Rheinische Industriemuseum Oberhausen

Zink, Eisen, Stahl und ein gigantischer Hammer: So schlug das Herz des Reviers Das Rheinische Industriemuseum Oberhausen bietet eine beeindruckende Zeitreise in die schwerindustrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets und zeigt in der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg die Geschichte der Eisen- und Stahlindustrie von ihren Anfängen bis zum Strukturwandel unserer Gegenwart.

Das Rheinische Industriemuseum des Landschaftsverbandes Rheinland erzählt an seinen sechs Schauplätzen unvergleichlich lebendig und anschaulich die Industrie- und Sozialgeschichte des Rheinlandes. Am authentischen Ort, in den ehemaligen Produktionsstätten und Arbeitsorten lässt sich das industrielle Erbe unserer Gesellschaft und unserer Region entdecken. Beeindruckende Industriedenkmäler, originale Maschinen, Vorführbetrieb und ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm machen den Museumsbesuch zum besonderen Erlebnis.

Schwer.Industrie

Am Schauplatz Oberhausen bietet das Museum der Schwer.Industrie heute eine beeindruckende Zeitreise in die schwerindustrielle Vergangenheit der Region. In Oberhausen begann das stählerne Zeitalter, hier stand die erste Eisenhütte des Ruhrgebiets. Der Museumsrundgang durch die ehemalige Walzhalle der Zinkfabrik Altenberg beginnt mit der auf Erz- und Steinkohlenvorräten, Erfindergeist und Tatkraft beruhenden Erfolgsgeschichte der Eisen- und Stahlindustrie und führt bis zum Strukturwandel unserer Gegenwart. Unterwegs begegnen Besucherinnen und Besucher einem gigantischen Dampfhammer oder einer nicht minder imposanten Dampflokomotive, erleben Prüf- und Werkzeugmaschinen in Vorführung und erfahren eine Menge über die Macht der Industriebarone oder den harten Arbeitsalltag in der schweren Industrie. Ebenfalls auf dem Museumsgelände an der Hansastraße 20 können Besucherinnen und Besucher an dem über 500m2 großen, begehbaren Modell Stadt.Raum die aufregende Entwicklung der Industriestadt Oberhausen nachvollziehen.

In Oberhausen-Osterfeld befindet sich mit „Eisenheim“ die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebietes. Im ehemaligen Waschhaus der Siedlung dampft zwar heute keine Wäsche mehr, dafür informiert eine Ausstellung über Gründung und Entwicklung der Siedlung, über Alltag und Leben in der Kolonie und über den Kampf ihrer Bewohnerinnen und Bewohner gegen den Abriss. Auch die „Wiege der Ruhrindustrie“ steht in Osterfeld. In der St. Anthony.Hütte wurde 1758 zum ersten Mal im Ruhrgebiet Eisen erschmolzen. Zur Zeit suchen Archäologen nach verborgenen Spuren dieser frühindustriellen Tätigkeit. Zahlreiche Fundamente historischer Gebäude sind bis heute ans Tageslicht gekommen. Präsentiert werden diese Ergebnisse 2008. Zum 250-jährigen Jubiläum des ersten Hochofenabstichs plant das Museum im noch erhaltenen Kontor und Wohnhaus der St. Antony.Hütte eine neue Ausstellung über die erste Eisenhütte der Region.

Lebensraum Ruhrgebiet

Für Besucher aller Altersklassen bietet der Schauplatz Oberhausen viele Möglichkeiten, Arbeit, Leben und Alltag im Industriezeitalter zu entdecken. Das Museum der Schwer.Industrie zeigt eindrucksvoll, wie Eisen und Stahl eine ganze Ära entscheidend geprägt haben und wie aus einer idyllischen Landschaft eine „Höllengegend“ wurde, die Menschen aus vielen Ländern in den Schmelztiegel Ruhrgebiet zog. Ergänzend lässt sich im Außengelände des Museums im Modell erkunden, wie die Industriestadt Oberhausen entstand: Das begehbare Modell Stadt.Raum mit Rathaus und Hauptbahnhof, Stahlwerk, Zechen und Gasometer vermittelt in Kombination mit Informationstafeln die spannende Geschichte dieser Stadt. Im Museum.Eisenheim, Herzstück der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets in Oberhausen-Osterfeld, wird der Alltag der Stahl- und Bergarbeiter und ihrer Familien lebendig.

Industriegeschichte erleben

Seit März 2006 gibt es ein Kombiticket, mit dem man neben der Ausstellung Schwer.Industrie im Rheinischen Industriemuseum Schauplatz Oberhausen auch die neue Dauerausstellung „Feuer Licht Himmel“ im Gasometer besuchen kann. Schwer.Industrie zeigt die Geschichte der Eisen- und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr und der Gasometer ist ein beeindruckender Zeuge dieser historischen Entwicklung. Die Geschichte des Gasspeichers ist im dokumentarischen Ausstellungsteil von „Feuer Licht Himmel“ im Erdgeschoss zu sehen. Während im oberen gigantischen über 100 m hohen Innenraum des Gasometers die eindrucksvolle Licht-Klang-Installation Licht Himmel der international bekannten Künstlerin Christina Kubisch zu sehen ist, erfährt der Besucher beim Rundgang durch den unteren Bereich die Faszination des stählernen Riesen von der Funktion in der Industrielandschaft bis zur Positionierung als international renommierter Ausstellungsort. Vom Dach des Gasometers hat der Besucher zudem einen beeindruckenden Rundblick über das ehemalige riesige Industriegebiet und erkennt das Ausmaß des vollzogenen Strukturwandels.

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