UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. präsentiert sich auf der ITB 2017

UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. auf der ITB Berlin 2017, Halle 12, links: Claudia Schwarz, Vorsitzende des UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V, rechts: Sascha Mayerer, Referent Auslandsmarketing - UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. präsentiert sich auf der ITB 2017

Noch bis zum Wochenende stellt der UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. die vielfältigen Angebote und neuen Produkte der 41 deutschen Welterbestätten auf der weltgrößten Tourismusmesse, der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin, vor. Claudia Schwarz, Vorsitzende des UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V., freut sich über eine große Resonanz und zahlreiche Fachgespräche. Druckfrisch liegen am Stand die neuen Profilkarten zu allen 41 Welterbestätten und Deutschlandkarten in deutscher sowie englischer Sprache aus.

Was bringt das Jahr 2017 in den deutschen Welterbestätten?

In Lübeck wird Geburtstag gefeiert, während Kassel den Herkules auf seinem Denkmal ehrt. Ob Kunst vor Industriekulisse, Klassik im historischen Ambiente oder Gartenkultur im Park Sanssouci – die 41 deutschen Welterbestätten präsentieren sich in den nächsten Monaten wieder spannend, kontrastreich und bunt. Zwischen dem Wattenmeer und dem Bodensee, von Trier bis zur Museumsinsel in Berlin zeigen sich die deutschen Welterbestätten 2017 von ihrer attraktivsten Seite. Allein der bundesweite UNESCO-Welterbetag am Sonntag, 4. Juni, ist gespickt mit Aktionen, zeitgleich zur Zentralveranstaltung auf Rügen.

Lübeck feiert dieses Jahr „30 Jahre UNESCO Weltkulturerbe“. 1987 erhielt die Hansestadt als erste komplette Altstadt Nordeuropas dieses besondere Prädikat. Das Geburtstagsprogramm rund um Kunst, Kultur und Historie steht unter dem Motto „Endlich 30!“. In Kassel wiederum werden 300 Jahre Herkules mit einer Ausstellung im Schloss Wilhelmshöhe und einem großen Fest im Bergpark gefeiert. Die Sonderausstellung vom 31.03. - 8.10.2017 ordnet den Herkules im historischen Kontext der Kulturlandschaft Bergpark Wilhelmshöhe ein und bietet ausgewählten Künstlern die Möglichkeit eines zeitgenössischen Beitrages. Eine Kombination mit einem Besuch der documenta 14 liegt natürlich nahe.

Bewohntes Welterbe findet sich derweil in Berlin. Die Siedlungen Gartenstadt Falkenberg und Schillerpark-Siedlung sind noch heute im Besitz der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG, die 2017 ihr 125jähriges Bestehen feiert. Im Jahresverlauf gibt es eine Vielzahl von qualifizierten Führungen.

Welterbecard

Die WelterbeRegion Anhalt-Dessau-Wittenberg weist in nur 35 km Entfernung vier UNESCO-Welterbestätten auf: die Luthergedenkstätten in Wittenberg, das Bauhaus und die Meisterhäuser in Dessau, das Gartenreich Dessau-Wörlitz und das Biosphärenreservat Mittelelbe. Zum Lutherjahr wurde jetzt eigens eine WelterbeCard aufgelegt, mit der 13 Standorte der vier UNESCO-Welterbestätten in der Region besichtigt werden können.

Luther im Welterbe

Zum Reformationsjahr wird im Ruhr Museum der Zeche Zollverein vom 3. April bis zum 30. Oktober 2017 die Entwicklung der Religionen und Konfessionen an Rhein und Ruhr in einer Sonderausstellung thematisiert. Knapp 1000 zum Teil erstmals gezeigte Exponate aus über 150 Museen, Kirchen, Bibliotheken und Archiven veranschaulichen die politischen, sozialen und kulturellen Aspekte der Geschichte.

Der Reformator Martin Luther besuchte Weimar mehrfach. Er stand unter dem besonderen Schutz der damaligen Fürsten. Während er in der Stadt war predigte er in der Stadtkirche St. Peter und Paul, wo heute der berühmte Cranach-Altar und der Luther-Schrein zu besichtigen ist. Während des Kirchentages vom 25. bis 28. Mai 2017 wird auch die berühmte Luther-Bibel von 1534 ausgestellt.

Hier schlug Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasshandels an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und veränderte damit nicht nur die kirchliche Welt, sondern setzte eine Reformation in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur in Gang. Die Stadt lädt dazu ein, den Spuren Luthers zu folgen. Von besonderem Interesse sind natürlich die Luthergedenkstätten, von denen vier Bauwerke zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Was die Reformation vor 500 Jahren alles auslöste – darum geht es in diesem Jahr bei den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg. Wenn deutschlandweit an das 500. Jubiläum von Martin Luthers Thesenanschlag erinnert wird, öffnen die Staatlichen Schlösser und Gärten die Schauplätze der damaligen Geschichte – und Kloster Maulbronn steht dabei im Zentrum. „Über Kreuz. Reformation und Gegenreformation in den Klöstern und Schlössern des Landes“ – so lautet der Titel des Themenjahres 2017.

Nächster wichtiger Termin ist die Jahrestagung der UNESCO-Welterbestätten in Deutschland e.V. vom 15. bis 17. Mai 2017 in Hamburg. „Visionen, Werte und Reformen“ sind die Themen, die ausgewiesene Fachleute in ihren Beiträgen untersuchen. Gastredner wird der Journalist Dr. Franz Alt (20 Jahre „Report“) sein.

Der Verein der UNESCO Welterbestätten Deutschlands präsentiert sich noch bis Sonntag, 12. März, in der Halle 12 der ITB Berlin.

Weitere Informationen zu Highlights in den deutschen Welterbestätten im Internet unter http://www.unesco-welterbe.de/de/service/aktuell.

Quelle: UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V.

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