Wuppertal feiert 65. Jahrestag des Tuffisprungs
Sie hat die Wuppertaler Schwebebahn endgültig weltberühmt gemacht: Am 21. Juli 1950 bestieg das Elefantenmädchen Tuffi einen Waggon, um für ein Gastspiel des Circus Althoff Reklame zu machen. Nach kurzer Fahrt durchbrach das Jungtier die Seitenwand, sprang ins Freie und landete in der Wupper. Das brachte ihm eine Schramme am Po und dem Verkehrsmittel weltweite Berühmtheit ein.
Nicht weit vom historischen Ort des Sturzes in Barmen feiert Wuppertal am 21. Juli 2015 den 65. Jahrestag des Tuffisprungs. Von 10 bis 15 Uhr gibt es Quark-Hefe-Elefanten, Tuffi-Tattoos, Schminkaktionen für Kinder, tierische Kreationen eines Luftballon-Künstlers, eine Hüpfburg und ein Spielmobil. Als Ehrengäste sind Nachfahren von Zirkusdiretor Franz Althoff anwesend, der sich den Werbegag 1950 hatte einfallen lassen.
85.000 Fahrgäste schweben Tag für Tag kreuzungsfrei mit der Schwebebahn durch die bergische Großstadt. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde dauert die luftige Fahrt von Endstation zu Endstation knapp 35 Minuten. Insgesamt gibt es an der 13,3 Kilometer langen Strecke 20 Bahnhöfe — vom Jugendstil-Bahnhof Werther Brücke bis zur supermodernen, erst 1999 eröffneten, Glaskonstruktion Kluse.
Quelle: Wuppertal Marketing GmbH
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