Zwei Premieren und viele weitere Themen-Führungen im März 2019 in Schweinfurt Stadt und Land

Führung Unterwegs mit Hugo von Trimberg durch Niederwerrn in Schweinfurt - Zwei Premieren und viele weitere Themen-Führungen im März 2019 in Schweinfurt Stadt und Land

Die Führung Schloss Werneck – die kleine Schwester der Würzburger Residenz findet am 10. März statt. Das heutige Schloss wurde von Fürstbischof Karl von Schönborn (1729-1746) durch Balthasar Neumann in den Jahren 1732 bis 1745 erbaut. Während der Regierungszeit des Großherzogs Ferdinand von Toskana diente Werneck zwischen 1806 und 1814 noch einmal als Sommerschloss. Wie in der Würzburger Residenz ließ der neue Regent auch in Werneck durch seinen "Baudirecteur" Nicolas de Salins des Montfort die Haupträume im antikisierenden Geschmack der "Toskana-Zeit" umgestalten. Die nachhaltigsten Veränderungen erfuhr das Schloss jedoch seit seiner Verwendung als Bezirkskrankenhaus ab 1853. Im Rahmen dieser Gästeführung begeben sich die Gäste auf den Spuren von Balthasar Neumann und Friedrich Carl von Schönborn. Es gibt Geschichte und Geschichten rund um das Schloss. Auch die Schlosskapelle und der Himmelsaal werden besichtigt. Die Gästeführerin Frau Stühler zeigt den wunderschönen Park und erzählt wissenswertes über die Entstehung vom Fasanengarten bis zum Englischen Garten. Die Führung beginnt um 14.00 Uhr.

Die erste Premiere im März ist die Führung „Unterwegs mit dem Winzerjungen Peter“. „In dubio Wein“ ist der Slogen des Schweinfurter Winzerjungen. Auf dem Rundweg erfahren die Teilnehmer Geschichten über den Wein sowie die lange Tradition des Weinbaus in Schweinfurt. Bei einem Zwischenstopp in der Weinstube Dahms können die Gäste sich selbst von einem guten Tröpfchen Frankenwein inspirieren lassen. Die Führung findet am 14. März um 18.00 Uhr statt. Anlässlich der Frauenwochen 2019 und der großen Nachfrage im letzten Jahr findet die Führung „Frauen werden sichtbar – ein Stadtrundgang auf weiblichen Spuren im März wieder statt. Frau Helldörfer erzählt bei ihrem Stadtrundgang am 15. März von Zeitzeuginnen die vom 17. bis ins 20. Jahrhundert gelebt haben. Denn in Schweinfurt schrieben nicht nur große Industrielle wie Sattler, Fischer oder Sachs und der Dichter Rückert Geschichte, sondern auch acht emanzipierte Frauen. Diese acht Frauen haben ebenso ihre Spuren in der Stadtgeschichte hinterlassen. Sie waren große Künstlerinnen oder unschuldige Opfer grausamer Machtverhältnisse. Die Führung startet um 16.00 Uhr.

Von hohen Herren, edlen Damen und bösen Schweinen erzählt die Ratsherrenfrau Anna Dorothea am 18. März bei ihrem Rundgang durch Schweinfurt im Jahre 1585: Nach den Zerstörungen des zweiten Stadtverderbens ist die Stadt wieder herausgeputzt. In den Jahren des Wiederaufbaus entstanden repräsentative Gebäude wie das Rathaus oder das Alte Gymnasium. Anna Dorothea führt vorbei an den schönsten Gebäuden der Stadt. Die Ehefrau des Ratsherren Lorenz Göbel, erzählt spannende Geschichten von interessanten Persönlichkeiten und von berühmten Schweinfurtern die im 16. Jahrhundert in der Stadt leben. Die Führung beginnt um 18.00 Uhr.

Während ihrer Führung „Schweinfurt: Untergang und Wiederaufbau“ am 22. März erzählt Dr. Anja-Gareiß-Castritius aus der Zeit Schweinfurts vor und während des 2. Weltkrieges. Beginn ist am Marktplatz in Schweinfurt. Der Rundgang führt zu Sehenswürdigkeiten wie zum Schweinfurter Theater und zum Spitalseebunker. Welche Auswirkungen hatte der Krieg auf Schweinfurt und wie prägt Zerstörung und Wiederaufbau das Stadtbild bis heute? Beginn ist um 17.00 Uhr.

Am 24. März 2019 dreht der Nachtwächter Schweinfurts wieder seine Runden durch die nächtliche Stadt. In Originaltracht und Hellebarde läuft er durch das Schweinfurt im 19. Jahrhundert. Auf dem Weg durch die romantischen Gassen und entlang der alten Stadtmauern erzählt er Anekdoten und Geschichten aus der Zeit als Schweinfurt seine Reichsunmittelbarkeit verlor und bayrisch wurde. Der Rundgang startet um 19.00 Uhr Die Führung „Unterwegs mit dem Biermichl“ findet am 25. März 2019 statt. Vollmundige Gastfreundlichkeit ist das Markenzeichen des Schweinfurter Biermichl. Bei einer süffigen, bernsteinfarbenen Begrüßung erfahren die Teilnehmer Geschichten über das Bier und die Wirtshauskultur in Schweinfurt. Feinherb, aber nicht zu bitter, so wie es der fränkische Bierliebhaber mag, geht es weiter zur einst ältesten Schweinfurter Brauereien, dem Wallbräu. Mild und spritzig empfiehlt sich der Biermichl am Ende seiner Tour bei einer einzig verbliebenen Brauereien Schweinfurts, der Brauerei Roth. Die Führung mit Michael Schmid beginnt um 17.00 Uhr.

Ein Rundgang durch das GRÜNderzeitviertel findet an 27. März 2019 statt. Lange vor der Zeit der bekannten Großindustriellen Fischer, Schäfer oder Sachs blühen in Schweinfurt bereits im frühen 19. Jh. Handwerk, Handel und Industrie. Dieser wirtschaftliche Aufschwung fand seinen Ausdruck in der Errichtung und Gestaltung eines neuen Stadtviertels zwischen Schramm- und Theresienstraße, dem sogenannten Grüderzeitviertel. Die Führung mit Klaus Reimann startet um 17.00 Uhr.

Die zweite Premiere ist die Führung am 29. März 2019„Unterwegs mit Hugo von Trimberg durch Niederwerrn“. Der Schulmeister und Dichter entführt die Gäste in das späte Hochmittelalter. In Niederwerrn geboren, schmückt sein Name bis heute eine Straße, die Schule und die Festhalle des Ortes.Trimberg prangert die herrschenden Missstände im 13/14 Jahrhundert an. Selbst Adel, Klerus und Ritterum werden nicht von ihm verschont. Seine Anklagen verfasste er in über 26.000 Versen in seinem Lebenswerk „Der Renner“. Herr Edgar Schuck berichtet bei dieser Führung über das Hochmittelalter, die jüdische Gemeinde in Niederwerrn und die versumpfte Wiesenburg im Werngrund. Beginn ist um 16.00 Uhr.

Die Karten für die Führungen sind im Vorverkauf in der Tourist-Information Schweinfurt 360° erhältlich.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter der Adresse www.schweinfurt360.de

Quelle: Tourist-Information Schweinfurt 360°

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