Vom Regenmoor auf der Baar zu den Zugwiesen in Ludwigsburg

Bereits am Startpunkt des Flussradwegs wartet mit dem Schwenninger Moos ein Naturidyll auf die Ausflügler. - Vom Regenmoor auf der Baar zu den Zugwiesen in Ludwigsburg

Er ist 367 Kilometer lang, vom ADFC mit vier Sternen prämiert und führt Radler in acht Etappen vom Neckarursprung im Schwenninger Moos bis nach Mannheim. Vor allem die überraschenden Kontraste, das Nebeneinander von Städten und naturbelassenen Regionen machen den Neckartal-Radweg zu einem besonderen Erlebnis. Romantische Städte wie Heidelberg, Marbach oder Tübingen sowie Ballungsräume mit Industriekultur liegen ebenso auf der Strecke wie malerische Weinbaugebiete, Naturparks, Flussauen und die Ausläufer von Schwarzwald und Schwäbischer Alb.

Auf dem Moorlehrpfad die ursprüngliche Natur genießen

Bereits am Startpunkt des Flussradwegs wartet mit dem Schwenninger Moos ein Naturidyll auf die Ausflügler. Das rund drei Quadratkilometer große Regenmoor, in dem sich der Ursprung des Neckars befindet, liegt auf der Europäischen Wasserscheide und trennt die Zuläufe von Rhein und Donau. Bei einem Spaziergang auf dem Moorlehrpfad kann man die ursprüngliche Landschaft in aller Ruhe genießen und Interessantes über die Pflanzen- und Tierwelt erfahren. Zu den vielfältigen Landschaftsformen, die Radler auf ihren Touren entdecken können, gehören auch kleine Umlaufberge inmitten ehemaliger Flussschleifen - etwa bei der Ruine Neckarburg.

Stockerkahnfahrt in Tübingen

Stadt- und Naturerlebnis in einem verspricht zum Beispiel, bei einem Zwischenstopp in Tübingen, eine Stocherkahnfahrt rund um die Neckarinsel mit ihrer malerischen Platanenallee. Am nördlichen Stadtrand der quirligen Universitätsstadt liegt mit dem Naturpark Schönbuch, dem ehemaligen Jagdgebiet der Könige und Herzöge, eine weitere Naturoase. Informationen zu allen Highlights auf dem Fernradweg gibt es unter www.neckartalradweg-bw.de.

Radlerpause mit Blick auf Bad Wimpfen.

Ökoparadies am Neckar

Auch in der Metropolregion Stuttgart warten stille Naturerlebnisse - beispielsweise an den renaturierten Zugwiesen am Neckarufer in Ludwigsburg. Hier konnten sich zahlreiche Vogel-, Reptilien- und Amphibienarten ansiedeln, die jahrelang nicht mehr am Neckar heimisch waren. Zu den Attraktionen des Naturparks gehören die 1,3 Kilometer lange Fischtreppe und der Aussichtsturm mit seinem Storchennest. Ein citynahes Naherholungsgebiet, das in den Sommermonaten zum Relaxen am kühlen Nass einlädt, ist der Max-Eyth-See in Stuttgart Hofen am Neckar. Auf einer Vogelschutzinsel und am Ufer des Sees leben Haubentaucher, Teich- und Blesshühner sowie Kormorane und Graureiher. Der Fernradweg führt Ausflügler zudem mitten hinein in den Naturpark Neckartal-Odenwald mit seinen wildromantische Schluchten, bizarren Felslandschaften und ausgedehnten Wäldern.

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Paddeltour auf dem Neckar

Ob eher die Natur- oder Kulturerlebnisse beim Radeln entlang des Neckartal-Radwegs im Vordergrund stehen sollen, bleibt jedem selbst überlassen. Burgen und Schlösser wie die Schlossanlage in Ludwigsburg oder das Wasserschloss Glatt laden ebenso zu einer Besichtigung ein wie nette Fachwerkstädte - etwa Esslingen, Mosbach oder Lauffen am Neckar. Wer die schöne Flusslandschaft aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchte, kann zum Beispiel eine Flussschiffahrt oder eine Paddeltour unternehmen. Eine schöne Route vorbei an Burgen und Schlössern führt von Eberbach nach Mannheim. Weitere Tipps und Infos sowie eine Beschreibung aller Etappen gibt es unter www.neckartalradweg-bw.de.

Quelle: Geschäftsstelle Neckartal-Radweg c/o djd deutsche journalisten dienste GmbH & Co. KG

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