhof, Kinder (und Eltern) lernen Natur und Kultur kennen. Man ist als Gast mittendrin, im ländlichen Leben.

Und noch ein Beispiel für ökonomische Nachhaltigkeit: Der Nationalpark Hohe Tauern ist eines der besten Wander-, Hochtouren- und E-Bike-Reviere der gesamten Alpen – und Arbeitsplatz z. B. für Kalser Bergführer*innen und für Ranger*innen. Letztere betreiben unmittelbaren Umweltschutz. Und erfüllen auch wiederum einen touristischen Zweck, indem sie beispielsweise geführte Nature-Watch-Touren anbieten.

Ökologische Nachhaltigkeit à la Osttirol: die Natur als wertvollste Ressource

Tourismus und ökologische Nachhaltigkeit – geht das überhaupt? In Osttirol schon. Das beginnt bereits bei der Anreise. Flughafen? Weit und breit keiner. Autobahn? Nein, danke. Wer heute nach Osttirol in den Urlaub fährt, kann sein Auto in der Garage lassen. Man kann einfach, schnell und naturverträglich mit Bahn und Bus anreisen. Vom Bahnhof in Lienz geht es dann bequem mittels E-Car-Sharing oder kostenlosem Bus in den Sommertraum Osttirol.

In Osttirol setzt man seit jeher auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Ressource „Natur“, auf Mülltrennung und vor allem auf Müllvermeidung. Ein schönes Beispiel für ein Hotel, bei dem aktiver Umweltschutz genauso wichtig ist wie gelebte Gastfreundschaft, ist das Naturhotel Outside in Matrei. Kein Wunder, dass das innovative Hotel mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurde.

Osttirol hat von Haus aus sehr viel Platz. Hier entschleunigt man bei naturnahen Aktivitäten ganz natürlich. Traditionell sind gerade sanfte Sportarten tief in der Osttiroler DNA verankert – hier findet garantiert jeder seine Lieblingssportart im Urlaub. Und schont dabei die Natur. Bestes Beispiel für die natürliche Erhaltung des Lebensraums von Flora und Fauna ist der Nationalpark Hohe Tauern. Noch ein Beispiel für verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur: Ein Mounatinbike-Konzept regelt das Miteinander von Wander*innen und Biker*innen.

Dass Tourismus und Naturschutz nicht unvereinbar sind, sondern sogar voneinander profitieren und sich gegenseitig pushen, merkt man im Osttirol-Urlaub schnell.

Quelle: Tourismusverband Osttirol c/o Österreich Werbung Deutschland GmbH

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