Wandern auf den Spuren von Johann Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling

Es gibt viele bedeutende Persönlichkeiten – auch in Hilchenbach, den kleinen Städtchen am Rande des Rothaarsteigs. Einer von Ihnen ist Johann Heinrich Jung, genannt Jung-Stilling. Er wurde am 12. September 1740 im Ortsteil Grund in Hilchenbach geboren.

Oberhalb des Brunnens am historischen Marktplatzes steht ein Denkmal mit seiner Büste. Gleich zwei Straßen in Hilchenbach tragen seinen Namen: die Jung-Stilling-Straße in seinem Geburtsort Grund und die Jung-Stilling-Allee in Hilchenbach-Zentrum.

Wer war Jung-Stilling? Geboren 1740 in Grund wirkte er als Augenarzt, religiöser Volksschriftsteller und Nationalökonom. Herausragend für die damalige Zeit war seine augenärztliche Tätigkeit. Insgesamt führte er bis zu 3000 Staroperationen durch. Doch während seiner Zeit in Hilchenbach war er unter vielen anderen Berufen auch als Dorfschullehrer in Lützel tätig. Sein Weg dorthin führte ihn durch die Wälder, vorbei an der Ginsburg nach Lützel.

Um die Sehenswürdigkeiten seines Geburtsortes Grund enger miteinander zu verzahnen, entstand im Jahr 2012 auf Initiative des Heimatvereines Grund und in Zusammenarbeit mit der Stadt Hilchenbach und dem Sauerländischen Gebirgsvereins ein neuer Wanderweg: der Jung-Stilling-Rundweg.

Der mit einem „J“ einheitlich markierte Weg beginnt in Hilchenbach-Grund am Dorfgemeinschaftshaus (alte Kapellenschule). Dort befinden sich auch Parkmöglichkeiten. Von hier geht es durch den idyllischen Dorfkern, an Jung-Stillings Geburtshaus. Darin befindet sich eine Gedenkstube, die nach Voranmeldung bei Herrn Lutz (Mobil 0176 / 320 95 682) oder Herrn Klein (Telefon 02733 / 54 88 82) besichtigt werden kann. Nun geht es den Berg hinauf zum Weidekampen am „Hitzigen Stein“ (562 ü NN) und weiter Richtung Kronprinzeneiche. Hier quert man die Straße und wandert auf einem Stück mittelalterlicher Handelsstrasse – einem urigen Pfad - weiter zur Ginsburg (583 m ü NN).

Von dem restaurierten Aussichtsturm mit Trauzimmer hat man eine wundervolle Aussicht auf Hilchenbach. Die Ginsburgschänke lädt zu einer kleinen Rast ein. Öffnungszeiten und Veranstaltungen beachten (www.dieginsburg.de) Wen es nach einer ausgiebigeren Mahlzeit gelüstet, der kann von hier aus auch einen kleinen Abstecher zum Restaurant Ginsberger Heide mit seinem angrenzenden Hochmoor einplanen. Von der Ruine Ginsburg geht es dann wieder bergab, am Bahnhof Zollposten vorbei (www.zollposten.de) entlang des Krombergs bis in das liebliche Insbachtal. Hier kann der Wanderer noch einmal eine wunderschöne Aussicht auf das Dorf Grund genießen, bevor er langsam ins Tal hinuntersteigt. Unten angekommen erwartet den Wanderer ein Kneipp-Wassertretbecken, in dem heiße Füße eine wohltuende Abkühlung finden können. Von hier aus geht es wieder zum Ausgangspunkt nach Grund.

Wanderflyer zum Jung-Stilling-Rundweg / Foto: © Stadt Hilchenbach

Der Jung-Stilling-Rundweg erfüllt die Kriterien des Deutschen Wanderverbandes für den Qualitätsweg Wanderbares Deutschland. Aus diesem Grund wurde ihm auf der Messe „Caravan Salon Tour Natur Düsseldorf“ im September 2021 das Zertifikat „Traumtour“ verliehen.

Ein Wanderflyer zum Jung-Stilling-Rundweg ist in gedruckter Version vor Ort in der Touristik-Information erhältlich und steht zusätzlich als Download-Dokument unter www.hilchenbach.de zur Verfügung.

Machen Sie sich auf und wandern Sie auf den Spuren von Jung-Stilling.

Quelle: Stadt Hilchenbach

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