Tierisch unterwegs im Schwarzwald
Wandern kann zu einer der spannendsten Aktivitäten im Familienurlaub werden – zumindest auf den Themenwanderwegen im Schwarzwald. Sie versprechen ein aktives Naturerlebnis für Groß und Klein. Die speziell angelegten Pfade, auf denen man den Spuren von Kuckuck, Fledermaus, Wildkatze und Co. folgen kann, sind sehr lehrreich. Bei geführten Wanderungen mit Eseln, Lamas, Alpakas, Ziegen oder Pferden lässt sich die abwechslungsreiche Natur des Schwarzwalds noch einmal ganz besonders erleben. Alle Tipps für spannenden Familienurlaub im Schwarzwald gibt es unter www.familie-schwarzwald.info.
Tierische Themenwanderwege im Schwarzwald
Auf Schatzsuche gehen: „Ameisenpfad“ in Rötenbach
Wer wissen möchte, wie stark eine Ameise ist, aus welchem Holz Zauberstäbe gemacht sind und wie ein Flusskrebs aussieht, ist auf dem Ameisenpfad in Friedenweiler-Rötenbach genau richtig. Auf dem etwa vier Kilometer langen Rundweg im Hochschwarzwald kommen Wanderer an zehn Stationen vorbei, an denen es viel zu entdecken gibt und wo auch etwas Mut gefragt ist: Es gilt, auf Kletterbäume zu steigen und über Baumstämme zu balancieren. Zudem ist es möglich, mit der abenteuerlustigen und neugierigen Ameise Amina beim Geocaching auf Schatzsuche zu gehen. Die dafür benötigten Geräte mit Anleitung und ein Aufgabenzettel können während der Öffnungszeiten in der Tourist-Information im Rathaus Rötenbach ausgeliehen werden. Falls ein eigener GPS-Empfänger vorhanden ist, lassen sich die Informationen auch unter www.friedenweiler.de herunterladen.
„Riesenregenwurmpfad“ am Belchen wird am 12. Juli 2026 eröffnet
Der Badische Riesenregenwurm bringt es auf bis zu 60 Zentimeter Länge und kommt weltweit nur in der Region zwischen Feldberg, Belchen und Wiesental in Höhenlagen über 1000 Metern vor. Ihm gewidmet ist der „Riesenregenwurmpfad” an der Hohtann. Nach umfangreicher Neugestaltung wird er am 12. Juli 2026 eröffnet. Der 1,5 Kilometer lange Rundweg liegt zwischen dem Wiedener Eck und dem Belchen. Familien begeben sich dort auf eine Heldengeschichte, in der der Riesenregenwurm „Rolf-Rosemarie“ als liebenswerter Protagonist die Kinder auf dem Weg begleitet und an sechs interaktiven Stationen in Aktion tritt. Durch die Storyline werden aktiv Verbindungen zur umgebenden Natur und dem Badischen Riesenregenwurm geschaffen. Ein zentrales Element entlang des Weges sind Kugelbahnen. Hier können die Kinder ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen. Das Erlebnisportfolio wird durch fantasie- und motorikfördernde Spielstationen ergänzt, unter anderem durch eine wegbegleitende Familienrallye sowie einen Pirschpfad, auf dem verschiedene heimische Tierarten zu entdecken sind.
Erlebnispfad „Flori Forelle“ in Oberkirch-Ödsbach
Auf dem neuen Erlebnispfad „Flori Forelle“ begeben sich Familien auf eine spannende Reise durch verschiedene Lebensräume. Entlang des Weges erfahren kleine und große Wanderer, welche Tiere und Pflanzen im Wasser, in der Luft, auf den Wiesen und in den Wäldern des Renchtals heimisch sind. Sie werden überrascht sein, wie groß die Vielfalt der Lebewesen auf einer Streuobstwiese ist und wie die Waldbewohner leben. Der zweite Streckenabschnitt richtet sich eher an technisch begeisterte Entdecker und zeigt, wie vielseitig der Rohstoff Holz ist, wie unser Trinkwasser entsteht und wie Strom aus Sonnenenergie gewonnen wird. Der 3,5 Kilometer lange Rundweg bietet darüber hinaus zahlreiche Spielstationen, die bei Familien für Abwechslung sorgen.
Vogelpfad „Rettet die Waldvögel“ in Kappelrodeck
Langer Schnabel, kurze Beine, bunte Federn, laute Schreie – die Vogelwelt ist unglaublich artenreich und vielfältig. Auf dem Vogelpfad „Rettet die Waldvögel” in Kappelrodeck wurden einige heimische Arten ausgewählt und entlang des Weges dargestellt. An verschiedenen Stationen erfahren Wanderer Wissenswertes über: - den Rotmilan, einen streng geschützten Greifvogel und eleganten Segler, - den Schwarzstorch, einen der größten und seltensten Waldvögel, Und den Waldkauz, der zur Gattung der Eulenvögel zählt und dessen Gehör und Nachtsichtfähigkeit legendär sind. Start und Ziel der 2,5 Kilometer langen Tour ist der Wanderparkplatz Hofackerteich.
Kuckuck und Co. in Lenzkirch
Wie vielfältig die heimische Vogelwelt ist, zeigt auch ein knapp zwei Kilometer langer Erlebnisweg in Lenzkirch im südlichen Schwarzwald: In „Kucky's Vogelwelt“ gibt es neben viel Wissenswertem zum Kuckuck und seinen gefiederten Freunden auch an jeder Station eine kleine Aufgabe zu erfüllen. So dürfen Kinder beispielsweise die Jahresringe eines Baumes zählen, auf einem Xylophon spielen oder die Kletterstämme erklimmen. Anschließend können sich die Kinder in der großen Vogelnestschaukel entspannen.
„Wildbienenpfad“ zeigt die Biodiversität und die Schönheiten des Kaiserstuhls
Mit 385 Arten ist der Kaiserstuhl am Westrand der Ferienregion Schwarzwald die wildbienenreichste Gegend Deutschlands. Doch dort leben nicht nur weitverbreitete Wildbienenarten, sondern auch seltene Spezialisten mit besonderen Nahrungs- und Lebensraumansprüchen. Diese seltenen und oftmals auch bedrohten Arten können Familien auf dem 5,5 Kilometer langen „Wildbienenpfad” in Vogtsburg-Oberrotweil näher kennenlernen. Holzbiene Wanda lädt dazu ein, die informativen Stationen entlang des Rundwegs zu entdecken. Dabei erfahren die Besucher etwas über die Lebensräume und Besonderheiten der Tiere und darüber, wie jeder auch im eigenen Garten Wildbienen ein Zuhause bieten kann. Der Pfad zeigt die Biodiversität und die charakteristischen Schönheiten des Kaiserstuhls. Er führt vorbei an Obstbäumen, Talwiesen, Hohlgassen, Schilf und Weinbergen und bietet nicht zuletzt tolle Ausblicke auf das kleine Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs.
Mit Wendelin Wiedehopf durch die Kaiserstühler Weinberge
Wendelin ist ein Wiedehopf und hat viel zu tun: Er lebt in den Weinbergen, nistet in Rebhäuschen und sucht mit seinem langen, spitzen Schnabel nach Maulwurfsgrillen. Er verteidigt sich gegen einen Marder und erschrickt, als ein Sperber aus dem Gebüsch des Hohlwegs herausfliegt und ihn fangen möchte. Nebenan nistet sein Freund, der Bienenfresser. Doch der muss seinen Jungen noch sagen, wohin die ganze Familie im September fliegen soll. Kinder und Erwachsene können ihm an den insgesamt sieben Stationen dabei helfen, die Lösung zu finden. Auf dem „Wendelin-Wiedehopf-Pfad“ in Ihringen erwartet Kinder und Familien auf 3,4 Kilometern eine Schatzsuche zu den tiefsten Hohlwegen und Lößkellern in den Weinbergen auf den Spuren des gefiederten Gesellen Wiedehopf. Dabei gibt es spannende Rätsel zu lösen und einiges zu fühlen, zu hören und zu entdecken. Zurück geht es durch einen Dschungelpfad mit Kletterseil.
Natur ist Leben: „Prechtäler Bienenweg“
Auf geht's zu wunderbaren Kräuterwiesen mit Bienen, Schmetterlingen und Grashüpfern! Unterwegs geben Infotafeln und eine Sinnesstation faszinierende Einblicke in die Welt der Wild- und Honigbienen und deren Bedeutung für die Artenvielfalt von Wiesen und Obstbäumen. Die 13,2 Kilometer lange Rundtour führt zunächst am Ufer der Elz entlang und später durch das sonnenverwöhnte, weit offene Prechtal. Der Anstieg zum Bergle belohnt mit Ausblicken auf urige Schwarzwaldhöfe und herrlich grüne Weiden mit grasenden Kühen. Am Bergle lässt sich an einer Sinnesstation auf spielerische Weise der Geruchs- und Tastsinn erproben.
Ziegen und Zicklein im Murgtal
Berührungsintensiv ist der „Ziegenpfad” in Forbach-Bermersbach im romantischen Murgtal: Entlang eines kleinen Baches schlängelt sich der etwa fünf Kilometer lange Pfad zwischen romantischen, alten Heuhütten direkt durch eine Ziegenweide. Die putzigen Vierbeiner hoppeln herbei, umringen die Wanderer, warten auf saftige Blätter und lassen sich gerne streicheln. Das Problem dabei ist: Meist würden die Kleinen wahrscheinlich gerne eines der putzigen Zicklein mit nach Hause nehmen wollen …
Entdeckungsreise rund um das Leben der Wölfe bietet der „Wolfspfad“
Auf dem „Wolfspfad” begeben sich Kinder und Erwachsene gemeinsam mit dem Maskottchen „Lupus” auf eine spannende Entdeckungsreise rund um das Leben der Wölfe. Sie erfahren, welche Gefahren den Tieren bei ihrer Reise in den Schwarzwald drohen, wie der Wolf in Märchen dargestellt wird und wie man sich leise wie ein Wolf anschleichen kann. An einer Station kann auch gemessen werden, wie schnell ein Mensch – im Vergleich zu einem Wolf – laufen kann. Ein Rastplatz mit Spiel- und Ausruhmöglichkeiten sowie die Wolfshütte mit weiteren interessanten Informationen laden zum Verweilen ein. Am Beginn des Weges steht ein Kugelautomat, aus dem man sich für 1 Euro eine Kugel für die einzelnen Stationen herauslassen kann. Der „Wolfspfad“ liegt bei Strittberg südlich von Höchenschwand, ist etwa vier Kilometer lang und verläuft hauptsächlich auf naturnahen Pfaden und Wegen durch den Wald.
Zweisprachig und lehrreich: der „Insektenpfad“ in Bad Bellingen
Der „Insektenpfad” in Bad Bellingen am Westrand der Ferienregion Schwarzwald ist ein zweisprachiger (deutsch/französisch) Naturerlebnispfad für Kinder und Familien. Er bringt ihnen die Welt der Insekten und anderer Kleintiere näher. An den verschiedenen Stationen wird jeweils ein Tier vorgestellt, das stellvertretend für eine ganze Tiergruppe steht. Dazu gehören unter anderem Schmetterlinge, Bienen, Spinnen, Heuschrecken und Bodenlebewesen wie Regenwürmer. An jeder Station des Rundwegs wartet ein Faltblatt mit Aufgaben und Anregungen für Aktivitäten und Beobachtungen. Der Bereich um die Stationen wurde so angelegt, dass die Kinder mit etwas Glück und je nach Jahreszeit selbst Insekten und Co. entdecken können.
Kinder-Erlebnispfad „Dachsweg“ in Dachsberg
Auf dem „Dachsweg“ ist die Mithilfe kleiner Entdecker gefragt, denn Dachs Grimli hat ein Problem: In seinen Dachsbau ist ein Wagenrad eingebrochen und die Ruhe ist dahin. Also trommelt Grimli fünf seiner Freunde zusammen … Deren Stärken und Fähigkeiten können Kinder auf dem 3,5 Kilometer langen Erlebnispfad kennenlernen. Sie werden selbst zu Ameisen, Eichhörnchen oder Rotmilanen, lösen spannende Aufgaben und erfahren dabei, wie stark, sprunggewaltig oder scharfsichtig die Tiere sind.
„Spechtpfad“ führt durch alle Zonen des Nationalparks Schwarzwald
Der „Spechtpfad” führt auf 1,2 Kilometern durch die unterschiedlichen Lebensräume des Nationalparks. Auf dem barrierearmen Bohlenweg lassen sich alle Zonen und einige der wichtigsten Lebensräume des Schutzgebiets im nördlichen Schwarzwald erleben. Von offenen Grindeflächen in der Managementzone über noch recht geschlossene Fichtenbestände in der Entwicklungszone bis zu totholzreichen Strukturen und jungem Wald in der Kernzone ist alles dabei. Zudem können Besucher den fünf im Nationalpark lebenden Specht-Arten begegnen: Buntspecht, Grauspecht, Schwarzspecht, Wendehals und Dreizehenspecht. Am Geländer geben kleine Spechte einen Hinweis, wo sich ein Vertreter der totholzliebenden Vogelarten im Baum entdecken lässt. Zumindest als Nachbildung – denn um einen lebenden Specht zu sehen, braucht es Glück. Wer inhaltlich tiefer eintauchen möchte, kann eine Führung buchen. Oder sich mit der kostenlosen Actionbound-App über den Weg führen lassen.
Auf den Spuren der leisen Raubtiere in Bad Herrenalb
Auf dem „Wildkatzen-Walderlebnis-Pfad” im nördlichen Schwarzwald in Bad Herrenalb begeben sich Kinder auf die Spuren der leisen Raubtiere. Den extrem scheuen Wildkatzen im Wald zu begegnen, ist zwar höchst unwahrscheinlich, doch auf dem sechs Kilometer langen Rundweg im Oberen Gaistal ist Mut gefragt: Es geht über Stock und Stein durch den Wald und über Wiesen. Unterwegs muss sogar ein Bach gequert werden. An zehn Stationen erfahren Kinder viel Wissenswertes über die Wildkatze und ihren Lebensraum. Wer besonders gut aufpasst, kann im Anschluss das Wildkatzen-Diplom erlangen.
Auf zu den Flugakrobaten der Lüfte nach Neubulach
Warum Fledermäuse die Flugakrobaten der Lüfte sind, zeigt der Fledermauspfad in Neubulach im nördlichen Schwarzwald: Von dem Startpunkt Hella-Glück-Stollen aus führt der 1,2 Kilometer lange Weg durch das Zipfelbachtal und vorbei an informativen Bildtafeln, die das Leben der Fledermäuse zeigen. Der Rundweg ist allerdings nicht für Kinderwagen geeignet. Start und Ziel ist die Stollenklause, von wo aus sich ein Ausflug ins Besucherbergwerk anbietet.
Der Gersbacher Erlebnisweg führt auf dem „Rinderlehrpfad“
Vor einem malerischen Panorama im Biosphärengebiet Schwarzwald führt der Gersbacher Erlebnisweg bei Schopfheim durch kurze Waldstücke und über sonnige Wiesen. Auf der 4,8 Kilometer langen Strecke warten zwölf Stationen mit aus Holz geschnitzten Tieren. Diese leben im Wald oder am Waldrand und berichten über ihren Lebensraum. So ist aus dem ursprünglich reinen „Rinderlehrpfad“ der Gersbacher Erlebnisweg entstanden. Auf Thementafeln gibt es Wissenswertes über die Rinderhaltung zu lesen – sowohl aus der Sicht der Landwirtschaft als auch über verschiedene Rinderrassen. Bequeme Bänke laden zur Rast ein und bei gutem Wetter sind die Alpen zum Greifen nah.
Lachse in der Murg? Oh ja!
Ein Jahrhundert lang waren die Lachse aus der Murg verschwunden. Der „Lachserlebnispfad” im Murgtal macht auf rund 15 Kilometern zwischen Baiersbronn und Rastatt die Rückkehr des Atlantischen Lachses und die ökologische Erneuerung der Murg erlebbar. Der Weg zeigt in vier Routen, wie aus einem ehemals stark verschmutzten, begradigten und verbauten Fluss Schritt für Schritt wieder ein lebendiger Lebensraum für Lachse und viele weitere Fischarten entstanden ist. Die für Familien geeignete Route 1 folgt der „Frischen Murg” im flachen Hochtal von Baiersbronn bis Röt. Das quellnahe, klare und kalte Wasser fließt hier in langgestreckten Kurven und ist von Ufergehölz und kleinen Waldstücken beschattet. Es ist der Lebensraum von Forellen, Äschen und anderen sauerstoffliebenden Fischen. An den Informationstafeln erfahren die Besucher mehr über die wechselhafte Geschichte der Lachse, des Flusses und seiner Bewohner, die Erfindung von Mühlen und die Nutzung der Wasserkraft. Neugierige tauchen in die Welt der Fliegenfischer ein, lernen den Fluss aus der Perspektive der Fische zu sehen und erfahren, welche erstaunlichen Fähigkeiten Fische dank ihres perfekt angepassten Körperbaus haben.
Geführte Wanderungen mit Tieren im Schwarzwald
Mit der Ziegen-Rasselbande durch die Natur
Sie wuseln um die Gäste herum, zupfen an Reißverschlüssen, knabbern an Taschen und haben offenbar keine Berührungsängste. Es sind vorwitzige Tiere voller Energie, Lebensfreude und Intelligenz, die Abwechslung, Herausforderung und natürlich viel Bewegung lieben. Um welches Tier es geht? Um die Ziege! Ihre eigenen Erfahrungen können Familien mit Kindern bei einer Ziegenwanderung machen. Mit Guide Monika Schmidlin und mehreren Ziegen geht es durch die Natur des Kaiserstuhls. Neben Wissenswertem über die Ziege allgemein lässt sich dabei auch viel über die einzelnen Charaktere der Tiere lernen.
Wuschelige Charakterköpfe aus den Anden: Alpaka-Touren
Alpakas haben mit Kindern etwas gemeinsam: Sie sind neugierig. Wenn Gäste auf den Hof kommen, recken die wuscheligen Tiere interessiert ihre Köpfe. Nach diesem Auftakt dürfen Familien auf dem Haberjockelshof in Titisee-Neustadt zu einer Wanderung mit den Alpakas starten. Ursprünglich stammen die kleinen Kamele, die so aussehen, als würden sie lächeln, aus den Anden. Sie sind in der Regel sanft und freundlich, können aber ganz unterschiedliche Charakterzüge zeigen. Dies ist eine der Erkenntnisse, die Familien unterwegs gewinnen. Am Ende der zweieinhalb Kilometer langen Tour stellen die Urlaubsgäste außerdem fest, dass sie viel entspannter sind als vorher. Die Familie Heizmann bietet die rund zweistündigen Alpaka-Touren auch für Personen an, die nicht auf ihrem Bioland-Bauernhof übernachten. Auch im „Dorf am Himmel“ im weiter südlich gelegenen Höchenschwand dürfen sich Tierfans auf Alpaka- und Lama-Touren freuen. Selbiges gilt für die Silbermättle-Alpakas im Kleinen Wiesental.
Kindergeburtstagsfeier mit der Alpaka-Herde
Auf dem Alpakahof Schöndienst in Blumberg-Riedböhringen tummeln sich 30 Alpakas (und zwei Lamas). Wer Lust auf eine besondere Kindergeburtstagsfeier hat, darf sich auf eine Alpaka-Tour mit Schnitzeljagd freuen. Nach dem Kennenlernen der Tiere und einer kurzen Einführung lernen die Kinder den respektvollen und achtsamen Umgang mit den Alpakas. Sie dürfen abwechselnd eines der Tiere führen. Fernab vom Straßenlärm geht es schließlich gemeinsam in die Natur. Auf dem Weg warten kleine Spiele und Aufgaben. Dabei entdecken die Kinder Hinweise, lösen Rätsel und arbeiten gemeinsam daran, am Ende den Schatz zu finden. „Die Sanftheit der Tiere wirkt auf viele Menschen beruhigend und sorgt für Momente der Entspannung, Freude und Verbundenheit”, sagt Lisanne Schöndienst.
Sanftmut und große Augen: Lama-Begegnung
Ihr sanftmütiger Charakter macht jede Begegnung mit ihnen zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Mit ihren großen Augen erobern Lamas schnell die Herzen aller Beteiligten. Vom Ruhbauernhof in Kirchzarten starten Gruppen mit den flauschigen Vierbeinern zu einer Runde durch die Natur des Dreisamtals vor den Toren Freiburgs. Die Begegnungen zwischen Mensch und Tier stehen dabei im Vordergrund – so sind die etwa zweistündigen Touren „Wellness für die Seele“. Einfach mal die Uhr zu Hause lassen und damit wertvolle Zeit für sich gewinnen. In Biederbach im „ZweiTälerLand“ lädt Susanne Herold ebenfalls zu berührenden Lama-Begegnungen ein.
Mit dem Langohr unterwegs
Wer mit Kindern unterwegs ist, weiß, dass kleine Abenteurer andere Abwechslung suchen als Erwachsene. Wie wäre es mit einer Esel-Tour durch die ursprüngliche Landschaft des nördlichen Schwarzwalds? In Grüntal bei Freudenstadt geht es mit Familie Harr und den Tieren über wilde Wiesen, Bäche und Viadukte. Die gemütliche Gangart der vierbeinigen Begleiter schärft Augen, Ohren und Nase für die Naturschönheiten. Picknick und Ausrüstung tragen die Esel, sodass es umso leichter fällt, die Natur zu genießen. Wer lieber im Zastlertal bei Oberried im südlichen Schwarzwald mit Eseln unterwegs sein möchte, ist auf dem Adamshof richtig.
Pferdekutschfahrten im Hochschwarzwald
Durch die panoramareichen Kulissen des Hochschwarzwalds in einer von Pferden gezogenen Kutsche zu fahren, ist ein besonderes Erlebnis. Eine Besonderheit sind die vielerorts auch für Kutschfahrten eingesetzten „Schwarzwälder Füchse“. Diese regionaltypische Rasse zeichnet sich durch ein besonders ruhiges Gemüt aus. Eine unvergessliche Fahrt lässt sich romantisch zu zweit, in lockerer Atmosphäre in der Gruppe oder mit der gesamten Familie genießen. Und im Winter wird bei passender Schneelage aus der Kutsch- eine Schlittenfahrt.
Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH
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